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Mein Sohn erste Klasse Probleme

Es geht hier doch nicht um Kritik, sondern wie man dem Kleinen am Bestens hilft.
Wie lief das denn im Kindergarten mit deinem Sohn?
Selbst da lernen die Kinder in der Regel, auch mal still zu sein, dem anderen zuzuhören, zum Beispiel, wenn eine Geschichte vorgelesen wird.
Er ist erst eine Woche in der Schule.
Das heißt ,er hat gerade erst angefangen und vllt braucht er einfach mehr Zeit, um sich einzugewöhnen.
Anderseits wird die Schule im Laufe der Zeit auch immer anspruchsvoller, die Hausaufgaben werden mehr usw.
Ich fürchte, dein kleiner Sohn kann nicht selber einschätzen, wo er am Besten aufgehoben ist.
Natürlich will er dahin, wo seine Freunde und die anderen Kinder vom Kindergarten hingehen.
Mein Sohn hatte im Kindergarten ein Kind in der Gruppe.
Der fiel schon dort auf.
Er war der, der seinen Namen noch nicht schreiben konnte, seine Bilder hatten noch keine Formen,nur Striche usw. Und auch im Verhalten fiel er auf.
Er wurde dann eingeschult, wie alle anderen.( Meiner Meinung nach war das ein Fehler, er war unreifer,als die anderen Kinder).
Was dabei rauskam, dass das Kind die erste Klasse wiederholen musste.
Anschließend lief wohl alles besser, ich hab das Kind dann aus dem Augen verloren.
Was ich damit sagen will.
Nicht alle Kinder sind gleich.
Nicht alle Kinder lernen gleich und es ist wichtig, dass sie einen Platz haben, wo sie nicht unterfördert werden, aber auch nicht überfordert.
Denn das verursacht Frust.

Der Frust fängt jetzt schon an.

Wird heutzutage eigentlich noch Schuleignungstest gemacht?
Meiner Meinung nach, gibt es Kinder, die noch von von einem weiteren Kindergartenjahr profitieren würden.
Lasst euch beraten,holt euch Hilfe ins Boot.
Da kenne ich mich leider nicht im deutschen System aus, wer da der richtige Ansprechpartner ist.
Zu Hause sorgt ihr am Besten für einen Ausgleich,so dass das Kind Spaß hat, aber am Besten ihn auch gleichzeitig kreativ beschäftigen oder sportlich, je nachdem was dem Kind Freude macht.
Auch ,dass er oft mit anderen Kindern spielt, das tut ihm gut und hält ihn fern von Fernsehen und Tablet, ohne Druck zu machen.
 
@busu1990
Ich würde mich auf jeden Fall um eine Integrationskraft bemühen.
Dein Sohn kann nur davon profitieren, wenn er diese Unterstützung bekommt.

Damit tust du nicht nur deinem Kind etwas Gutes, sondern der kompletten Klasse, inklusive dem Schulpersonal.
Fehlende Deutschkenntnisse , fehlendes Sozialverhalten und auch fehlendes Interesse an Bildung (von Seiten der Eltern) stellen in der Grundschule oft zusätzlich eine große Herausforderung dar.
Für eine einzige Lehrkraft ist das kaum zu wuppen und das Vermitteln von Wissen gerät zwangsläufig in den Hintergrund, so dass häufig der Lernerfolg der ganzen Klasse ausgebremst wird.
 
Die Anfangszeit war schwer doch er hat sehr positiv laut Erzieherin entwickelt und im kindergarten vorgeschritte gemacht aber er wurde nicht für die Schule vorbereitet leider wir versuchen als Elternteil wirklich alles und sind über jede Hilfe und Ratschlag dankbar
 
Die Integrationskraft Kraft kriegt man nur wen man das Kind behindert schreiben würde aber er hat keine Behinderung !!!!
Nein.
(Man kann übrigens niemanden "behindert schreiben". Man kann einen Antrag auf Überprüfung des sonderpädagogischen Förderbedarfs stellen, aber das ist für eine Integrationshilfe nicht zwingend notwendig.)
Aus meiner Erfahrung heraus kann ich nur sagen, dass ihr eurem Sohn keinen Gefallen tut, wenn ihr die Probleme schönredet.
Ich würde mir einen Kinderpsychologen suchen und ihn durchtesten lassen. Auch mit ADHS würdet ihr auf Antrag einen Schulbegleiter bekommen können. Ohne Status als "Förderkind".
 
Einer meiner Söhne, inzwischen erwachsen (Student), hatte die ersten vier Schuljahre eine Förderschule besucht.

Die Entscheidung, welche Schule geeignet ist, kann man keinesfalls mehr oder weniger dem Kind überlassen.

Dem Kind schon fast damit zu drohen, dass es auf eine Förderschule muss, wenn es sich nicht mehr anstrengt und besser konzentriert, ist...hm.....einfach nur schlimm! Warum macht ihr das?

Er würde - falls ihr euch dafür entscheidet - neue Freunde finden können. Ich habe meinen Sohn damals dahingehend unterstützt, dass ich Kinder aus der neuen Klasse gelegentlich eingeladen hatte und ihn auch zu anderen gefahren hatte, vielleicht 15 km Umkreis.
 
Zuletzt bearbeitet:
Für 3 Tage Schule finde ich das ganz schön viel und für mich ist es nicht so klar, was da schief läuft.

Es gibt Schulen und Lehrkräfte, die nur "brave" Kinder wollen und bei der kleinsten Auffälligkeit schon den Stempel der Verhaltensauffälligkeit verteilen. Dagegen spricht, dass sie bereits bei Einschulung und direkt nach 3 Tagen schon massiv darauf hinweisen.

