Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Mein Inneres Kind!

  • Starter*in Starter*in Püppi83
  • Datum Start Datum Start
Das ist Quatsch, wenn eine Tat nicht bewiesen werden kann, dann landet kein Opfer als Täter vor Gericht, weil er sich eine Tat ausgedacht hat. Außer es gibt Beweise dass das Opfer lügt. Dann macht sich das Opfer schuldig und kann auch mit einer Strafe rechnen. Aber wenn eine Tat nicht bewiesen werden kann, es keine Beweise gibt, so wird der Fall eben zu den Akten gelegt bzw. das schlimmste für das Opfer wird sein, dass der Täter für nicht schuldig gesprochen wird. Und evtl. bleibt man dann auf den Gerichtskosten sitzen. Mehr passiert da aber nicht.

Denn dass du lügst, muss auch erst einmal bewiesen werden. Natürlich kann ein Täter auch immer klagen, aber damit wollen die die Opfer nur zum Schweigen bringen, denn so einfach ist das dann auch nicht. Erst wenn es Beweise gibt, dass das vermeintliche Opfer lügt und sich die Tat nur ausgedacht hat, dann hat auch das vermeintliche Opfer mit einer Anklage zu rechnen.

Ich glaub du machst dir zu viele Sorgen...ich könnte verstehen wenn du dir Sorgen um die Beweiskraft machst. Natürlich kann es gut sein, das es nicht zu einer Anklage kommt, wegen Mangel an Beweisen. Aber das du zum Täter gemacht wirst, wird nicht passieren. Außer du hast wirklich gelogen, aber davon geh ich jetzt mal nicht aus.

Natürlich kann ich verstehen, dass so eine Anzeige extrem schwierig ist, psychisch wie körperlich. Das ist auch so ein Grund warum ich meine Täter nicht anzeige, auch wegen der Mangel an Beweisen. Aber Angst dass ich angeklagt werde, weil ich angeblich lügen würde. Ne diesen Schuh würde ich mir erst gar nicht anziehen lassen.
 
Hallo Püppi93,

wow, da kam ja einiges an Licht. Danke für Deine Offenheit und die Bereitschaft, dazu zu stehen und mit "Deinem Stoff" zu arbeiten.

Ich würde gerne noch etwas zu diesem Begriff oder der "Person" des "inneren Kindes" anmerken. Es ist nicht im eigentlichen Sinn eine Person opder gar eine abgesplatene Persönlichkeit, sondern "nur" ein Echo und eine Vorstellung aus Deiner Vergangenheit. In ihm können sich unklare, nebulöse und schwer fassbare, erinnerte Gefühle sammeln und zu konkreten Gedanken verdichten. Es ist keine "Wesen", das Dir Schritte aufzwingen könnte. Es ist eher, wie die Situation an der Großmarktkasse: du stehst als Elternteil da und Dein Kind nölt so lange an Dir herum, das Überraschungsei zu kaufen, bis Du es tust. Oder es kuschelt sich in einer dunklen Kasse an Dich, bis Du selbst Angst bekommt. Und irgendwann wird Dir klar, dass Du als Kind vielleicht kaum Gehör gefunden hast, weil das im Getöse des Alltags immer unterging oder Du Deine Ängste schon immer mehr fürchten musstest, als gefährliche Situationen selbst. Das innere Kind ist nur eine gedankliche Spielfigur, um Deine Erinnerungen zu kulminieren.

Wie @weidebirke und andere es schon geschrieben haben: es nicht geht darum, mit Deinem inneren Kind Diskussionen über Für und wieder von Aktionen oder Gefühlen zu führen. Mit einer 5-7-jährigen kannst Du das nur verlieren und damit verlierst Du. Du kannst das innere Kind heute nicht mehr verletzen oder ihm schaden, denn es kommt aus der Vergangenheit und bittet Dich um Hilfe, weil Du heute erwachsen bist (oder sein solltest). Du kannst (für Dich) heute leisten, woran die Erwachsenen damals um Dich herum gescheitert sind, z.B. in dem Du Dir Dich in diesem Alter von 5-7 Jahren ganz konkret in Deinen Gedanken vorstellst und es fragst, was es braucht, um die Leere zu füllen, der Angst zu begegnen oder was auch immer. Da kann Deine Gegenwart einfach reichen, Deine körperliche Nähe und Dein Zuspruch. Oder Du nimmst es (sinnbildlich) an der Hand und redest mit heutigen Erwachsenen aus der damaligen Zeit Klartext. Dies kann sich mehrmals wiederholen, aber jedes Kind ist einmal satt, getröstet, müde und zufrieden. Das ist kein Fass ohne Boden.

