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Mein Mann wird öfter laut

Kam die Veränderung deines Mannes eher schleichend oder war sie plötzlich da? Wie du sagst, er kannte deinen Hang zur Unordnung usw. ja bereits mehrere Jahre und erst mit der Beförderung wird es für ihn zum Störfaktor?

Hast du das Gefühl ihn als Person in seinem Leben zu stören? Ich spreche das Entlieben in einer Partnerschaft an.

Ich würde sagen,d as kam eher schleichend. Ich würde nicht sagen,d ass er sich entliebt hat. Ich muss gestehen, dass ich, wenn ich frustriert bin, mich auch mehr gehen lasse, was Haushalt betrifft.Die einen lassen sich optisch gehen, die anderen vernachlässigen den Haushalt.
 
Ja aber wenn man das weiß , dann muss man sich halt selber in den Hintern treten und es trotzdem tun.
 
Ich würde nicht sagen, dass wir uns nicht mehr lieben. Es gibt nunmal ein Problemthema: die Ordnung. Ich versuche ja aufzuräumen, habe aber das Gefühl, ich kann es meinem Mann nie recht machen.er sieht nur das,w as ich nicht getan habe, nie das,w as ich getan habe. Das ist sehr demotivierend. Wenn man frustriert und antriebslos ist, ist es schwer, sich zu etwas aufzuraffen,w as man nicht mag.Und momentan bin ich ziemlich frustriert und auch etwas antriebslos.
 
Jetzt mal ganz ehrlich, wenn das das einzige Thema zwischen Euch ist, weswegen es immer wieder Stress gibt und Euch beide das so belastet, dann nehmt Euch doch eine Putzhilfe.

Such Dir noch einen Nebenjob mit einer Arbeit, die Dir Freude bereitet und bei der Du Deine Geselligkeit ausleben kannst, vielleicht auch Bewegung hast und übernimm die Kosten der Putzhilfe, die dann Deinen Part im Haushalt übernimmt.

Wenn das echt das einzige Problem bei Euch beiden ist, läßt sich das doch prima lösen.

Ich habe aber eher den Eindruck, daß es da noch einiges andere gibt, was hinter Eurer jeweiligen Unzufriedenheit steht.

Ich lese wenig von Gemeinsamkeit, gemeinsamen Unternehmungen. Er arbeitet viel und Du gehst oft zum Sport. Jeder trifft auch beruflich eher einsame Entscheidungen. Es geht viel um mein Geld und sein Geld. Meine berufliche Zukunft und Sicherheit und sein Vorankommen.

Ich lese viel, daß Ihr Euch gegenseitig Vorwürfe macht. Jeweils glaubt, die eigene Sicht sei die einzig richtige. Ich lese wenig von sich liebevoll in den anderen und seine Beweggründe hineinversetzen. Wenig Großzügigkeit. Kurzum auf jeder Seite ist viel "ich" und wenig "wir" präsent.

Kann das sein?
 
Wer mit 25 bis 30 noch nicht verbandelt ist, ,kriegt Panik.
Ist in vielen Ehen und Partnerschaften so, man ist zusammen um nicht allein und einsam zu sein.
Genau das passiert aber dann das
Was ich selbst nicht habe, mit erträume, nun beim Partner suche, ist ja nicht mein Leben, wie soll der Kompensieren?
Geliebt wirst Du einzig dort, wo Du Dich schwach zeigen kannst, ohne Stärke zu provozieren.
Tödlich ist, allein zu sein, wenn man zu zweit ist.
 
Liebe Kerstin, Du klingt ehrlich gesagt rundum unzufrieden. In allen Deinen Beiträgen. Du schreibst von "Frust", und unerfüllten Wünschen. Es klingt wie eine Frau, die sich eigentlich etwas anderes für ihr Leben wünscht, und sich nun krampfhaft selbst überzeugen möchte, dass ja alles gar nicht soo schlimm ist. Aber sei mal ehrlich zu Dir selbst: bist Du GLÜCKLICH? Ist das das Leben, welches Du Dir erträumt hast und welches Du ganz genau so leben möchtest? Oder sind da andere Wünsche, andere Träume, die Du unterdeckelst, weil sie in dieses Leben, das Du gerade führst, nicht reinpassen?

