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Gelöscht 135154
Gast
Nachdem was du so erzählst, hört sich das nach einem Ungleichgewicht an. Du machst alles damit er sich wohlfühlt. Tut er das, abgesehen von dieser Sache, auch?Hallo, ich würde euch gerne mal um Rat fragen. Nach meiner Trennung Anfang 2025 nach vielen Jahren Beziehung habe ich nun seit Kurzem (2 Monate) wieder einen Partner (41). Er tut sehr viel für mich und wirkt auch sehr "committed", aber eine Sache stört mich dennoch. Er ist relativ eifersüchtig und ich habe wegen ihm schon einige meiner losen Männerkontakte gekappt, was ich auch nicht schlimm fand, es waren ja keine guten Freunde, sondern Bekannte.
Er hat da aber diese eine platonische Freundin, für die er offenbar die Rolle als unbezahlter Therapeut übernommen hat. Er ist auch mit ihrem Mann befreundet schon seit vielen Jahren und in deren Ehe läuft es wohl nicht mehr richtig. Sie erzählt bzw. schreibt meinem Partner sehr viel und es geht offenbar immer um ihre Eheprobleme und dass sie und ihr Mann seit Jahren keinen Sex haben.
Am Anfang habe ich nicht viel dazu gesagt, aber allmählich beginnt es mich wirklich zu stören. Andauernd sehe ich ihren Namen auf seinem Handydisplay aufleuchten und er erzählt mir dann auch immer wieder, "Melli hat sich hierüber beschwert, Melli hat sich darüber beschwert, bei Melli und Andreas läuft es wohl immer noch nicht gut" etc.
Abgesehen davon, dass ich diese Personen nicht kenne, finde ich es sehr befremdlich, dass mein Partner sich mit einer anderen Frau über ihre Sexprobleme unterhält.
Ich habe ihn auch schon darauf angesprochen und habe in diesem Zuge auch erwähnt, dass ich den Kontakt zu anderen Männern ja auch wegen der Beziehung erheblich reduziert habe, weil ihn das gestört / verunsichert hat. Er sagte dann zu mir, das wäre ja was komplett anderes, die Frau sei eine langjährige Freundin und er fände es völlig legitim, dass sie mit ihm über solche Probleme spricht. Ich könne das seiner Meinung nach nicht mit den ganzen "Notgeilen" vergleichen, mit denen ich hin und wieder Kontakt über WhatsApp hatte.
Ich sehe das dennoch etwas anders. Ich habe für ihn dahingehend einige "Opfer" gebracht, weil ich nicht wollte, dass er sich Gedanken macht und er nimmt mich nicht ernst und vermittelt mir quasi, ich würde übertreiben, er fände solche Gespräche legitim und macht eben weiter damit - ungeachtet der Tatsache, dass mich diese Frau bzw. die Kommunikation zwischen ihm und ihr verunsichert.
Was würdet ihr an meiner Stelle tun? Übertreibe ich?
Waren diese Männerbekanntschaften platonisch oder ging es da um mehr?
Wenn es mehr als platonisch war, kann ich verstehen, wieso er das nicht wollte. Wenn es nur platonisch war, wäre ich dem nachgegangen, wieso das so ist.
Ich kann deinen Ärger verstehen, denn du scheinst viel in diese Beziehung zu investieren und bekommst anscheinend nicht so viel zurück, wie du es dir erhofft hast.
Da wäre die Frage, ob du mal einige Schritte zurück gehst, damit er wieder welche auf dich zugehen kann.
Die Sache zwischen ihm und ihr hört sich für mich nach einer normalen engen Freundschaft an. Das er da soviel drüber redet, kenne ich auch und ist aus meiner Sicht normal. Er hat das Bedürfnis darüber zu reden.
Das kann schon mal zu viel sein, aber könntest du ihm das nicht sagen?