hallo, ich finde das mit dem "innerlichen kind" keineswegs lustig, denn auch ich habe dieses problem. meistens abends versetzt mich meine psyche in die position des kindes, dass ich anscheinend in meiner kindheit nicht sein durfte, weil ich in meiner kindheit viel schlechtes erleben musste, was ich jetzt aber alles nicht aufzählen möchte.
jedenfalls sehe ich dann mein umfeld nicht und empfinde mich als hilflos, ängstlich (es werden die ängste deutlich, die aus meiner kindheit resultieren)und vor allem alleine gelassen oder schreibe freunden und geschwistern sms wie zum beispiel "hast du mich lieb?" oder nenne meine leute "tante" und "onkel".
ich bin mein lebenlang auch immer wieder bindungen zu menschen, die ich näher kenne und die sich um mich gekümmert haben, eingegangen, hinter denen sich phänomene wie ein mutter- oder vaterersatz versteckten. letzteres muss ich derzeit erleben, sprich das ich anstatt zu meinem vater, der nie ein vater war, zu einem mann, der mit mir gelacht und über meine probleme geredet hat, vatergefühle entwickelt habe, was schon so weit ging, dass ich das gefühl hatte, dass der mann mein leiblicher vater ist und habe meinen eigentlichen vater gar nicht mehr gesehen.
mir geht diese seite an mir mittlerweile mächtig auf die nerven, weiß aber nicht so recht wie ich das kind los werden kann. meine therapeutin meinte, dass ich mich um dieses kleine kind kümmern soll, sprich ihm geborgenheit und alles das, was ich in meiner kindheit nie erfahren habe, geben soll, damit dieses kind irgendwann "erwachsen" wird und mich nicht mehr hindert.