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Mein Sohn ist schwul

anonym12345678

Neues Mitglied
Guten Abend.
Ich habe mich extra neu hier angemeldet. Ich weiß nicht mehr weiter. Gestern hat mir mein Sohn (20) gestanden, dass er schwul ist und seit 2 Jahren einen Freund hat. Ich bin zugleich wütend und traurig darüber. Ich habe ihm sein Leben geschenkt und nur das Beste für meinen Sohn gewollt. Dann sowas. Das ist der Dank dafür. Ich bin mit der Situation überfordert. Ich habe mir das so nicht vorgestellt. Was soll nun aus ihm werden? Keine Frau, keine Kinder. Stattdessen macht er mit Typen rum. Ich will mir diese Perversion gar nicht erst vorstellen.
Ich habe schon früher gemerkt, dass er nie eine Freundin hatte. Ich dachte immer das läge möglicherweise an seinem Asperger Autismus. Tja, so kann man sich irren.

Was mich am wütendsten macht ist seine Mutter, die mir 4 Jahre lang nichts davon erzählt hat. Und ihren neuen Mann kann man sowieso in die Tonne kloppen. Unterstützt das ganze noch. Tut so als wäre es sein Sohn und erkauft sich seine Liebe mit Geld. Aber das scheint meinen Sohn nicht zu beeindrucken. Das habe ich ihm beigebracht, dass sich Liebe nicht erkaufen lässt.

Ich hab keine Ahnung wie ich reagieren soll wenn er das nächste Mal kommt. Ich meine es doch nur gut.
 

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tulpe

Sehr aktives Mitglied
Guten Abend.
Ich habe mich extra neu hier angemeldet. Ich weiß nicht mehr weiter. Gestern hat mir mein Sohn (20) gestanden, dass er schwul ist und seit 2 Jahren einen Freund hat. Ich bin zugleich wütend und traurig darüber. Ich habe ihm sein Leben geschenkt und nur das Beste für meinen Sohn gewollt. Dann sowas. Das ist der Dank dafür. Ich bin mit der Situation überfordert. Ich habe mir das so nicht vorgestellt. Was soll nun aus ihm werden? Keine Frau, keine Kinder. Stattdessen macht er mit Typen rum. Ich will mir diese Perversion gar nicht erst vorstellen.
Ich habe schon früher gemerkt, dass er nie eine Freundin hatte. Ich dachte immer das läge möglicherweise an seinem Asperger Autismus. Tja, so kann man sich irren.

Was mich am wütendsten macht ist seine Mutter, die mir 4 Jahre lang nichts davon erzählt hat. Und ihren neuen Mann kann man sowieso in die Tonne kloppen. Unterstützt das ganze noch. Tut so als wäre es sein Sohn und erkauft sich seine Liebe mit Geld. Aber das scheint meinen Sohn nicht zu beeindrucken. Das habe ich ihm beigebracht, dass sich Liebe nicht erkaufen lässt.

Ich hab keine Ahnung wie ich reagieren soll wenn er das nächste Mal kommt. Ich meine es doch nur gut.
Sorry, aber so eine Einstellung verbunden mit diesen Worten kann ich einfach nicht Ernst nehmen.......

Und sofern dieser Thread wirklich Ernst gemeint sein soll:
"Was soll nun aus ihm werden?" Na was wohl? Ein glücklicher Mensch, der einen leiblichen Vater hat, der wohl einige Probleme hat.
 

Sisandra

Moderator
Teammitglied
Dein Sohn ist schwul, ja und???
Es ist seine Natur und er hat es sich nicht ausgesucht!

Du solltest weder ihm noch seiner Mutter Vorwürfe machen, denn sie können nichts dafür. nk

Du bist wütend und enttäuscht, warum? Weil dein Sohn nicht so ist, wie du es dir vorstellst? Weil du nun nie eine Schwiegertochter und Enkel haben wirst?

Wie gesagt, er hat sich das nicht ausgesucht und niemand, wirklich niemand kann etwas dafür. Es ist seine Natur.

Wenn du deinen Sohn liebst, dann setz dich damit auseinander und begegne ihm so wie immer, wenn ihr euch das nächste Mal trefft.
 

anonym12345678

Neues Mitglied
Dein Sohn ist schwul, ja und???
Es ist seine Natur und er hat es sich nicht ausgesucht!