Du musst hier nicht die Hose runterlassen, aber vielleicht einfach mal so für Dich darüber nachdenken.
 
Zum Thema Putzhilfe: das würde mein Mann nicht akzeptieren, auch wenn ich es finanzieren würde. Das wäre sogar für ihn , wenn wir ein haus und Kind hätte und ich arbeiten würde problematisch. Eine Putzhilfe räumt auch nicht auf, sie putzt nur. Mir wurde zur Trennung geraten: sicher, es gibt Differenzen, aber gibt man deshalb alles gleich auf. Hinzu käme auch noch, dass ich mich kaum selbst versorgen könnte finanziell. Das veranlasst einen auch eher dazu, vieles zu akzeptieren als sich zu trennen. Ich weiß, jetzt wird sicher gleich auf mir herumgehackt, ich sei nur des geldes wegen mit ihm zusammen. Nein, das stimmt so nicht. Eine ungesicherte finanzielle Situation lässt einen weniger an Trennung denken. Eventuell wird sich meine berufliche Situation in ein paar Monaten ändern und verbessern. Ich habe eine Bewerbung für eine volle Stelle geschrieben, wo ich in ein Team integriert wäre, weil die Weiterbeschäftigung wegen der Finanzlage noch nicht 100% sicher ist. Die Stelle ist unbefristet, aber in einem anderen Ort. Ich würde also dorthin ziehen. Ich hoffe, dass ich eingeladen werde. Ein gutes Zeichen: das Schreiben der Bewerbung ist mir leicht gefallen, weil ich viele Erfahrungen und Kompetenzen einbringen kann. Immer, wenn mir das Schreiben leicht fiel, wurde ich eingeladen...
Zum Thema Nebenjob mit Bewegung: ich würde sehr gerne Sportkurse geben, aber dafür bräuchte ich einen Trainerschein, der aufwändig ist.
Ja, ich führe nicht das Leben, das ich mir gewünscht habe. Bei mir ist einiges in meinem Leben nicht so gelaufen, wie ich es mir erhofft habe. Details möchte ich dazu nicht nennen aus Anonymitätsgründen. Nur eines sage ich: mein Traumjob wäre entweder im wissenschaftlichen Bereich oder ein Job, wo ich mit Menschen zu tun habe, am besten, wo ich jemand helfen kann. Jobs im wissenschafltlichen Bereich sind meist über ganz Deutschland verstreut und die Bezahlung ist problematisch.
 
Ganz einfacher Sachverhalt:

Wer Zeit, Kraft und Nerven hat, die Mängel anderer nachzuprüfen, zu kritisieren und sich darüber laut aufzuregen, hat auch Zeit, Kraft und Nerven das was ihn stört selbst ohne einen Mucks in Ordnung zu bringen.


Wenn es sein Anliegen ist, dass der Geschirrspüler JETZT ausgeräumt werden muss, hat er zwei Optionen:

-> 10-20 Minuten rumstressen und seine Beziehung ruinieren.

-> 5-10 Minuten sich selbst um seine Bedürfnisse kümmern, anstatt andere rumzukommandieren.


Übertragen wir das ganze auf Sex:
Er ist sehr aktiv und verlangt jetzt sofort Sex.
Sie will erst in einer Stunde, weil ihr gerade nicht danach ist oder sie will gar nicht.
Er schreit rum.

Selbe Sachlage, nur eindeutiger: Er will etwas erzwingen, wozu sie nicht bereit ist und schreit deswegen rum.
Sie ist nicht in der Pflicht seine Bedürfnisse zu erfüllen.

In beiden Fällen, liebe TE, würde ich zu einem Mann nur sagen: "Dann mach es dir doch selbst, wenn du es so nötig hast!"
Du bist doch nicht sein Eigentum oder seine Sklavin!
 

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