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Mein Partner und seine Mutter

  • Starter*in Starter*in Stadt-Ei
  • Datum Start Datum Start
ich geh mal davon aus, daß seine mutter schon älter ist.
dann wird dein freund auch nicht mehr der jüngste sein und wohnt immer noch mit seiner mutter zusammen.
wie konntest du dich darauf einlassen auch noch dort einzuziehen?
das kann doch nur probleme geben.
 
Diese Frau wirkt krank und bräuchte Hilfe.
Über die Krankenkasse werden Haushaltshilfen und Pfleger bei einer Erkrankung bezahlt.

Ihr könnt euch eine eigene Wohnung suchen oder nur du suchst dir eine Wohnung.
Das ist übergriffig, der Mutter einfach vor vollendete Tatsachen zu stellen, ohne vernünftig und mit Würde mit der Mutter zu sprechen. Soll die TE sich besser von dem Muttersöhnchen trennen.
 
Ich bin wie gesagt in der Stadt aufgewachsen und habe bis Anfang letzten Jahres immer in Städten gewohnt. Bin schon relativ früh von zu Hause ausgezogen (obwohl ich immer ein sehr liebevolles Verhältnis zu meinen Eltern hatte) und habe mir eine eigene Wohnung gesucht, weil ich selbständig sein und auf eigenen Beinen stehen wollte. Die meisten Stadtmenschen, die ich kenne, vertreten diese Einstellung zum Thema Wohnsituation.

Als ich meinen Partner getroffen habe und er mir erzählte, dass er mit seiner Mutter unter einem Dach wohnt, war ich erstmal gar nicht begeistert und wollte ihn nicht näher kennenlernen. Im Laufe der Zeit habe ich nicht nur ihn, sondern auch seine Freunde besser kennengelernt, von denen die meisten Leute vom Dorf mit den Eltern unter einem Dach leben. Hier ist es üblich, dass man sich nicht nur an neutralen Orten trifft, sondern auch gegenseitig zu Hause besucht. So hatte ich die Möglichkeit, auch die Eltern seiner Freunde immer mal wieder zu treffen und mir ein Bild von ihnen zu machen.

Ich kann euch definitiv versichern, dass es sehr wohl möglich ist, mit Personen aus einer anderen Generation unter einem Dach zu leben und gut miteinander auszukommen. Hier gibt es genügend positive Beispiele dafür. Wenn alle an einem Strang ziehen, Alt und Jung sich sowohl finanziell beteiligen, als auch im Haushalt anpacken, kann das wunderbar funktionieren, auch wenn die meisten Stadtmenschen sich das nicht vorstellen können (konnte ich früher auch nicht).

Tja, nur in unserem Fall ist es leider nicht so. Ich werde mich mal im Freundeskreis umhören und nach Mietwohnungen hier im Dorf fragen (die gibt es auch, nicht alle wohnen im eigenen Haus). Ich fühle mich von der Dorfgemeinschaft wirklich gut aufgenommen und möchte nicht weg von hier. In meiner Beziehung fühle ich mich auch sehr wohl und bin glücklich, mir ist es schon wichtig, meinen Partner weiterhin in der Nähe zu haben. Aber das mit seiner Mutter geht so nicht weiter, hier muss sich was ändern.
 
Ich werde das Thema Pflegedienst noch heute zur Sprache bringen. Mir ist es sehr wichtig, dass wir so schnell wie möglich eine Lösung finden
Das Thema muss mit der Mutter besprochen werden.
Um sie geht es.
Nach dem zu urteilen was sie noch alles kann, liegt keine Pflegebedürftigkeit vor.
So schnell wirst du keine Lösung finden.
Die einzige Lösung ist dass du ausziehst.
 
Ich kann euch definitiv versichern, dass es sehr wohl möglich ist, mit Personen aus einer anderen Generation unter einem Dach zu leben und gut miteinander auszukommen. Hier gibt es genügend positive Beispiele dafür. Wenn alle an einem Strang ziehen, Alt und Jung sich sowohl finanziell beteiligen, als auch im Haushalt anpacken, kann das wunderbar funktionieren, auch wenn die meisten Stadtmenschen sich das nicht vorstellen können (konnte ich früher auch nicht).
Ja, kann funktionieren, aber bei euch funktioniert es nicht.
 
Nach dem zu urteilen was sie noch alles kann, liegt keine Pflegebedürftigkeit vor.
So schnell wirst du keine Lösung finden.
Die einzige Lösung ist dass du ausziehst.

Nun, die Mutter meines Partners hat durchaus gesundheitliche Probleme. Sie hat Wasserablagerungen in den Beinen, die hauptsächlich durch Krampfadern ausgelöst werden. Das ist der Grund, weshalb ihr das Laufen so schwer fällt. Ich habe ihr den Rat gegeben, sich operieren zu lassen. Meine Mutter und ich hatten auch Krampfadern (liegt bei uns in der Familie), wir haben uns beide für die OP entschieden und niemals bereut. Das war ein Routine-Eingriff, wirklich nicht schlimm. Die Mutter meines Partners hat aber Angst und will die OP nicht machen lassen. Sie nimmt jeden Tag eine Tablette, damit das Wasser rauskommt und muss deshalb öfters auf Toilette. Das mache ich ihr aber nicht zum Vorwurf, dafür kann sie nichts.

Ich erwarte keinesfalls von ihr, dass sie sich viel bewegt und körperlich überanstrengt. Aber ich bin der Meinung, dass sie beim Essen und Trinken ruhig ein wenig besser aufpassen könnte, damit sie nichts verschüttet. Mit den Armen/Händen hat sie keine Probleme. Ich wäre einfach dankbar und froh, wenn sie eine Tasse Kaffee trinken könnte, ohne dass fast die Hälfte davon auf dem Boden landet. Es stimmt, dass sie sich dann nicht bücken kann, um den Boden sauber zu machen. Aber sie könnte beim Essen und Trinken besser aufpassen, damit wir weniger Arbeit haben. Dass jemand ständig Lebensmittel verschüttet, die dann am Boden kleben bleiben, kenne ich sonst nur von Babys und Kleinkindern.

Sehr belastend finde ich auch, dass man bei uns immer sehr aufpassen muss, wenn der Boden nass gewischt wird. Die Frau passt überhaupt nicht auf, wohin sie tritt und hat uns schon öfters ein frisch gewischtes Zimmer wieder schmutzig gemacht, wenn sie mit dreckigen Schuhen über den nassen Boden gelaufen ist. Wenn sie draußen was zu machen hat, z. B. den Müll rausbringen, zieht sie irgendwelche Straßenschuhe an. Und wenn sie dann gleich wieder ins Haus kommt, strengt es sie oft zu sehr an, wieder die Straßenschuhe auszuziehen und gegen Hausschuhe auszutauschen. Wobei sich das schon stark gebessert hat, weil ich schon mehrmals richtig sauer und auch laut geworden bin. Dreckige Fußböden mit Schuhspuren gehen für mich gar nicht.

Ich empfinde das Zusammenleben mit dieser Frau nicht wie das Leben mit einer erwachsenen Person, auf mich wirkt sie eher wie ein hilfloses Kleinkind. Das überfordert mich. Es macht mich traurig, dass ich mir deshalb ein anderes Zuhause suchen muss. Aber ich kann nicht anders, sonst gehe ich irgendwann daran kaputt.
 

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