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Mein kranken Eltern.

  • Starter*in Starter*in Jan1
  • Datum Start Datum Start
  • Stichworte (tags) Stichworte (tags)
    eltern
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Hallo Jan1,

dein Problem ist bereits älterer Natur und du an sich alt genug nun endlich von zu Haus wegzukommen. Auch wenn das heißen würde den Wohnort zu wechseln.

Ich finde es nicht o.k. dass du deine Mutter als Nutte bezeichnest. Man kann ja wütend sein und auch im Recht sein mit seinen Ansichten aber der Effekt ist voll dahin, wenn man sich selber wie ein A**** (sorry... aber mußte jetzt mal sein...)verhält.
Daher nochmals mein Rat: anstatt dich weiter in unnütze Streitereien oder evtll.eskalierende Aggressionen zu verlieren/verlieben....sieh zu dass du am besten heute noch dein Köfferken packst und notfalls bei Freunden, Verwandten in sonstwo in Deutschland oder Männerhaus (gibt's so was?)bzw. NOtunterkünften der Caritas etc. unterkommst.
Super das die Caritas für dich nach ner Wohnung sucht, schneller ginge es natürlich du suchst selber mit und zwar täglich: Sämtliche lokalen Wohnungsinserate checken, bei Wohnbaugesellschaften anrufen, mit Vermietern telefonieren, Besichtigungstermine, schonmal nach Möbeln gucken etc. etc. Dann bleibt auch nicht so viel Zeit für ungute Gedanken, unnötige Analysen über die Erziehung deiner Eltern oder Wutanfälle.
Behalte nen klaren Kopf, sieh nach vorn und mach was notwendig ist = dein eigenes unabhängiges Leben führen.

Gruß
Tyra
 
Es geht eben nicht schneller...wenn keine Wohnungen da sind kann ich keine Mieten...es gibt für meinen Kreis nur ein Blatt und das kommt einmal die Woche und da stand mal wieder nichts drin. In der Rheinzeitung vom Wochenende = nichts. Ich kanns nicht ändern. Möbel hol ich dann wenn ich nen Platz dafür hab. In den Wald kann ich sie ja schlecht stellen. Mir scheint nicht die Sonne aus dem A****. Wenn sich das alles so leicht machen liese würde ich es ja tun nur es geht nicht es geht alles ganz langsam alles kriecht und jedentag dieses Elend von meiner Selbst kotz mich auch total an und mich 90% meiner Zeit mit Leuten zu streiten kotzt mich auch an. Weiß du mich kotzt ales an weil nichts geht nichts es ist einfach zum kotzten . Man muss warten und warten bis man die ganzen sachen hat weil man immer von irgendwelchen Spasten abhängig ist. Es sind fast 3 Wochen ins Landgegangen und nichts ist passiert, aber nicht weil ich's nicht will sondern weil ich nichts mehr machen kann. Alg2 = Muss ich auf meinen Vater warten bis der die unterlagen raus rückt, Ausziehen= ich muss warten bis eine Wohnung die auf Alg2 passt frei wird und in den Einizgwen beiden Blättern die Wohnungen aus der gegen inserieren gibt es keine! und einfach gehen geht auch cniht...wohin soll man auch gehen...Caritas? Die sagen einem nne ne bleiben sie zuhause so schlimm ganz nicht sein...ich kann einen umhaun dann bin ich knast...aber sonst seh ich keine Möglichkeit irgendwohin zu gehen...und zu meinen Freunden geh ich nicht und haeng denen auf der tasche rum die würden die kriese kriegen und deren eltern erst recht.

