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Mein Sohn hat sich verändert ☹

Ja, klingt eigentlich nach mir und meinen Eltern. Das ist einfach die Phase des Erwachsenwerdens und Abkapselung von den Eltern. Das müsst ihr akzeptieren und solltet froh sein, dass er so selbstständig ist. Und wer einmal ausgezogen ist geht nicht mehr zurück ins Elternhaus...nein. Das wäre wieder ein Schritt zurück.
Ich liebe dich/hab dich lieb sag ich auch nicht zurück. Das ist irgendwie peinlich, ich bin erwachsen.
 
Meine Mutter konnte es auch nicht ertragen, dass ich erwachsen wurde. Sie nahm es mir sogar übel und machte mich dafür verantwortlich, dass sie sich einsam und ungeliebt fühlt. Dass sie aber Diejenige war, die es verpennt hat einen anständigen Freundeskreis aufzubauen, kam ihr nicht in den Sinn.
 
"Ich liebe dich" klingt nur noch peinlich, wenn man es zu einem Erwachsenen sagt, dem man es nie gesagt hat solange er noch ein Kind war. Nachträgliche Allgemeinplätze können die Fehler der Vergangenheit nicht mehr ausbügeln.
 
Du kannst keine Beziehung erzwingen, die es nie gab. Du hattest keine Zeit für ihn, als er ein Kind war. Das kannst du nie mehr aufholen. Er ist jetzt erwachsen und will sein eigenes Leben leben.
Er hat sich strikt geweigert, mit uns zusammenleben zu wollen. Er möchte wo anders wohnen.
Das ist ja wohl eindeutig und ich verstehe ihn auch. Mit 25 wäre ich auch nicht mehr zu meinen Eltern gezogen. Deine Frau und du wollt ihn aber moralisch erpressen, es doch zu tun.

Für seine Mutter ist dieser Gedanke sehr schlimm, denn wir sind beide krank, ich noch mehr – und er ist der einzige, den wir noch haben. Dass er uns alleine lassen will bzw. uns nur aus der Ferne haben will, das tut mir echt weh.
Ihr drückt total auf die Tränendrüse, um ihn zu manipulieren. Wenn ihr so krank seid, beantragt Pflegegeld und sucht euch externe Betreuung. Euer Sohn ist euch nicht verpflichtet.

Was, wenn er selbst mal eine Freundin hat? Soll die dann auch bei euch wohnen und euch pflegen? Gibt nicht viele Frauen, die das mitmachen würden. Willst du ihm seine Chancen auf eine eigene Familie verbauen, weil er sich um euch kümmern muss?

Außerdem hat er studiert und kommt wohl nach Ende des Studiums in seine Heimat zurück, richtig? Dann muss er sich erst mal beruflich etablieren, was sicher seine ganze Energie erfordert.

Lasst ihn sein eigenes Leben leben. Mit deinen Vorwürfen treibst du ihn nur weiter von euch weg.
 
Ist das schlimmste was Eltern ihren Kindern antun könne, sie dafür verantwortlich zu machen, immer für sie da sein zu müssen.
Du hast doch was verpasst, wie soll dein Sohn das wieder gutmachen?
Was vermisst du , warst du immer bei ( deinen ) Eltern um für die da zu sein?
Das ist dann >deine Entscheidung, er hat seine getroffen, macht das was IHM guttut.
Ablösung von den Kindern: Wer nicht loslässt, verliert....Die Kinder sind einem nichts schuldig.
Und gibt es einen schöneren Dank?
Dein Kind wird ein selbstständiger Mensch!
Je unabhängiger ihr beide voneinander werdet, desto unbeschwerter wird auch euer Kontakt zueinander.
Aber so richtig interessant wirst du wahrscheinlich erst wieder als hilfsbereiter Opa!
So ist der Mensch nun mal – die Kinder sind ihm das Wichtigste.
Das heißt nicht, dass er seine Eltern nicht liebt oder achtet.
Aber jede Generation investiert am meisten in die Generation nach ihr.
Nur so überlebt die Menschheit.
Als Dank ziehen die Kinder in die Welt hinaus?
 
Natürlich hat er sich verändert, er wird erwachsen:
Loyalität und Schuldgefühle hemmten seine Ablösung.
Das Mutter- und Vater-sein neu definieren: als gleichberechtigte Erwachsene, die interessiert sind, aber sich nicht einmischen, die unterstützen, sich aber nicht ausnutzen lassen.
Loslassen heißt sich abgrenzen, aus der Wir-Verschmelzung Ich-Inseln entstehen lassen.
Sich von einer Rolle verabschieden und zu sich selbst finden.
Loslassen ist ein jahrelanger, manchmal lebenslanger Prozess.
 

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