Das innere Kind ist nur ein Therapiewerkzeug, um sich besser zu erinnern, so wie es für manche leichter ist, von sich in der dritten Person (wie von einer Freundin) zu erzählen. Es ist nur eine "Gedankenkrücke", wenn auch eine sehr machtvolle. Im Grunde redest Du über das innere Kind immer nur mit Dir selbst. Aber manchmal ist gerade dieser kleine Umweg die Tür, um auch vor sich selbst zuzulassen, wie einsam, ängstlich, wütend oder was auch immer man war und ist und es nicht sein durfte oder wollte. Wir sind alle Meister des Tarnens und Täuschens und manchmal ist das ja auch ganz prima, nur eben nicht auf Dauer und für lange Zeit.

Du kannst heute freundlich und gut zu Dir sein, um die Spuren der Vergangenheit zu heilen. Das ist die wunderbare Nachricht in diesem Paket. Und es funktioniert!


Liebe Grüße
 
Das ist Quatsch, wenn eine Tat nicht bewiesen werden kann, dann landet kein Opfer als Täter vor Gericht, weil er sich eine Tat ausgedacht hat. Außer es gibt Beweise dass das Opfer lügt. Dann macht sich das Opfer schuldig und kann auch mit einer Strafe rechnen. Aber wenn eine Tat nicht bewiesen werden kann, es keine Beweise gibt, so wird der Fall eben zu den Akten gelegt bzw. das schlimmste für das Opfer wird sein, dass der Täter für nicht schuldig gesprochen wird. Und evtl. bleibt man dann auf den Gerichtskosten sitzen. Mehr passiert da aber nicht.

Denn dass du lügst, muss auch erst einmal bewiesen werden. Natürlich kann ein Täter auch immer klagen, aber damit wollen die die Opfer nur zum Schweigen bringen, denn so einfach ist das dann auch nicht. Erst wenn es Beweise gibt, dass das vermeintliche Opfer lügt und sich die Tat nur ausgedacht hat, dann hat auch das vermeintliche Opfer mit einer Anklage zu rechnen.

Ich glaub du machst dir zu viele Sorgen...ich könnte verstehen wenn du dir Sorgen um die Beweiskraft machst. Natürlich kann es gut sein, das es nicht zu einer Anklage kommt, wegen Mangel an Beweisen. Aber das du zum Täter gemacht wirst, wird nicht passieren. Außer du hast wirklich gelogen, aber davon geh ich jetzt mal nicht aus.

Natürlich kann ich verstehen, dass so eine Anzeige extrem schwierig ist, psychisch wie körperlich. Das ist auch so ein Grund warum ich meine Täter nicht anzeige, auch wegen der Mangel an Beweisen. Aber Angst dass ich angeklagt werde, weil ich angeblich lügen würde. Ne diesen Schuh würde ich mir erst gar nicht anziehen lassen.


Hallo liebe Seele28, wenn ich ehrlich bin, kann ich deinen Worte folgen und diese sogar teilen. Ich sprach eben nur aus meinen Erfahrungen heraus. Maßstab hierfür einmal die Aussage der zuständigen StA, also dass ich froh sein soll, dass die Akte im Archiv gelandet ist. Und die Tatsache, dass ich einmal in einer Community geäußert habe, was er mit mir gemacht hat. Ich bekam dann ein Schreiben von seinem Anwalt, dass ich aufgrund von unwahrer Tatsachen 25.000€ zahlen soll. Ich habe das Schreiben ignoriert und dann kam, dass davon ausgegangen wird, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt und sein Mandant auf den Rechtsweg verzichtet. Ich bin aber auch der Meinung, dass sowohl die Staatsanwaltschaft als auch er, je nach Rechtsweg erst einmal beweisen müssen, dass ich lüge. Ob sie dazu das Gutachten, das mich als Lügnerin hinstellt, verwenden können, weiß ich nicht.
 
Hallo Püppi93,

wow, da kam ja einiges an Licht. Danke für Deine Offenheit und die Bereitschaft, dazu zu stehen und mit "Deinem Stoff" zu arbeiten.