Du solltest weder ihm noch seiner Mutter Vorwürfe machen, denn sie können nichts dafür. nk

Du bist wütend und enttäuscht, warum? Weil dein Sohn nicht so ist, wie du es dir vorstellst? Weil du nun nie eine Schwiegertochter und Enkel haben wirst?

Wie gesagt, er hat sich das nicht ausgesucht und niemand, wirklich niemand kann etwas dafür. Es ist seine Natur.

Wenn du deinen Sohn liebst, dann setz dich damit auseinander und begegne ihm so wie immer, wenn ihr euch das nächste Mal trefft.

Ich weiß, dass er es sich nicht ausgesucht. Ich bezweifle aber, dass er so vollends glücklich wird.

Ich denke wütend bin ich vor allem, weil mir die ganzen Jahre was vorgemacht wurde. Die leben ihr Leben als glückliche kleine Familie, und mir, dem eigentlichen Vater, wird schön alles verschwiegen. Wenn ich z.B. gefragt habe ob er eine Freundin hat kam immer nur ein nein. Oder wenn ich frage wie es in seinem Studium läuft kommt nur ein gut. Immer nur kurze Antworten, obwohl ich mich bemühe.
 

Deepeye

Mitglied
ich männlich 23 jahre alt habe mich eine geraume zeit damit auseinander gesetzt wie meine einstellung gegenüber homosexualität ist .
habe selber an meiner sexualität nie gezweifelt und bin ausnahmslos hetero und habe in meiner jugend durch unaufgeklärtheit homosexualität verteufelt mittlerweile beschäftige ich mich sehr mit sexualität an sich und vor allem dem zusammenspiel von sexualverhalten und psyche.
auch ich bin zig mal im laufe der letzten jahre den gedanken durchgegangen wie ich mich verhalten würde wenn mein kind mir sagen würde das es homosexuel ist.
der einzig logische und mögliche weg (ohne sein eigenes kind für sich zu verlieren) bei sowas ist sich hinter in deinem fall sohn zu stellen und ihn nach möglichkeit zu unterstützen egal wie es dir dabei geht.
nach meiner auffassung ist der wahre grund warum du und auch ich früher gegen homosexualität waren das uns das mit in die wiege gelegt wurde das es teufelswerk ist.
hätte man uns von kindesalter an gesagt das es leute gibt die gleichgeschlechtliche menschen lieben und mit ihnen sex haben dann wäre es das ganze leben lang für dich OK gewesen.
bestrafe deinen sohn nicht dafür das du zur zeit eine eingeschränkte und veraltete sichtweise hast.

liebe grüße
 

Johnny_B

Sehr aktives Mitglied
Du solltest glücklich darüber sein, dass dein Sohn schwul ist und nicht homophob. Ersteres ist nämlich überhaupt nicht verwerflich. Das kann man über Letzteres hingegen nicht sagen.

Das habe ich ihm beigebracht, dass sich Liebe nicht erkaufen lässt.
Ja? Und mit welchem Hintergrund hast du ihm das beigebracht? Wohl Mit dem Grundgedanken, dass Liebe eben ein Gefühl ist, dass man nicht erzwingen kann und umgekehrt auch nicht verhindern! Die Liebe fällt eben dahin, wo sie nunmal hinfällt. Ob auf Mann, oder Frau ist doch egal.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rose

Urgestein
Guten Abend.
Ich habe mich extra neu hier angemeldet. Ich weiß nicht mehr weiter. Gestern hat mir mein Sohn (20) gestanden, dass er schwul ist und seit 2 Jahren einen Freund hat. Ich bin zugleich wütend und traurig darüber. Ich habe ihm sein Leben geschenkt und nur das Beste für meinen Sohn gewollt. Dann sowas. Das ist der Dank dafür. Ich bin mit der Situation überfordert. Ich habe mir das so nicht vorgestellt. Was soll nun aus ihm werden? Keine Frau, keine Kinder. Stattdessen macht er mit Typen rum. Ich will mir diese Perversion gar nicht erst vorstellen.
Ich habe schon früher gemerkt, dass er nie eine Freundin hatte. Ich dachte immer das läge möglicherweise an seinem Asperger Autismus. Tja, so kann man sich irren.