lg Jan
 
Hi,

ich dachte du kriegst mittlerweile ALG II? Dann kannste doch zu Freunden und dort auch ein bißken Kostgeld latzen!
Na ja und wenn es halt etwas dauert, dann beschäftige dich doch bis zum Umzug sinnvoll. Mach ne ehrenamtliche Tätigkeit irgendwo, ne Weiterbildung, Computerkurse, geh in einen Verein, geh tanzen, mit Freunden quatschen, Karten spielen, Zazen, Judo oder Aikido etc. etc....die Welt ist voller Möglichkeiten!
MIch würde es total ankotzen ständig drüber grübeln zu müssen was mich alles ankotzt und warum mich alles ankotzt. DA würde ich instinktiv Ablenkungsmanöver starten...und alles dran setzen diesen Zustand des Angekotztseins wegzukriegen. Auf Dauer ist so etwas doch total schädlich..und sone Art eingeleitete Selbstzerstörungssequenz (kleiner Star Trek-Jargon 🙂)
Mich hat früher auch ab einem gewissen Alter ziemlich viel Zu Hause angekotzt, aber dann bin ich halt gegangen.. Innerhalb von 2 Wochen hatte ich ein WG-Zimmerken in einer anderen Stadt
Sieh nicht alles rundherum immer so negativ, trau dir mal ein bißken mehr zu und mach mal mehr auf Action außer Haus als im Elternhaus...dann kotzt dich auch bald nicht mehr so leicht was an! Ich glaube das schaffst du schon dich da rauszulavieren....

Gruß
Tyra

Nachtrag: bist du hinsichtl. deiner Depression in fachärztl. Behandlung?
 
Hi nochmal,

hier noch für dich die Geschichte des Mannes mit dem Hammer. Diese Geschichte ist von Paul Watzlawick, einem Professor für Psychotherapie, der ganz witzige ,verblüffende und v.a für jedermann verständliche Bücher über das menschliche Verhalten geschrieben hat. So u.a. das Büchlein: Anleitung zum Unglücklichsein, dass sehr ironisch auf so manch paradoxes Verhalten, was jeder so drauf hat, eingeht. In diesem Buch gibt es auch die Geschichte mit dem Hammer und die geht so:
Ein Mann will ein Bild aufhängen und möchte sich dazu von seinem Nachbarn einen Hammer ausleihen. Aber ihm kommen Zweifel: Was wenn der Nachbar ihm den Hammer nicht leihen wird? Gestern schon grüßte er ihn nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile, aber viell. war die Eile auch nur vorgetäuscht, und er hat etwas gegen den Mann? Und was? Der Mann hat ihm doch gar nix getan, der Nachbar bildet sich da was ein. Wenn jemand etwas von dem Mann borgen wollte, würde er es sofort geben. Und warum der Nachbar nicht? Wie kann man einem Mitmenschen nur einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich auch noch ein, man sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht es dem Mann wirklich.- Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie doch Ihren bekloppten Hammer, Sie Idiot!"
Tja und die Lehre aus dieser Geschichte: durch seine negative Ansicht über einen Mitmenschen und Nachbarn und sein Ziel (=Hammer ausleihen) niemals erreichen zu können, hat der Mann sich ungünstig verhalten und somit selbstverursacht sein Ziel auch nicht erreicht.
Die eigene Grundhaltung beeinflußt ganz entscheidend das eigene Handeln und dessen Ergebnis.
Hat man dass einmal begriffen und umgesetzt wird man leicht Herrscher über sein eigenes Leben und läßt sich nicht länger von irgendwelchen Lebensumständen- seien sie auch noch so widrig- beherrschen...
Ich hoffe sehr, du kriegst das auch irgendwie hin....du mußt nur den Mut zur freien Selbstbestimmung und Ablösung von alten Denktraditionen (alles MIst, alles klappt nicht, alles zum Kotzen etc.) haben...Denk positiv und gib somit dem Positiven ne Chance eintreffen zu können!
Natürlich erschwert dir deine depressive Erkrankung die Sache, wenn du aber medikamentös gut eingestellt bist und bei akuten Schüben sofort handelst und dich fachärztlich behandeln läßt, dürfte das kein allzu großes Problem sein, zu lernen positiv/er zu denken.
Ich wünsch dir weiterhin viel Glück dabei und das bald etwas mehr Sonnenschein in dein Gemüt einkehren möge....

