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Mein Leben

I

Ichbineinroboter

Gast
Kindheit:
Vater Alkoholiker, viel häusliche Gewalt.
Ist kurz vor der Pubertät, endlich, weg gewesen. Hat uns allerdings Jahre danach noch tyrannisiert.
Mutter, sehr hysterische Persönlichkeit. Hat mir alle möglichen Entwicklungschancen verwehrt, aus Angst sie könnte alleine sein (meine Eltern sind Migraten, ich bin hier geboren). Immer wenn ich etwas erreichen konnte/ hätte Zuhause verlassen können, hat sie Krankheiten etc simuliert.
Geschwister: durch das ganze auch Psychisch sehr angeschlagen und belastet.
Ich war auf 13! Verschiedenen Schulen (9 davon nur, weil meine Eltern immer ein hin und her hatten).
Freunde praktisch keine, Beständigkeit in irgendeiner Form, praktisch keine.
Später von Zuhause geflogen.
Selbstständig gemacht. Ich wollte um keinen Preis jemals wieder zurück.
Hab mir was aufgebaut einigermaßen.
Ex Frau kennengelernt.
Ihre Eltern mich gehasst, weil Migrationshintergrund.
Ende vom Lied:
Scheidung, 1 Kind dass sie mir verwehrt, komplett Pleite (schon nach der Trennung habe ich ihnen alles gelassen und weit mehr bezahlt für Unterhalt als ich müsste. Freiwillig. Ich wollte nie das mein Kind so arm aufwachsen muss wie ich!)
Ende vom Lied:
Ein Leben als Arbeitsnomade über Jahre geführt. Nie den Erfolg erreicht den ich verdient hätte (in meiner Branche bin ich realistisch betrachtet einer der besten Landesweit). Ich war aber immer der Meinung, bleib bescheiden, mach dein Ding. Sei froh dass deine Kindheit und Armut weg ist.
Heute:
Ein riesen Berg Schulden.
Im Grunde keine Freunde.
Mein Kind kann ich nicht sehen, weil Familie von Ex aufs übelste manipuliert gegen mich.
Ich bin 35 jetzt und habe nichts.
Doch meine Partnerin, aber das ist auch so eine Sache für sich.

Im Grunde... Macht das Leben für mich keinen Sinn mehr.

Für was soll ich mir noch weitere 30/40 Jahre das geben?
Für was soll ich noch anderen zu spielen, in die Tasche arbeiten, usw. Wenn ich am Ende der Lachs bin?
Es sind Leute an mir reich geworden und ich sitze da mit Schulden, Dank der AOK (berechnen mir 800 Euro monatlich Versicherung obwohl ich arbeitslos bin und sie nicht nachweisen können, dass ich selbstständig sei- darauf beruht ihre Rechnung).
Aber da sind ja die Gesetze auch auf deren Seite.
Nach 30 Jahren, wo ich an einer Hand abzahlen kann, wie viele Tage davon wirklich gut waren... Sehe ich sehr dunkel in die Zukunft.
Hab kein Bock mehr.
Hab keine Kraft mehr.
Reden hilft nichts.
Therapien haben alles nur hochgebracht und verschlimmert.
Freunde hab ich keine.
Familie im Grunde auch nicht.
Wozu soll ich mir das noch geben?


Bitte keine ellenlangen Motivationsreden...
1. Bringen die mir nichts 2. Hab ich schon die Hoffnung aufgegeben.
 

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Kampfmaus

Aktives Mitglied
Liebe/r TE,

ich nehme dich ernst.
Es tut mir sehr sehr leid, dass du bisher so viel durchstehen musstest und eine so schlimme Kindheit hattest! Du hast mein Mitgefühl.
Ich verstehe gut, dass du keine Hoffnung mehr hast und nur noch dunkel siehst. Aber du hättest hier nicht geschrieben, wenn du nicht doch noch Hoffnung hättest, dass dir jmd. helfen kann oder...?
Das würde ich gerne versuchen, wenn du dich darauf einlassen magst.
Welches Thema sollen wir gemeinsam zuerst angehen..? Was ist dir gerade am wichtigsten?

Liebe Grüße und viel Kraft,
Kampfmaus
 
G

Gruebelchen

Gast
Hallo ichbineinroboter,
das tut mir leid für dich. So ist das Leben , was uns nicht umbringt, macht uns stark. Ich musste eine schwierige Kindheit überwinden, schwierige Männer überwinden und ein schreckliches Beziehungsende friedlich umwandeln um das Kind zu gewinnen. Ich habe dem Vater alles überlassen, weil er mit mir bitterlich ums Geld kämpfen wollte. Es ist viel passiert, was ich niemals verzeihen werde aber ich akzeptiere es, damit unser Kind ein friedvolles Leben ohne Kampf und Hass haben kann. Ich habe es in einer aussichtslosen Situation geschafft für mich einzustehen.

Wie alt ist euer Kind? Seit wann seid ihr getrennt? Darfst du das Kind gar nicht sehen? Warum, welche Gründe werden genannt?

Das Leben ist manchmal nur sch.... aber dennoch gibt es Lichtblicke, wie dein Kind das dich eines Tages kennen lernen möchte, dich suchen wird, spätestens wenn es größer ist.
 

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