Was mich am wütendsten macht ist seine Mutter, die mir 4 Jahre lang nichts davon erzählt hat. Und ihren neuen Mann kann man sowieso in die Tonne kloppen. Unterstützt das ganze noch. Tut so als wäre es sein Sohn und erkauft sich seine Liebe mit Geld. Aber das scheint meinen Sohn nicht zu beeindrucken. Das habe ich ihm beigebracht, dass sich Liebe nicht erkaufen lässt.

Ich hab keine Ahnung wie ich reagieren soll wenn er das nächste Mal kommt.
Ich meine es doch nur gut.
Mach Kaffee für für die Beiden und lerne deinen neuen Schwiegersohn kennen.

Du kannst sehr stolz auf deinen Sohn sein.
 

Yang

Aktives Mitglied
Das hört sich ja an, als ob 'schwul' sein etwas schlechtes ist. Nein, ist es nicht! Warum sollte es auch!

Dein Sohn hat seit 2 Jahren einen festen Freund, den er liebt. Von 'rummachen' kann also keine Rede sein. Es scheint doch ernsthaft Liebe zu sein. Freu Dich mit ihm, dass er jemanden gefunden hat, den er liebt und darüber, dass er zurückgeliebt wird. Gibt es denn etwas schöneres im Leben?

Deine Pläne von einer Schwiegertochter für Dich haben sich erledigt. Dafür hast Du einen 2. Sohn dazugewonnen. Und jetzt ist Dein Sohn glücklich. Wo ist das Problem? Hast Du Probleme mit seiner Sexualität? Die hat er sich nicht ausgesucht und ich glaube auch, dass die Niemanden etwas angeht, auch nicht den Eltern - ob Homo oder Hetero.

Es ist sein Leben. Es geht dabei nicht um Dich! Liebst Du Deinen Sohn? Dann freu Dich mit ihm.
 

Zebaothling

Sehr aktives Mitglied
Vielleicht wäre auch ein guter Rat , einfach mal Deine Eisntellung zu überdenken.

Nehmen wir mal an Du beliest Dich in Homosexualität und versuchst zu verstehen , wie Dein Sohn gestrickt ist und warum, das wird er Dir je offener beantworten, je weniger Intoleranz er von Dir erfährt.
Wenn Du Dich also mal mit der Thematik auseinandergesetzt hast, so stellst Du fest, daß Homosexualität keine Krankjheit ist , keine Schande ist, wenn man in einer Gesellschaft lebt, die per Grundgesetz und so weiter jedem die Entscheidung selbst überläßt und das es nicht wirklich eine Errungenschaft der Zivilisation ist, daß man im Jahre 2017 im grunde froh sein kann, wenn man nicht auf dem Scheiterhaufen landet, für ein Gefühl , das man hat.
Leider schlagen Deinem Sohn und seinem Freund immer noch Wellen der Entrüstung , der Verteufelung, der Ungläubigkeit, der Mißachtung , der Ausgrenzung , der gesellschaftlichen Ächtung von Menschen entgegen, die die Gesetzeslage in Jahre 2017 weder unterstützen, noch begriffen haben.

Das finde ich traurig . Traurig finde ich auch, das Du Dich derart darüber aufregst aber was ich ganz toll finde , ist , das Du Deinen Sohn so sehr liebst, das Du alles für ihn tun würdest.

Für dich beginnt nun das Schlagen der Bresche in dem Wald Deines Gehirns, gegen all das Negative , was Du in Homosexualität siehst.

Das einzige richtige was Du tun kannst ist Deinem Sohn offen zu sagen, das Du damit zu kämpfen hast und kämpfen wirst, weil Du ihn liebst , wie er ist. Weil Du ihn akzeptierst und respektierst.

Da er aber den Kampf in sich schon für sich postiv entscheiden konnte , sonst hätte er seine Sexualität nicht geoutet und würde sie öffentlich machen, kann Du eine Mennge von Deinem Sohn lernen, was diesen inneren Kampf angeht, Du darfst zu Deinem Sohn aufschauen, denn Dein Sohn hat den Mut bewiesen er selbst zu sein.

Für mich sind die Menschen , die ehrlich sind , die Menschen, mit denen ich mir vorstelle auf einer Wellenlänge zu sein.
Für mich sind die Menschen, die gerecht sind , die Menschen, die mich hoffen lassen, das wir irgendwann in einer Gesellschaft leben, wo wir keine Schlösser mehr zum Schutz des Eigentums brauchen.