Schau mal, alle eingeschulten Kinder kommen frisch aus dem Kindergarten und die Lehrkräfte sehen so junge Kinder jeden Tag, also haben sie einen guten Überblick. Und wenn ihnen dann so schnell auffällt, dass es Deinem Jungen dort nicht gut geht, dann würde ich mir das sehr genau anschauen.

Dass mit dem Notfallpen verstehe ich nicht. Das klingt nach Bockigkeit. Und so betrachtet kann es schon sein, dass die Schule eben Kinder mit irgendwelchen Bedarfen einfach nicht will und daher auch insgesamt nicht sehr unterstützend agiert.

Nicht gut allerdings ist, dass Du Deinem Kind Druck machst und ihm sagst, dass es irgendeine Peinlichkeit oder sein Versagen wäre, wenn er auf eine Förderschule käme. Wie soll er sich denn fühlen, wenn es dazu kommt?

Auch finde ich es komisch, dass Du zwar für ihn Unterstützung willst, aber Dich weigerst diagnostizieren zu lassen, welche Probleme er hat. Das ist genauso, als wolltest Du einkaufen, Dich aber weigern zu bezahlen. I-Fachkräfte gibt es nunmal nur für Kinder mit entsprechender Diagnose.
 
Solche Dinge kann man hinbekommen. Um es vorher zu Hause zu trainieren ist es ein wenig spät. Also, solltet ihr alles tun, damit er die Integrationskraft bekommt. Ein anderer Arzt wird vielleicht eine Diagnose stellen, die dabei hilft, wenn sich der aktuelle Arzt weigert. Nur weil man eine Diagnose bekommt, ist man nicht gleich auf Lebenszeit "behindert".
 
Für 3 Tage Schule finde ich das ganz schön viel und für mich ist es nicht so klar, was da schief läuft.

Es gibt Schulen und Lehrkräfte, die nur "brave" Kinder wollen und bei der kleinsten Auffälligkeit schon den Stempel der Verhaltensauffälligkeit verteilen. Dagegen spricht, dass sie bereits bei Einschulung und direkt nach 3 Tagen schon massiv darauf hinweisen.

Schau mal, alle eingeschulten Kinder kommen frisch aus dem Kindergarten und die Lehrkräfte sehen so junge Kinder jeden Tag, also haben sie einen guten Überblick. Und wenn ihnen dann so schnell auffällt, dass es Deinem Jungen dort nicht gut geht, dann würde ich mir das sehr genau anschauen.

Dass mit dem Notfallpen verstehe ich nicht. Das klingt nach Bockigkeit. Und so betrachtet kann es schon sein, dass die Schule eben Kinder mit irgendwelchen Bedarfen einfach nicht will und daher auch insgesamt nicht sehr unterstützend agiert.

Nicht gut allerdings ist, dass Du Deinem Kind Druck machst und ihm sagst, dass es irgendeine Peinlichkeit oder sein Versagen wäre, wenn er auf eine Förderschule käme. Wie soll er sich denn fühlen, wenn es dazu kommt?

Auch finde ich es komisch, dass Du zwar für ihn Unterstützung willst, aber Dich weigerst diagnostizieren zu lassen, welche Probleme er hat. Das ist genauso, als wolltest Du einkaufen, Dich aber weigern zu bezahlen. I-Fachkräfte gibt es nunmal nur für Kinder mit entsprechender Diagnose.
Er wurde von vielen getestet und diagnostiziert es ist nicht so das wir nichts gemacht haben wir waren wirklich überall die Befunde liegen alle vor und die Schule weis das auch aber wir kriegen die intigrationskraft leider nicht durch klar er Brauch hole und Unterstützung und um Gottes Willen ich will ihn ganz und garnicht Druck machen das ist nie mein Ziel und wird es auch nie sein ich habe ihn nur gesagt es wäre eventuell besser auf die Förderschule und so wie er Wünsche hat respektiere ich es auch das er nicht dahin möchte ich unterstütze ihn mit den Hausaufgaben und bleibe auch dahinter und lasse auch Zeit die er Brauch machen auch Pausen für uns Erwachsene wäre das in 2 min fertig alles aber er Brauch länger ist unkonzentriert weil er sich gerne mit anderen Sachen beschäftigen möchte Das mit dem Notfallpen mussten wir Gott seih dank bis jetzt nie anwenden nur er kriegt bei Gräser und bei Nuss Luftnot
 
Einer meiner Söhne, inzwischen erwachsen (Student), hatte die ersten vier Schuljahre eine Förderschule besucht.

Die Entscheidung, welche Schule geeignet ist, kann man keinesfalls mehr oder weniger dem Kind überlassen.

Dem Kind schon fast damit zu drohen, dass es auf eine Förderschule muss, wenn es sich nicht mehr anstrengt und besser konzentriert, ist...hm.....einfach nur schlimm! Warum macht ihr das?

Er würde - falls ihr euch dafür entscheidet - neue Freunde finden können. Ich habe meinen Sohn damals dahingehend unterstützt, dass ich Kinder aus der neuen Klasse gelegentlich eingeladen hatte und ihn auch zu anderen gefahren hatte, vielleicht 15 km Umkreis.
Wir bedrohen ihn in keinsterweise wir sagen ihn lediglich ob es nicht besser wäre er möchte aber nicht und ich respektiere den Wunsch meines Kindes
 
Alle beteiligten Fachleute erkennen einen Bedarf für eine Integrationskraft - das ist idR eine Leistung der Eingliederungshilfe, die gesellschaftliche Teilhabe unterstützen soll!
Eine §35 A Bescheinigung bekommt man übrigens beim Facharzt, nicht beim KIA
 

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