@talby
Schau mal in das Profil der TE, da steht ihre letzte Aktivität hier im Forum drin und man kann davon ausgehen, dass sie nicht so bald wieder kommen wird.
Im übrigen ist das immer wieder interessant zu sehen, wie einige immer gleich etwas auf die Psyche schieben wollen, dabei gibt es genügend Erkrankungen, die ähnliche oder gleiche Symptome aufweisen, allerdings eine neurologische Ursache haben, daher sollte man immer erst zu einem Neurologen gehen, bevor man sich den Stempel aufdrücken lässt😛sychisch gestört!
Ist mir klar, daß sie wahrscheinlich nicht mehr reinschaut, kanns ja mal versuchen. Das war so gut und ausführlich geschrieben, vielleicht hat sie eine "Lösung" (wobei mir schon klar ist, daß jedes Problem anders ist).
Kenne die ganze Familie erst seit einem dreiviertel Jahr, daher habe ich auch nicht den Einblick. Dazu kommt, habe selber keine Kinder, also auch keine Erfahrung.
Ganz kurz zum therapeutischen Bermudadreieck: Kinderpsychologe, Neurologe (EEG absolut normal), Heilpraktiker, Kinderarzt , ADHS nein, (Reihenfolge nach gusto) usw.
Sehe das auch nicht unbedingt als psychische Störung. Das Kind, jetzt 9 Jahre, war wohl schon vom Tag seiner Geburt an schwierig.e
Meine Beobachtungen sind: normalerweise ein nettes Kind, liest sehr viel, spielt mit den Geschwistern, ist selbst sehr verspielt, sogar eher zurückhaltend. Das sind guten Seiten.
Weiter: keine (!) Freunde, in der Schule ein Einzelgänger, schaut einen nicht direkt an, kann sich nicht entschuldigen. Spricht nicht über seine Probleme, sehr schwer zugänglich.
Die "schlechten" Seiten: keine Frustrationstoleranz, bei der kleinsten Ablehnung sofort beleidigt. Dann gelegentlich die Ausraster. Konsequenzen für schlechtes Verhalten: egal. Muß nachsitzen in der Schule: egal. Hausarrest käme auch nicht in Frage: ist eh meistens zuhause, da keine Freunde. Wie will man konsequent etwas durchsetzen, bei dem die Konsequenzen auf eine Teflonschicht treffen oder in Ausrastern enden?
Durch die Situation (alleinerziehend) ist die Mutter völlig überfordert, die Stimmung zuhause dementsprechend. Das verstärkt das ganze, war aber offensichtlich nicht der Auslöser. Dem Jungen scheint der Vater nicht zu fehlen, jedenfalls kam nach Aussage der Mutter noch nie irgendwas dazu.
Die Frage ist halt, wächst sich sowas aus oder wird es schlimmer? Ich habe keine Ahnung, aber jetzt ist es meines Erachtens möglich, noch einzugreifen. Denn die Zerstörungswut richtet sich nicht nur gegen Sachen (die kann man ersetzen), sondern nach & nach auch gegen die Geschwister und die Mutter. In 1-2 Jahren ist er meines Erachtens kaum noch zu bändigen, er hat jetzt schon enorme Kräfte.