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Mein Leben, eine Sackgasse

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    leben
N

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Gast
Von Tag zu Tag wird mein Leben weniger lebenswert, einfach weil da nichts ist, es gibt keine Möglichkeit daran was zu ändern. Ich bin dazu verdammt zu hassen, es gibt einfach keinen anderen Gefühlsausdruck für dieses Leben mehr. Es geht nicht darum, dass das Leben keinen Sinn hat, denn es hat keinen, wenn man sieht wie lang die Welt schon existiert und wie kurz wir, vielleicht nicht länger als ein Augenzwickern, hier verweilen. Angst vor dem Tod kenne ich nicht mehr, eigentlich sehne ich ihn herbei. Aber selbst das Gefühl verblasst, eigentlich genau das Thema habe ich vor ein paar Tagen noch kommentiert und langsam glaube ich auch daran. Das Leben ist ein Nichts. Die guten Gefühle gab es schon ewig nicht mehr und selbst die schlechten Gefühle verblassen von Tag zu Tag. Was soll man tun wenn man an dieses Ende, diese Sackgasse angekommen ist? Ich fühle mich von jedem und allem betrogen, einschliesslich mir selbst. Eigentlich kann ich nur selbst daran schuld sein wie mein Leben? verläuft, aber ich habe trotzdem nicht die Macht irgendwas zu ändern.
 
Hallo Gast,
so wie Du drauf bist kann ich Dir nur empfehlen mal einen Arzt aufzusuchen.
Wie kommt es daus Du solche Gedanken hast, für jeden gibt es mal Höhen und Tiefen. Mit Sicherheit gibt es auch für Dich mal wieder Sonnenschein.
Suche Dir Hilfe, denn mit so einem Depri wirst Du alleine es nicht schafen wieder Klarheit in Deinem leben zu bekommen.
Was hat Dich so aus der Bahn geworfen?
Wenn Du möchtest kannst Du ja mal einwenig mehr über Dich erzählen.

Liebe Grüße Löckchen
 
Aber warum nicht, New. Vielleicht versuchst du es Stück für Stück hier, mit unserer Hilfe. Ich kann mich nicht entsinnen, von dir schon mal nen Hilferuf gelesen zu haben (oder hab ich was übersehn?). Trotzdem bist du in deiner unnachahmlichen Art hier schon nicht mehr weg zu denken.
Gib dir nen Ruck New, erzähl mehr von dir. Es kann doch nur besser werden.

Alles Liebe! Lea
 
Du hast ja irgendwie recht,aber :
all das,was Du bisher schriebst,klingt nicht so leer...
Jede Wette,daß Dein jetziger Zustand eine klassische endogene Depression ist?
Behandelbar...!!!
Raffe Dich endlich auf und geh zum Doc !
Frag doch mal in die Runde,wer GUTE ERFAHRUNGEN hat mit zeitweiser Einnahme von Antidepressiva?!
Du versuchst es zu lange schon auf eigene Faust !
Und...es tut richtig weh,wie Du Dich nicht besser fühlst...trotz aller Vorsätze... Dir fällt bestimmt erst dann wieder mehr ein als Möglichkeit,wenn Du diese Grundstimmung verändern läßt!
klar könntest Du auch Johanniskraut hochdosiert nehmen(jeder Supermarkt hat das...)...aber:das dauert ewig bis es wirkt...
Gruß von der
Micky
 
Ich bin mir nicht sicher, ob ich dir helfen kann, mit dem was ich sage, aber ich versuchs wenigstens mal. Darüber wie lange die Welt existiert und wie kurz du, daraus musst du nicht schließen, dass du weniger wert bist. Genau genommen existieren die Atome, aus denen du existierst ja auch schon länger, blos warst das damals nicht du. Wir Menschen betrachten zum Beispiel Planeten als eine Einheit, aber man könnte auch einem Planeten mit jedem Erdbeben oder so einen neuen Namen geben. Es ist nur Anschauungssache, wie lange etwas existiert und die bist nicht weniger wichtig als alles andere in diesem Universum.
Du musst auch keine Angst vorm Tod haben.
Worauf ich persönlich aufpasse ist, dass ich nichts zu positiv, aber auch nichts zu negativ sehe. Es kann sein, dass ich was falsch verstehe, aber was du schreibst klingt sehr negativ. Zum Beispiel dass du verdammt bist zu hassen, ich denke nicht dass du wirklich verdammt dazu bist. Man muss nicht alles hassen, was einem nicht passt, man kann es auch akzeptieren. Dies ist dein Leben und du hast nie wieder ein anderes und was auch passieren mag, du kannst oft nichts dafür, manchmal auch nicht sofort was daran ändern, aber du kannst versuchen, es zu akzeptieren. Das verlangt manchmal Stärke, aber rede dir nicht ein, dass du die nicht hast.
Wenn du keine Angst vorm Tod hast, was kann dir dann passieren? Vielleicht kannst du ja daraus Stärke gewinnen. Auch wenn alles aussichtslos erscheint, versuche trotzdem weiterzumachen.
Ich verstehe nicht ganz, wie du das meinst, dass du von allem betrogen wirst, aber man kann dich nicht ewig betrügen. Mit jedem Betrug lernst du auch dazu. Wenn du ja merkst, dass du von dir selbst betrogen wirst, wie du sagst, dann versuch nicht zu denken, dass du von Anderen mit Absicht betrogen wirst, ihnen geht es vielleicht auch nicht besser. Sie tuns meistens nicht, weil sie dir schaden wollen, das sind sicher nur Ausnahmen. Aber gerade Ausnahmen fallen einem ja oft stärker auf als die Regel.
 