Gruß
Tyra
 
Tyra meinte:
Hi nochmal,

hier noch für dich die Geschichte des Mannes mit dem Hammer. Diese Geschichte ist von Paul Watzlawick, einem Professor für Psychotherapie, der ganz witzige ,verblüffende und v.a für jedermann verständliche Bücher über das menschliche Verhalten geschrieben hat. So u.a. das Büchlein: Anleitung zum Unglücklichsein, dass sehr ironisch auf so manch paradoxes Verhalten, was jeder so drauf hat, eingeht. In diesem Buch gibt es auch die Geschichte mit dem Hammer und die geht so:
Ein Mann will ein Bild aufhängen und möchte sich dazu von seinem Nachbarn einen Hammer ausleihen. Aber ihm kommen Zweifel: Was wenn der Nachbar ihm den Hammer nicht leihen wird? Gestern schon grüßte er ihn nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile, aber viell. war die Eile auch nur vorgetäuscht, und er hat etwas gegen den Mann? Und was? Der Mann hat ihm doch gar nix getan, der Nachbar bildet sich da was ein. Wenn jemand etwas von dem Mann borgen wollte, würde er es sofort geben. Und warum der Nachbar nicht? Wie kann man einem Mitmenschen nur einen so einfachen Gefallen abschlagen? Leute wie dieser Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich auch noch ein, man sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat. Jetzt reicht es dem Mann wirklich.- Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch bevor er "Guten Tag" sagen kann, schreit ihn unser Mann an: "Behalten Sie doch Ihren bekloppten Hammer, Sie Idiot!"
Tja und die Lehre aus dieser Geschichte: durch seine negative Ansicht über einen Mitmenschen und Nachbarn und sein Ziel (=Hammer ausleihen) niemals erreichen zu können, hat der Mann sich ungünstig verhalten und somit selbstverursacht sein Ziel auch nicht erreicht.
Die eigene Grundhaltung beeinflußt ganz entscheidend das eigene Handeln und dessen Ergebnis.
Hat man dass einmal begriffen und umgesetzt wird man leicht Herrscher über sein eigenes Leben und läßt sich nicht länger von irgendwelchen Lebensumständen- seien sie auch noch so widrig- beherrschen...
Ich hoffe sehr, du kriegst das auch irgendwie hin....du mußt nur den Mut zur freien Selbstbestimmung und Ablösung von alten Denktraditionen (alles MIst, alles klappt nicht, alles zum Kotzen etc.) haben...Denk positiv und gib somit dem Positiven ne Chance eintreffen zu können!
Natürlich erschwert dir deine depressive Erkrankung die Sache, wenn du aber medikamentös gut eingestellt bist und bei akuten Schüben sofort handelst und dich fachärztlich behandeln läßt, dürfte das kein allzu großes Problem sein, zu lernen positiv/er zu denken.
Ich wünsch dir weiterhin viel Glück dabei und das bald etwas mehr Sonnenschein in dein Gemüt einkehren möge....

Gruß
Tyra

Die Geschichte kenne ich schon! Ich hab den Film in der Klinik wo ich war gesehen. Da hat des schon was gebracht. Hier merke ich ja auch imemr das ich egal was ich denke es niedermache immer alles bis auf die spitze nzweifel warum ich es icht erreichen kann. Es ist eben die Depression die genau das beinhaltet von mir....nicht die Freiheit zu sehen, wenn ich weg gehe besauf ich mich, weil ich nicht mehr( mit Medis gings) normal, emotional intelligent, unterhalten kann. Ich nehme immer ne Antihaltung an oder sonst irgendeine haltung die anscheinent keiner mag...das mach ich nciht weil ich's will das ist ein mechanismus der schon so drin das ich es nicht mehr alleine Steuern kann. Das geht nicht mehr. Früher als ich ncoh gekifft hab hab ich das noch deutlicher gemerkt wie stark mein verlangen nach AUsgeglichen heit usw. ist...seit ich keine Medis mehr nehme geht's so steil den Berg runter.