Für mich sind Eltern , die ihre Kinder akzeptieren, unterstützen, sie lieben, ihnen den Weg aufzeigen, den sie gehen können, sie respektieren, sie zu eigenständigen Menschen machen, die den Mut haben zu sagen was sie wollen und was sie denken, sehr gute Eltern.

Das kannst Du Dir auf die Kappe schreiben, das Deine Erziehung eine tolle Erziehung war, eine Erziehung gewesen ist, die Deinem Sohn den Mut vermittelt hat, zu sagen was er will, wie er ist, was er empfindet, daran bist Du nicht unbeteiligt.

Und wenn Dir klar wird , was Du im Grunde für ein toller Vater bist, dann wird Dir auch klar was Du für einen tollen Sohn hast.

Rede offen und ehrlich mit ihm über Deine Ängste , dein Unwissen, Deine sprichwörtlcihe Blödheit und Blindheit es nicht zu merken und sage ihm , das Du ihn am liebsten schon viel früher unterstützt hättest, dennw as Dich am meisten wurmt ist nicht seine Homosexualität , sondern das sie es Dir verschwiegen haben.
Das Du Dich ausgegrenzt fühlst. So als wärest Du es nicht wert davon zu erfahren.

Das Gefühl kennt Dein Sohn auch , er hat lange mit sich gekämpft ob er es wert ist, der Mensch sein zu dürfen , der er ist.

Sprecht Euch aus, findet zueinander und dann macht was draus.

Oder verstoße Deinen Sohn , Deine Liebe zu ihm, laß erkalten, werde einer von den Menschen, die die Scheiterhaufen wieder entzünden wollen, warum auch immer, entscheiden mußt Du selbst .

Wenn Du Dich aber mal in ner ruhigen Minute hinsetzt und Dir klarmachst, Du hast ihm unter anderem beigebracht, Liebe kann man nicht kaufen, so schreibst Du genau das , weil Du den neuen Mann, Deiner Frau in die Tonne klopfen willst, das hat jedoch nichts mit Deinem Sohn zu tun.

Du hast ganz klar zwei Baustellen.

Einmal die Baustelle zwischen Dir und der Realität , das Du nicht mehr das Famileinoberhaupt bist , der Mann mit Frau und Kind .

Einmal die Baustelle, das Du die Homosexualität Deines Sohnes akzeptieren solltest und respektieren solltest.

Wenn Du Dich nun fragst , warum das alles so als wie über Deinem Kopf hinweg passiert und auch noch Dir , so wirst Du Dir eingestehen müssen, Du hast nicht genau genug hingehört.

Das tut mir für Dich unsagbar leid , aber laß es nicht zu Wut werden, das Du einen Fehler gemacht hast , sondern lerne aus ihm und werde ein Mensch , der gerecht ist und respektvoll tolerant ist, der Authentizität liebt und der Wahrheit zugetan ist , der erkennt wie stark einer ist, der mildgesinnt Frieden hält und sei Dir darüber im klaren, je mehr solche Menschen es gibt , desto weniger Lügner, Diebe , Aufschneider , Mörder, Kriegsführer gibt es, aber nicht weniger Homosexuelle , denn das hat nichts damit zu tun.

Ich bin übrigens hetero.
 

anonym12345678

Neues Mitglied
Ich hätte nicht gedacht, dass die Antworten so gegen mich fallen würden. Ich hatte schon gestern etwas neues geschrieben, aber aus irgendeinem Grund wurde der Beitrag nicht veröffentlicht. Ich hoffe diesmal.


Ihr müsst wissen, ich will meinem Sohn keinerlei böses und ihm auch nichts verbieten. Aber warum sagt er mir davon erst jetzt was? Ihr müsst wissen, meine Kinder sind das Einzige was ich noch habe. Ich will doch nur sein Bestes. Es ist einfach gegen die Natur. Da kann mir keiner was anderes Erzählen.


Aber was mich am meisten stört ist, dass mir nichts gesagt wurde. Die leben glücklich in ihrer Familie mit dem neuen Mann weiter, und sie tun so als wäre ich kein Teil der Familie mehr. Ich weiß, dass ich Mist gebaut habe, aber ich habe mich für meine Familie geändert. Das scheint aber keiner zu sehen.
 

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