new!
ich bin sicher der allerletzte der dir diesen thread schreiben dürfte weil ich selbst von der fraktion mit dem immerwährenden halbleeren glas stamme, aber das schöne muß man sehen...wollen...

unsere verweildauer hier ist auf einen kurzen moment der geschichte beschränkt, ja... wenn dich das so stört, warum versuchst du dann den menschen nach dir nicht ein, sagen wir mal, vermächtnis deiner erkenntnisse zu hinterlassen? schreib dein leid auf und hinterlasse der welt deine dunkle sicht der dinge. gleichzeitig wirst du deine zeit auf der erde, solange es geblidete menschen gibt, der welt zugänglich machen und deine geistige erkenntnis unsterblich machen. wenn alles so sinnlos ist, dann sag es anderen menschen mit deinen worten, die der gleiche schmerzliche gedanke tag um tag den lebensmut raubt und schreib ein/dein buch! "cogito ergo sum" mit dieser erkenntnis, new, wirst du unsterblich werden... durch die fähigkeit zu denken wird aus uns der eine besondere mensch, vielleicht ist es wie du sagst, eine art matrix, wir werden alle belogen und betrogen unser leben lang um dann den unausweichlichen dingen gegenüber zu treten, dem tod. angst davor brauchst du nicht zu haben, warum auch? hattest ja auch keine angst vor der geburt!

noch eins, es gibt gründe zu leben, wenn nicht für dich, dann für andere menschen! auch ich empfinde keine lebensfreude, ich fühle mich leer, matt, lieblos, traurig, lustlos, mutlos... eigentlich wäre es mir egal ob ich lebte oder tod wär. aber es gibt ein paar menschen für die ich diesen gedanken weit von mir weise, es gibt den einen freund, jeder hat einen auf der welt für den es sich lohnt zu LEBEN, finde ihn und du weßt das das leben einen sinn hat. erinnere hier an emmerson " ...zu wissen das das leben eines anderen menschen leichter war, weil DU gelebt hast, das bedeutet, nicht umsonst gelebt zu haben." dieser eine betrügt dich nicht... kämpfe mann, kämpfe dafür das es dir gut gehen kann, lass zu das menschen dir helfen wollen und können! looooooos...

pack das an new....
motievierende grüße aus der seele eines leidgeprüften luckyman
 
Ja Akzeptanz habe ich Jahre geübt und es geht nicht mehr. Ich kann Dinge nicht immer akzeptieren, um dann immer wieder in dieselben Situationen zu kommen. Ich kann nicht über diese Probleme reden, habe sie mit anderen schon totgeredet. Ich weiß euer Angebot zu schätzen, aber es kann keiner meine Probleme lösen, dass weiß ich. Ich dachte ich könnte es selber, aber es geht nicht. Eine Depriphase die 7 Jahre anhält?? Ich habe sicherlich schöne Momente gehabt, aber größtenteils haben die Schlechten überwogen. Ich habe jetzt nach Jahren mal wieder Kinderfotos von mir angeschaut und komischerweise lächel ich selbst auf denen selten. Ich weiß das ich mal anders war, das ich Freude empfand und keine Angst vor Menschen hatte, weil ich nicht wusste, was es heisst, betrogen zu werden. Meine Probleme sind unwichtig und so normal, aber für mich wiegen sie 1000 Tonnen. Ich würde eigentlich gern entweder alleine irgendwo zurückgezogen leben, oder tot sein, ein großer Unterschied zu meinem jetzigen Leben wäre das beides nicht. Es ist egoistisch zu denken ich hätte was Besseres verdient, aber ich habe immer reichlich gegeben. Heisst es nicht: You get what you give? Ist es so abwegig zu erwarten, dass man mehr verdient hat? Das man mehr sein könnte? Aber mein Kopf limitiert mich so stark, dass ich teilweise nicht mal ganz normale Sachen schaffen kann. Ich hab mich nicht unter Kontrolle. Komischerweise haben andere oft mehr von mir gehalten und erwartet, ich konnte es nicht erfüllen, weil ich es mir selbst nicht zugetraut habe und mich dadurch noch bestätigt habe. Ich war nicht wirklich gläubiger Christ, aber ich hasse denjenigen der mich erschaffen hat dafür, soviel Potential verschwendet zu haben, hätte er jemanden anders dieses Leben gegeben, der es zu schätzen wüsste. Ich weiß, dass es sich nie ändern wird! Ich bin mir nicht sicher ob ich das annehmen kann.

Ja und trotzdem geht jeden Tag die Sonne auf als wenn nichts gewesen wäre und viele Nächte lag ich wach und träumte von neuen Chancen und ganz alltäglichen Dingen, die mir verwehrt bleiben. Selbst meine Träume betrügen mich. Ich würde auch gern sagen können, dass ich mein Leben in vollen Zügen genossen habe und nicht nur Teile davon. Wie kann ich mir das selbst verzeihen? Das ich mein eigenes Leben zerstört habe, durch falsche Erwartungen, Fehleinschätzungen, mangelnde Bereitschaft, fehlendes Verständnis und einem trägen Geist? Ich glaube mich hasse ich am meisten.

Ja ich versuche in psychologische Behandlung zu kommen, krieg aber bisher keinen Termin.
 
Hi Hey

willkommen im Club,
Ich kenne dieses Gefühl, sehr gut .

New meinte:
Von Tag zu Tag wird mein Leben weniger lebenswert, einfach weil da nichts ist, es gibt keine Möglichkeit daran was zu ändern. Ich bin dazu verdammt zu hassen, es gibt einfach keinen anderen Gefühlsausdruck

Die Ohnmacht die dich in die Knie zwingt .
Das Gefühl das , wenn du dich jetzt noch ein wenig bewegts, alles noch viel schlimmer wird. Wenn du dich weiterhin in deiner bisherigen Bahn bewegts , ist der Gedanke richtig. Auch wenn es Dir zur Zeit unsagbar schwerfällt ändere etwas in dir selbst . Entscheide anders als du dich eigentlich entscheiden willst.

Denn im nächsten Satz liegt das Problem

aber ich habe trotzdem nicht die Macht irgendwas zu ändern.

nur du allein Hast Macht über Dich oder solltest sie haben .

erzähl mal mehr von dir .
worum geht es genau.

gruss
 
new, alles was du da sagst könnte aus meiner "feder" stammen... ich kenne dieses leben was nur grau ist...jeder meint einem sagen zu können mach es so, sieh es so... aber niemand kann aus seiner haut, entweder man sieht es positiv und dann aber auch immer, oder eben nicht. eins habe ich aber gelernt in den letzten monaten, meine probleme kann nur ich lösen, das tut niemand für mich! that´s the way! gut das du zu einem therapeuten gehen willst, auch ich habe mich dort angemeldet, auch ich bekomme keinen termin... halte durch... aber erwarte nicht zuviel, auch der kann deine probleme und konflikte nicht lösen, nur "starthilfe" und die richtige einstellung kann der therapeut dir mitgeben, der rest muß von dir kommen... kopf hoch...
 
New, hoffe sehr dass dich diese Gedichte zum Nachsinnen anregen.
Doch zuerst dass welches sehr gut zu dir passt (wie ich finde).

Leise Menschen
leise Freundschaften
stille Worte
stille Zeichen
übertönen
lautstarkes Gerede
überdauern
die Kurzlebigkeit
großer Versprechungen
leerer Geesten

Es gibt Dinge
über die man reden kann
und andere,
die man nur mit dem Herzen erfasst.
Je mehr man redet, desto
weiter entfernt man sich
von der Bedeutung

Neubeginn:
Manchmal muß man
die Türen von gestern verschließen,
nur dann kann man
neue Schritte tun (Pearl S. Buck)

Empfehlung zum lesen wäre für die eine Geschichte >>>>>>>>>>>>>>>>>
http://www.elisamara.de/literatur_g_lebenssinn.htm

Fand es persönlich sehr zum Nachdenken über meine Person ob ich auch so jemand bin der die Augen nicht öffnet und sieht um zu begreifen und deswegen damit zuviele Jahre ins Land gehen lasse ohne zu reagieren.
Hoffe dass dir die Geschichte genauso gefällt wie mir.
Fremde Grüße sendet dir das Waldmädchen.
Wollte mich registrieren wie geht das, kannst du mir helfen?
 

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