Ich zitiere auch mal : Antje Gertrud Hofmann "Hochsensible Kinder"

Der als Kind wohlbehütete und verwöhnte Hochsensible


Der verwöhnte Hochsensible wurde von seinen Eltern möglichst gegen alle Belastungen des Alltags abgeschrimt. Aus falsch verstandener "Liebe" heraus, hat man es dem Kind so schön wie möglich machen wollen. In der Regel hat es dann auch den Beruf erlernt, den die Eltern ausgesucht haben. Das heranwachsende Kind was infolgedessen völlig abhängig von den Entscheidungen seiner Eltern und zudem sehr stark auf sie fixiert. Jede mögliche eigenständige Entwicklung oder Veränderung dieser behüteten Person wurde sogleich im Keim erstickt. Nötige Ablösungsversuche scheiterten in der Regel oder wurden gar nicht in Betracht gezogen. Nicht selten empfanden die Eltern jede Eigenständigkeit ihres Kindes als "beängstigend".
Diese Hochsensiblen sind aufgrund ihrer prägung meist sehr zurückhalten. Sie sind oft in ämtern, büros und öffentlichen Institutionen anzutreffen, wo die beruflichen Aufstiegschancen und Veränderungsmöglichkeiten eher eingeschränkt sind, ähnlich ist es mit dem Privatleben dieser Menschen. Vielfach legen sie großen Wert auf einen gesicherten Arbeitzplatz und gesicherte Einkommenverhältnisse. Sie sind im Alltag und auch unter Kollegen oft als "Mauerblümchen" bekannt und kleiden sich auch entsprechend. Die Einschränkungen , die diese Menschen während ihrer Kindheit erfahren haben, führten dazu, dass sie es ihnen in der Regel nicht möglich war, ihren eigenen Weg zu finden. Und hätten ie ihn gefunden und gehen wollen, hätten sie wohl kaum mit der unterstützung ihrer Eltern rechnen können. In vielen Fällen wurde n ihre sensitiven Fähigkeiten in enge Schranken verwiesen und konnten sich werder voll entwickeln noch ausdrücken.


Wenn ich diese Zeilen nur lese wird mir schlecht. Ich kann das nicht erklären... Ich habe keinen Horizont mehr...ich weiß garnicht was alles machbar ist. Ich wurde so eingeschränkt mein ganzes scheiss Leben lang ich seh nur Mauern.
Zum glück gibt es noch diese Passge : "Und hätten ie ihn gefunden und gehen wollen, hätten sie wohl kaum mit der unterstützung ihrer Eltern rechnen können." ( So gesehen bin ich's ja mit ALG2. Nen kleiner Lichtblick)

Viel trifft auf mich zu...manches hat mein psychologe ohne das er das Buch kannte fast 1zu1 genauso gesagt in und nach dem Eltern gespräch. Das finde ich gut denn ohne das Buch und ohne meinen Therapeut wüsste ich heute noch nicht wo ich dran bin. Viellecht verstehst du jettz das ich gerne alles machen würde so wie du's schreibst. Mutig und Aggresive daraus gehen und alles schnell schaffen. Mich mit fremden Menschen zu unterhalten fällt mir so schwer das meine Stimme total versagt ich klinge dann wie nen klein Kind nd das ist mir sehr peinlich als 19 Jähriger. das ist aber nicht das schlimmste...nur eine Sache.