Ich würde gerne noch etwas zu diesem Begriff oder der "Person" des "inneren Kindes" anmerken. Es ist nicht im eigentlichen Sinn eine Person opder gar eine abgesplatene Persönlichkeit, sondern "nur" ein Echo und eine Vorstellung aus Deiner Vergangenheit. In ihm können sich unklare, nebulöse und schwer fassbare, erinnerte Gefühle sammeln und zu konkreten Gedanken verdichten. Es ist keine "Wesen", das Dir Schritte aufzwingen könnte. Es ist eher, wie die Situation an der Großmarktkasse: du stehst als Elternteil da und Dein Kind nölt so lange an Dir herum, das Überraschungsei zu kaufen, bis Du es tust. Oder es kuschelt sich in einer dunklen Kasse an Dich, bis Du selbst Angst bekommt. Und irgendwann wird Dir klar, dass Du als Kind vielleicht kaum Gehör gefunden hast, weil das im Getöse des Alltags immer unterging oder Du Deine Ängste schon immer mehr fürchten musstest, als gefährliche Situationen selbst. Das innere Kind ist nur eine gedankliche Spielfigur, um Deine Erinnerungen zu kulminieren.

Wie @weidebirke und andere es schon geschrieben haben: es nicht geht darum, mit Deinem inneren Kind Diskussionen über Für und wieder von Aktionen oder Gefühlen zu führen. Mit einer 5-7-jährigen kannst Du das nur verlieren und damit verlierst Du. Du kannst das innere Kind heute nicht mehr verletzen oder ihm schaden, denn es kommt aus der Vergangenheit und bittet Dich um Hilfe, weil Du heute erwachsen bist (oder sein solltest). Du kannst (für Dich) heute leisten, woran die Erwachsenen damals um Dich herum gescheitert sind, z.B. in dem Du Dir Dich in diesem Alter von 5-7 Jahren ganz konkret in Deinen Gedanken vorstellst und es fragst, was es braucht, um die Leere zu füllen, der Angst zu begegnen oder was auch immer. Da kann Deine Gegenwart einfach reichen, Deine körperliche Nähe und Dein Zuspruch. Oder Du nimmst es (sinnbildlich) an der Hand und redest mit heutigen Erwachsenen aus der damaligen Zeit Klartext. Dies kann sich mehrmals wiederholen, aber jedes Kind ist einmal satt, getröstet, müde und zufrieden. Das ist kein Fass ohne Boden.

Das innere Kind ist nur ein Therapiewerkzeug, um sich besser zu erinnern, so wie es für manche leichter ist, von sich in der dritten Person (wie von einer Freundin) zu erzählen. Es ist nur eine "Gedankenkrücke", wenn auch eine sehr machtvolle. Im Grunde redest Du über das innere Kind immer nur mit Dir selbst. Aber manchmal ist gerade dieser kleine Umweg die Tür, um auch vor sich selbst zuzulassen, wie einsam, ängstlich, wütend oder was auch immer man war und ist und es nicht sein durfte oder wollte. Wir sind alle Meister des Tarnens und Täuschens und manchmal ist das ja auch ganz prima, nur eben nicht auf Dauer und für lange Zeit.

Du kannst heute freundlich und gut zu Dir sein, um die Spuren der Vergangenheit zu heilen. Das ist die wunderbare Nachricht in diesem Paket. Und es funktioniert!


Liebe Grüße

Hey, dir noch einmal vielen Dank für deine Worte. Hast du eine bestimmte Berufung, so dass du so sehr an dieser Thematik interessiert bist? Mein Gefühl sagt mir, dass du aus einem bestimmten Grund Interesse an dieser Thematik hast. Liegt dies vielleicht an einem Beruf von dir oder bist du gar selber betroffen? Magst du es mir sagen, würde mich wirklich interessieren. 🙂
 
Hallo liebe Seele28, wenn ich ehrlich bin, kann ich deinen Worte folgen und diese sogar teilen. Ich sprach eben nur aus meinen Erfahrungen heraus. Maßstab hierfür einmal die Aussage der zuständigen StA, also dass ich froh sein soll, dass die Akte im Archiv gelandet ist. Und die Tatsache, dass ich einmal in einer Community geäußert habe, was er mit mir gemacht hat. Ich bekam dann ein Schreiben von seinem Anwalt, dass ich aufgrund von unwahrer Tatsachen 25.000€ zahlen soll. Ich habe das Schreiben ignoriert und dann kam, dass davon ausgegangen wird, dass so etwas nicht noch einmal vorkommt und sein Mandant auf den Rechtsweg verzichtet. Ich bin aber auch der Meinung, dass sowohl die Staatsanwaltschaft als auch er, je nach Rechtsweg erst einmal beweisen müssen, dass ich lüge. Ob sie dazu das Gutachten, das mich als Lügnerin hinstellt, verwenden können, weiß ich nicht.