Medikamente nehm ich keine mehr als ich aus meiner Klinik kam war ich fit, ein anderer Mensch. Ich dachte nicht das ich soschnell wieder soweit unten sein werde. Naja, bald bin ich hier raus und dann wird alles besser.

lg Jan
 
hallo,Jan...
ja..die fehler Deiner eltern siehst du schon klar und sicher auch richtig.
Fang aber FÜR DICH auch an,ehrlich gegen Dich selbst zu werden.
Ohne Scheu.
Wie willst Du als "ausgewachsener Erwachsener" dann sein?
was nervt Dich an anderen...?
würdest Du bestimmte Entgleisungen Deinerseits nicht lieber ungeschehen machen?
gelassenheit trainieren..sich eben NICHT provozieren lassen zu solchen Haßtiraden..sonst bist Du irgendwie ähnlich...hast Dich beherrschen lassen von der Ansteckung.
es liegt nicht nur am jetzigen Ort,an der jetzigen situation.Es werden andere Menschen kommen,die Dich tierisch nerven...Dir nahe stehen...und dann wär es äußerst blöd,wenn Du in alte Muster fällst.
DEINE MUTTER SOLL DOCH NICHT RECHT BEHALTEN!
Also...beguck Dich kritisch...Du stehst drüber über dem Ausflippen,wenn Du das willst.Das schaffst Du auch !
Es ist eine große Freiheit...anders werden zu dürfen! Das ist ein ganz großes Gefühl--ECHTE ÜBERLEGENHEIT...lächeln über eigene Schwächen..dran arbeiten..sich selbst erziehen. NUR FÜR SICH.

Das Grünzeugs hat sicher großen Anteil am Auslösen von Emotionen...bringt vielleicht mehr Durcheinander,als man wahrhaben will.Möchte nichts verteufeln..jedoch verliert man vielleicht schneller das Maß,als man sich eingesteht?
Ist nur so'ne Frage in den Raum...
Sei vorsichtiger mit Dir...Alk,Tabletten...
Stürz Dich in Arbeit !!!!...guter Vorschlag mit Praktika,Ehrenamt...was tun kann man an vielen Orten..Du lernst fetzigere Leute kennen,als zynische besserwisserische "Erzieher".Vielleicht sogar hat da jemand ein Zimmer für Dich...klappere einfach alle Vereine ab...man braucht immer Helfer!

BEWEISE ES DIR!!! Mach so weiter...pack es an...DEIN EIGENES LEBEN!
 
hi,
danke. Ich weis aber nicht genau was du meinst...ich kann nicht einfach da stehen und so tun als hätte niemand was gesagt wenn's mich persöhnlich angreift. Ich war noch nie gut im ignorieren. Ich komm garnicht auf die Idee zu sagen "lasst mich in ruhe". Ich beis dann und wenn ich schlagen könnte würde ich ihnen in die Fresse haun - das wäre aber dann ihr niveau, also mache ich's nicht. Woher geht's auge um auge zahn um zahn und ich habe die besseren Argumente nur das zählt für dummen W****** aus meiner Familien nicht. Es geht einfach immer so weiter hier. Ich werde jetzt mal auf die lasst mich in ruhe tour machen.

Ich weis ja eben nicht genau was mich an anderen nervt das konnte ich erst nach über 2 Monaten Theraphie merken. Meine eigenen gefühle sind "durch" diesen alltäglichen terror soweit weg von mir. Rücksichtslose Leute, zwingende Leute , hektiker und besserwisser. Aber ich bin eh immer irgendwie der aussenseiter. Nur in Windach da war das anders. Ich habe ganz viele komplimente usw. bekommen war ueberall beliebt ect.Hatte voll viele Freunde...da habe ich mal gemerkt wer ich überhaupt werden kann wenn ich nicht meine Eltern um mich hab und die nicht tun können. Hier sind das alles blöde Motherfucker, alle total egoistisch. Naja, ich sprüh es aber nicht wirklich....früher hab ich immer nur gelacht wenn irgendwetwas passiert ist weil ich selbst nicht mehr wusste ob das nun gut war oder nicht!!! Ich hab garnicht an mich gedacht...ich wusste nicht das das alle so machen...und mir war meine eigene meinung peinlich. Mir ist's peinlich wenn Bekannte kommen...ich bin mir selbst peinlich weil ich so ein jämmerliches Stück bin. meine ausraster sind so wie ich sie sehe richtig...und ich stehe auch dahinter...wenn jemand mich fertig macht und mich dann dafür auslacht das ich keine Freunde habe weil ich fertig bin und keine guten freundschaften frueher kann dann habe ich das recht dieser Person meine Meinung zu keigen. Leider kann ich keine MEnschen schlagen...manchmal denke ich leider.
Gerecht gegen mich selbst bin ich immer. Wenn ich das eine verteufel mach ich's nicht an der nächsten Ecke selbst. Wie komst du darauf ?
übel ist halt das ich anfangen habe mir gefühle zu verbieten, deshalb hab ich's schwer zu wissen was mich wirklich nervt...weil ich mir das verboten hatte schlecht ueber andere Menschen zu denken.

Naja psychische Probleme vorprogramiert. Der Spruch passt ganz gut.

Wer nach allen Seiten offen ist , kann nicht ganz dicht sein.

Menschen die mir nahe stehen gibt es nicht. Und wenn ich das will wenden die sich von mir ab, das war schon immer so seit ich 15 bin. Hier bin ich einsam...

Sollange ich hier wohne seh ich schwarz. Es ist S**** ich muss einfach hier raus. Egal wie die Zeit hier ist kampf ich werde nie schweigen meine Stimme ist das einzigste was ich habe und nichts zu tun wie du's sdagst ist das schlechtest was ich mir vorstellen kann.
Ich weis garnicht wo ich einpraktikum machen kann - da ist schon das nächste Problem und macht mich so fertig...erstmal aussuchen wo, dann grübeln , denk en wie warum, was , wo ,wann , geht das, ich habe da keinen bock auf diese gedanken die eh zu nichts führen..deshalb mach ich's erst garnicht. Ich muss es sowieso bald wegen ALG2. Meine wahren gedanken sind ich werde nie frei sein. Immer zweifeln immer angst haben und immer irgendeinen upfucker finden und es dann doch nicht machen.
Das was meine Eltern immer mit meinen Ideen gemacht haben, hab ich mir quasi angewöhnt und mach es "freiwillig" für sie weiter...dann müssen sie sich keine Arbeit machen...oder besser ich muss mich nicht fertigmachen lassen! Dann mache ich's doch lieber selbst.

Ich weiß ja das es gut für mich wäre aber ich weis nicht was ich machen will...das macht mir schon soviel angst alleine darüber nachzudenken ein Praktikum zu machen macht mir angst. Ich weis nicht was, wo, ich weis nichts...eigentlich ist das auch normal man muss sich ja erstmal informiere , schlau machen...ich habe aber erstmal angst und bin ein sklave ihrer.

lg

p.s. ich vertreib euch auch noch alle mit meiner Art. Schwarz in schwarz...ka vieleicht versteht jemand das ich einfach immer angst hab und desha;b nicht will. Es tut mir leid ich will das nicht!
 
Hi Jan1,

du schreibst, du hast keinen Horizont. Ehrlich gesagt hat den keiner, es sei denn man schafft ihn sich. Der Schlüssel zu einem neuen Leben bist du selbst.
Also ich selber bin erfolgreich die intellektuelle Schiene gefahren. Außerdem hatte ich mich sehr früh innerlich ggü meinem damaligen schwierigen Elternhaus (z.T ein wahres Irrenhaus mit einer ständig hysterisch kreischenden und mit Selbstmord drohenden Mutter und einem gewalttätigen Vater...täglicher Krieg aller gegen alle etc.)abgegrenzt. Ich habe gespiegelt, d.h. all das was mir seitens meiner Eltern vorgeworfen wurde einfach zurückgeworfen und fertig. Ihre Anschuldigungen habe ich nicht mehr an mich rangelassen.
Meine Eltern waren als Vorbild/Erzieher untauglich (HILFEEE! --->Elternführerschein!!) und konnten/wollten mir nicht geben, was ich zum glücklichen Leben brauchte, daher hab ich sehr früh angefangen mich woanders umzuschauen.
Man muß gewisse Dinge erkennen, sich nicht lang damit aufhalten sie ändern zu wollen, sondern neue Wege suchen und gehn. Das ist alles, was notwendig ist.
Übrigens: Ausrasten oder Schlagen bringt nix und zeigt nur die eigene Unsicherheit und Unfähigkeit mit Konflikten angemessener umzugehen. Meine Eltern sind ständig ausgerastet und haben geschlagen....ich wollte auf keinen Fall so sein und hab daher stets verzichtet und ganz ganz schnell gelernt meine Interessen intellektuell ruhig durchzusetzen...und zwar stets erfolgreich.
Man muß halt die Entscheidung treffen, ob man als Gewinner oder Verlierer aus gewissen Situationen gehen will. Ab 18 Jahren ist man allein für sein Leben verantwortlich, egal, ob die Eltern gute oder schlechte Vorarbeit geleistet haben.
Ich denke als Mädchen hatte ich es evtll. leichter, da Mädels ohnehin auf die Übernahme von Verantwortung sozialisiert werden...und Jungs vorher zu viel abgenommen wird? Wie auch immer, d.h. noch nicht, dass die männlichen Erwachsenen nicht genügend lernfähig sind gewisse Dinge nachzuholen.
Auch wenn eine Depression ein kleiner Hemmschuh ist, wenn man mit seiner Erkrankung verantwortungsbewußt umgeht, steht diese einem kaum mehr im Weg....weiß ich jedenfalls von einem Bekannten..
Also nur Mut (und weniger Wut...) nicht lange grübeln, sondern machen...
Wirst sehn, wenn du erstmal ausgezogen bist.....geht es dir besser. Du brauchst Abstand und weniger Zeit für Grübeleien.
Falls deine Selbsterhaltungsroutinen ausreichend funktionieren, wird das schon hinhauen. Aber denk dran: mit positivem Denken an die Dinge (z.B. Praktikum) rangehen damit auch mal Gutes ne Chance hat einzutreten und ab da wird der Prozess angekurbelt, dass gute Erfahrungen auch wieder neuen Mut und Zuversicht generieren etc.

Gruß
Tyra
 
Hi nochmals,

also muß noch hinzufügen, dass ich keinesfalls zu hart mit meinen Aktionsdrängeleien dir ggü. klingen möchte. Ich hab gemerkt, dass mir das Thema aufgrund ähnlicher früherer Erfahrungen doch sehr aufwühlt. Du erinnerst mich ein wenig an meine Schwester, die ähnlich wie du nicht von der Vergangenheit, unserem Elternhaus bzw. explizit unserem früher überdominaten Vater losgekommen war. Sie ist im letzten Jahr an einer Psychose erkrankt und holt jetzt (an sich viel zu spät) per Verhaltenstherapie das nach, was meine andere Schwester und ich bereits vor über 25-30 Jahren getan haben: uns innerlich abzugrenzen und selbst zu definieren.
Du solltest dir ersparen, in redundanten Vorwürfen ggü deinen Eltern/deiner Mutter steckenzubleiben und darüber die Schaffung eines eigenen unabhängigen Lebens zu vernachlässigen.
Aber ich kenne das, wenn man in manchen Verhaltensweisen feststeckt und nicht weiß, wie man herauskommt. Dazu braucht es dann manchmal psychologische Hilfe. Daher möchte ich dir hier auch nochmals nahelegen eine Verhaltenstherapie zu machen um das, was ich zuvor immer beschrieben habe in die Gänge zu kriegen, nämlich eine andere Betrachtungsweise zu erlernen um damit anders handeln zu können.

Alles liebe
Tyra

Nachtrag: Macht hat nur der/das über einen, dem man selber die Macht über sich zuerkennt
 
Hi,

danke Tyra, du baust mich immer etwas auf!
Ich war heute im Jobzenter und wollte meinen Antrag auf ALG2 abgeben. Ich sollte ausserdem noch Fragen ob ich wohngeld bekomme oder so was. Jetzt bemerke ich erstmal das meine Hilfe vom Caritas sich da vertan hat und ich mich dann vertan hab. Quasi ihre Unsicherheit/wisseneheit auf mich übergegangen ist. Ich saß da und fragte ob es Sinnvoll ist meinen Antrag jetzt schon abzugeben oder erst wenn ich eine Wohnung habe. Dann ging das Therater los...ich wurde behandelt wie ein Abzieher oder so...die Frau holte ihren Chef, einen Jungen bissel älter vielleicht als ich, der sich nicht durch Menschenlichkeit auszeichnete und zu mir sagte das ich wohl wenn ich Probleme mit meinen Eltern habe in den sauren Apfelbeißen müsste, es bestehe ein Haushalt, ich sei noch Jung und erpört sagte:"Dafür kann doch nicht die öffentliche Hand belastet werden". Ich dachte ich steh im Wald. Ich habe die Fälle weg schwimmen sehen...mir war so komisch, ich war durcheinander ich wußte nichts mehr ausser: "WARUM HAT MIR DAS KEINER VORHER GESAGT DAS ICH KEIN WOHNGELD BEKOMMEN KANN?"
Ich hab es nicht über die Lippen gebracht das ich Psychisch krank bin, naja ich denke die hätten das nicht verstanden.Innerlich wieder strebte es sich, zum glück, da eine dramatische Szene draus werden lassen. Ich hab dann gesagt das der Antrag dann auch egal ist, hab ihn wieder an mich genommen und bin gegangen...und dann kam das krasseste ich habe aufeinmal keine Perspektive mehr gehabt,alles was ich mir schon vorgestellt hatte verlohr seine Basis. Ich war die ersten Minuten wie benommen.Jetzt wo ich gegen Abend hin entspanne habe ich Bauchschmerzen ohne Ende. Ich habe als ich wieder zuhause war im Caritas verband angerufen und meiner Beraterin alles erzählt, komischer Weise verstand sie das alles und meinte also brauche ich ertmal nen Mietvertrag. Das hat mir geholfen nicht abzudrehen. Ich hätte mich besofen ka ich wäre aufjedenfall abgegangen. Jetzt nach einigen Stunden denke ich mir, warum sie wolte das ich nachfrage. Es ist schon seit ich den Antrag habe so das ich über den Mietvertrag geld bekommen kann. Und nicht einfach so denn im ALG2 Antrag würden die nur Kosten übernehmen die hier wo ich jetzt wohne entstehen. Naja, ich bin nicht sauer auf sie...ich bin nur verdammt verunsichert worden. Ich bin einem Heulkrampf nahe gewesen, aber es doch alles klar. Das geht mir jetzt nicht wieder wirklich in die Birne. Ich habe angst meine Motivation eine Wohnung zu suchen zu verlieren durch diesen Schock kein Geld zubekommen, was natürlich nicht stimmt, aber das gehört,gefühlt und geglaubt zu haben auch wenn's nur kurz war, war die Hölle. Ich will sowas nie nie nie nie nie nie wieder erleben.

lg Jan

P.s. aber irgendwie hast auch was gutes in mir bewegt. Weil ich mich selbst runtergeholt habe nachdem ich wusste das ich alles haben kann.( ALG2+Wohngeld) Ich habe gelernt was es heißt über etwas drüber zu stehen, das ich trotz das ich flucht artig das Jobzenter verlassen habe trotzdem wieder hingehen werde und das ganze mit allen Einzellheiten hat mir etwas gutes geracht.

Hab euch lieb. Jan 🙂
 
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