Gut wie das mit Prominenten Personen aussieht weiß ich nicht. Je mehr Macht und Geld eine Person hat, wird das für Opfer schwieriger. Anwalt, Richter, Polizei usw. können bestochen werden, das ist schon zu oft vorgekommen. Da hat es ein Opfer wirklich sehr schwer, solche Taten zu beweisen. Beweise können schnell verschwinden, Gutachter können bestochen werden, alles schon passiert.

Ich weiß nicht wie es in deinem Fall ist, wie prominent er ist. Musst du auch nicht sagen. Aber je berühmter, je mächtiger eine Person ist, desto schwieriger wird es natürlich.

Das man im Internet sowas nicht veröffentlichen darf, das ist klar. Leider muss man dann mit solchen Rückmeldungen rechnen. Sonst kann ja jeder irgendwelche Gerüchte in die Welt setzen. Bevor sowas nicht zur Anzeige gebracht wurde und derjenige auch nicht für schuldig gesprochen wurde, muss man vorsichtig sein solche Behauptungen(das sind sie ja erst einmal) in die Welt zu setzen. Das darf man nämlich nicht, auch wenn es stimmen sollte.
 
Gut wie das mit Prominenten Personen aussieht weiß ich nicht. Je mehr Macht und Geld eine Person hat, wird das für Opfer schwieriger. Anwalt, Richter, Polizei usw. können bestochen werden, das ist schon zu oft vorgekommen. Da hat es ein Opfer wirklich sehr schwer, solche Taten zu beweisen. Beweise können schnell verschwinden, Gutachter können bestochen werden, alles schon passiert.

Ich weiß nicht wie es in deinem Fall ist, wie prominent er ist. Musst du auch nicht sagen. Aber je berühmter, je mächtiger eine Person ist, desto schwieriger wird es natürlich.

Das man im Internet sowas nicht veröffentlichen darf, das ist klar. Leider muss man dann mit solchen Rückmeldungen rechnen. Sonst kann ja jeder irgendwelche Gerüchte in die Welt setzen. Bevor sowas nicht zur Anzeige gebracht wurde und derjenige auch nicht für schuldig gesprochen wurde, muss man vorsichtig sein solche Behauptungen(das sind sie ja erst einmal) in die Welt zu setzen. Das darf man nämlich nicht, auch wenn es stimmen sollte.

Ja, mit allem hast du leider recht. Ich vermute auch, dass mein Fall nicht mit rechten Dingen zu ging. Also er steht in der Öffentlichkeit, aber viele werden ihn dennoch nicht kennen. Nur Leute, die mit seiner "Arbeit" zu tun haben. Ich hätte ja noch einen anderen Trumpf in der Hand. Also dass er trotz Beziehung von mir und anderen jahrelang nur das eine wollte. Das kann ich zu 100% beweisen, darf dies dennoch nicht öffentlich machen, weil es zu intim ist. Ich meine, hier greift das Persönlichkeitsrecht.
 
Ja, mit allem hast du leider recht. Ich vermute auch, dass mein Fall nicht mit rechten Dingen zu ging. Also er steht in der Öffentlichkeit, aber viele werden ihn dennoch nicht kennen. Nur Leute, die mit seiner "Arbeit" zu tun haben. Ich hätte ja noch einen anderen Trumpf in der Hand. Also dass er trotz Beziehung von mir und anderen jahrelang nur das eine wollte. Das kann ich zu 100% beweisen, darf dies dennoch nicht öffentlich machen, weil es zu intim ist. Ich meine, hier greift das Persönlichkeitsrecht.

Klar aber du darfst es dann bei deiner Aussage verwenden. Aber ganz ehrlich, das ist nicht wirklich ein Beweis. Es gibt viele Männer die nur das eine wollen, aber nicht alle begehen deshalb eine Straftat.
 
Hallo Püppi93,

ja, manchmal geht das Sendungsbewußtsein mit einem durch, wohl wahr. Und nochmal ja, dieses "innere Kind"-Dings hat hat mir sehr geholfen, manche meiner "Innereien" etwas aus einem gewissen Abstand zu sehen, das ich vorher nicht "auseinander" bekommen habe. Verzeih mir, wenn ich etwas oberlehrerhaft rübergekommen bin, das kann ich nämlich ziemlich gut.


Ein weiterer Punkt ist mir noch wichtig. Ich werde manchmal das Gefühl nicht los, dass manche Diagnosen einfach überzogen sind, weil die falschen Worte zur falschen Zeit fielen. Oder vielleicht verstehe ich den Unterschied zwischen einer gespaltenen Persönlichkeit und einer imaginären Figur in meinen Gedanken nicht. Aber das nur so am Rande.

Danke für Deine Antworten und Dein Engagement hier. Es tut gut, dass Du so offen und selbstkritisch mit Deinen "Dingen" umgehst. Alle Achtung.

Liebe Grüße
 
Klar aber du darfst es dann bei deiner Aussage verwenden. Aber ganz ehrlich, das ist nicht wirklich ein Beweis. Es gibt viele Männer die nur das eine wollen, aber nicht alle begehen deshalb eine Straftat.

Ja, das weiß ich auch. Aber um seiner "Freundin" die Augen zu öffnen, reicht dies alle mal. Aber was ist denn ein konkreter Beweis, also ein Beweis, der eine Anklageerhebung rechtfertigt? In meinem Fall schweigt der Beschuldigte. Er, ungefähr in meinem Alter, hat auch nie seinen Eltern etwas von meiner Anzeige erzählt. Ich bin auf seine Mutter zugegangen. Als ich es dann endlich geschafft habe, den Kontakt zu ihm abzubrechen, hat er dies erst befürwortet. Doch zwei Wochen später meldete er sich erneut bei mir mit diesen Worten: Hallo ich weiß, du möchtest keinen Kontakt. Dürfte ich dich aber mal auf einer Nummer anrufen? Wäre wirklich wichtig, danke im Voraus. Dieser Nachrichtenverlauf liegt der StA vor. Ist wohl aber auch nicht ausreichend.
 
Hallo Püppi93,

ja, manchmal geht das Sendungsbewußtsein mit einem durch, wohl wahr. Und nochmal ja, dieses "innere Kind"-Dings hat hat mir sehr geholfen, manche meiner "Innereien" etwas aus einem gewissen Abstand zu sehen, das ich vorher nicht "auseinander" bekommen habe. Verzeih mir, wenn ich etwas oberlehrerhaft rübergekommen bin, das kann ich nämlich ziemlich gut.


Ein weiterer Punkt ist mir noch wichtig. Ich werde manchmal das Gefühl nicht los, dass manche Diagnosen einfach überzogen sind, weil die falschen Worte zur falschen Zeit fielen. Oder vielleicht verstehe ich den Unterschied zwischen einer gespaltenen Persönlichkeit und einer imaginären Figur in meinen Gedanken nicht. Aber das nur so am Rande.

Danke für Deine Antworten und Dein Engagement hier. Es tut gut, dass Du so offen und selbstkritisch mit Deinen "Dingen" umgehst. Alle Achtung.

Liebe Grüße

Imaginäre Figuren/Personen sind das nicht ja nicht. Es sind Persönlichkeiten von einem selbst, die so eigenständig handeln, das man als außenstehende Person diese Persönlichkeiten sehen, mit ihnen sprechen und sogar auch unterscheiden kann voneinander.

Ich bin ja immer noch der Meinung und so steht das auch in der Diagnostik, das erst ab zwei dissoziiere/abgespaltene zusätzliche Persönlichkeiten die abwechselnd wiederholt die Kontrolle des Körpers übernehmen(sprich: rauskommen und sich zeigen) eine Dissoziative Identitätsstörung diagnostiziert werden kann. So hab ich das auch von meiner Therapeutin gehört, die sich damit sehr gut auskennt und es steht auch in jedem Nachschlagewerk über Dissoziative Störungen/DIS so drinnen.

Gibt aber eben viele Therapeuten, sogar auch Trauma Therapeuten die sich angeblich mit der DIS auskennen, die sowas falsch deuten oder zu schnell diagnostizieren. Die Grenzen zwischen Komplexe PTBS, DSNNS und DIS sind fast schon fliesend. So dass es schnell zu Fehldiagnosen kommen kann. Aber möchte das jetzt hier nicht zum Thema machen. Wollte nur kurz erklären was es mit den abgespaltenen Persönlichkeiten auf sich hat. 🙂
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Thema gelesen (Total: 2) Details

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben