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Mein inneres Kind hält mich vom Erwachsen werden ab !

Also das nenne ich ja mal Resonanz auf ein Thema, ich befasse mich sehr viel mit Psychologie und bin auch in einer Therapie. Da wurde das Thema aber noch gar nicht so angesprochen, da geht es eher um die Nachfolgen des Burn Outs und dem Ende einer Beziehung. Aber eine Therapie bezieht sichj ja nie nur auf die Minute wo man da sitzt , sondern auf das ganze Leben. Dieses von mir beschriebene Erlebnis ist so dominat für mein ganzes Leben, das ich es nicht ausblenden kann. Daurch das man sich in den Kopf setzt so etwas nie ieder zu erleben, versucht man es allen Recht zu machen. Mit der Liebe die man bekommt füttert man sein Kind, je größer das kind desto größer der Hunger. Das Kind fängt an zu maulen, es schreit wenn es zurück gestossen wird. Es hält dich davon ab neue Dinge auszuprobieren, es sagt dir "Nein, mach das nicht, du schaffst das nicht, du machst dich lächerlich, dir geht es doch gut, dein Papa wär enttäuscht von dir wenn du das nicht schaffst usw.
Das sind die Schutzmechanismen die in einem passieren, immer dieselben Orte, Rituale, selten was neues wagen, unwohlsein bei neuen Leuten, nicht wagen zu reden usw.
Menschen die in ihrem Leben ein solches Trauma erlebt haben, erleben ein Beziehungsende als noch schlimmeres Trauma. Man sagt doch man würde einem ein Dolch ins Herz rammen, oder ? Genauso ist es auch, nur das das wirklich schlimme was ganz anderes ist. Durch diesen Schnitt wird auch etwas freigelegt, nämlich die offenen Wunden die man vernarbt glaubte.

dieses schreien nach aufmerksamkeit hat ja auch sein anrecht und sollte beachtet werden, finde ich.
wenn das kind sagt" das schaffst du nicht" kannst du dem kind auf liebevolle weise beibringen,das es keine angst ahben braucht und du es versuchst zu schaffen, immer wieder beachten und sagen,das es möglich ist und vieles geht...😉🙂 das innere kind muss ja irgendwie gestärkt werden, es merkt ja an den sahcen die du jetzt schon kannst, auch das einiges machbar ist und wird dich irgendwann verstehen und sich einfügen,dir glauben und mitmachen 🙂
 
Dieses Schreien nach Anrecht kommt ja meistens nur durch, wenn man sich in Situationen begibt die dem Inneren Kind nicht zusagen. Wie zb das Essen mit Freunden, abends rausgehen, das Gespräch mit der Chefin. In Situationen wo man sich Erwachsen verhalten sollte, da merkt man dann auf einmal wie es im Kopf pocht und jemand sagt: Ich will hier nicht sein, die verstehen dich hier eh alle nicht, raus hier die schauen alle nur dich an, mach nichts wenn du einen Fehler machst lachen dich alle aus.
Ich bin nicht schizophren, das mit Sicherheit nicht, nur ist es das was bei mir fast jeden Tag im Kopf abgeht. Mittlerweile spreche ich mit meinem inneren Kind und seit dem ich diese Dialoge führe geht es mir besser.
Vor zwei Wochen habe ich mich nach einem Jahr mal wieder allein in ein Cafe gequält und sofort ging der Terror los. Ich schreib euch mal einen Gespräch auf:
Inneres Kind: Siehst du die da hinten haben gerade zu dir hin geschaut, die Fragen sich mit Sicherheit was du hier willst und warum du so mies aussiehst ?
Erwachsener: Lass mich in Ruhe, ich will jetzt hier sein.
Inneres Kind: Wir könnten jetzt viel besser zu Hause sein, vor dem Fernseher sitzen und es uns gut gehen lassen.
Erwachsener: Nein, ich will jetzt aber hier sein !
Inneres Kind: Hast du das süffisante Lächeln der Servierein gemerkt, die sieht dir an das du allein bist .
Erwachsener : Es reicht, hör mal auf.
Inners Kind : Los wir gehen, ab zu Saturn ein paar Hörspiele kaufen.
Erwachsener : Hör mal zu, ich bleibe jetzt hier , lese meine Zeitung und versuche mich darauf zu konzentrieren.
Inneres Kind: Dann aber nur den Feuilleton , was anderes interessiert dich doch eh nicht ´.
Erwachsener : Das überlass mal mir , ich intersssier mich für einiges mehr als du .
Inneres Kind : Die finden dich hier lächerlich, mir ist langweilig, nur Blöde gehn alleine ins Kaffee !
Erwachsener : Ok , wenn du meinst . Das ändert aber nichts daran was ich gerade gesagt habe.

So, das war mal ein kleines Beispiel, wie es mir ergeht wenn ich mal losgehe. Es kostet Überwindung und ich gewinne oft den Kampf nicht mal bis zum Kaffee zu kommen. Mittlerweile merke ich aber , je mehr ich tagtäglich diesen Dialog führe, desto besser wird mein Verhältnis zu diesem inneren Kind.
 
Hallo Commander Perkins!

Wenn man als Erwachsener Dialoge mit einem "inneren Kind" ausführt, muss es zwangsläufig zu Konflikten kommen. Ein reifer Erwachsener steht im Einklang mit sich und ist nicht gespalten.

Das innere Kind muss abgelegt werden und der Erwachsene in Dir muss das sagen haben. Wenn sich so etwas wie ein "inneres Kind" bei Dir meldet, könnte dies damit zusammenhängen, dass Du eine gewisse Entwicklungsstufe (eben die als Kind) noch nicht abgeschlossen hast.

Ich halte es für wünschenswert, dass Du nun schnell erwachsen wirst. Wenn Du schon zwei Stimmen in Dir hast, dann hat der reife Erwachsene den Vorrang. Den gilt es auszubilden. Und so etwas geht wohl nur, indem man es übt. Indem man zB Verantwortung übernimmt. Übe Dich einfach in Dingen, die Erwachsene tun! Und falle nicht zurück in kindliche Handlungs- und Denkweisen!
 
Dieses Schreien nach Anrecht kommt ja meistens nur durch, wenn man sich in Situationen begibt die dem Inneren Kind nicht zusagen. Wie zb das Essen mit Freunden, abends rausgehen, das Gespräch mit der Chefin. In Situationen wo man sich Erwachsen verhalten sollte, da merkt man dann auf einmal wie es im Kopf pocht und jemand sagt: Ich will hier nicht sein, die verstehen dich hier eh alle nicht, raus hier die schauen alle nur dich an, mach nichts wenn du einen Fehler machst lachen dich alle aus.
Ich bin nicht schizophren, das mit Sicherheit nicht, nur ist es das was bei mir fast jeden Tag im Kopf abgeht. Mittlerweile spreche ich mit meinem inneren Kind und seit dem ich diese Dialoge führe geht es mir besser.
Vor zwei Wochen habe ich mich nach einem Jahr mal wieder allein in ein Cafe gequält und sofort ging der Terror los. Ich schreib euch mal einen Gespräch auf:
Inneres Kind: Siehst du die da hinten haben gerade zu dir hin geschaut, die Fragen sich mit Sicherheit was du hier willst und warum du so mies aussiehst ?
Erwachsener: Lass mich in Ruhe, ich will jetzt hier sein.
Inneres Kind: Wir könnten jetzt viel besser zu Hause sein, vor dem Fernseher sitzen und es uns gut gehen lassen.
Erwachsener: Nein, ich will jetzt aber hier sein !
Inneres Kind: Hast du das süffisante Lächeln der Servierein gemerkt, die sieht dir an das du allein bist .
Erwachsener : Es reicht, hör mal auf.
Inners Kind : Los wir gehen, ab zu Saturn ein paar Hörspiele kaufen.
Erwachsener : Hör mal zu, ich bleibe jetzt hier , lese meine Zeitung und versuche mich darauf zu konzentrieren.
Inneres Kind: Dann aber nur den Feuilleton , was anderes interessiert dich doch eh nicht ´.
Erwachsener : Das überlass mal mir , ich intersssier mich für einiges mehr als du .
Inneres Kind : Die finden dich hier lächerlich, mir ist langweilig, nur Blöde gehn alleine ins Kaffee !
Erwachsener : Ok , wenn du meinst . Das ändert aber nichts daran was ich gerade gesagt habe.

So, das war mal ein kleines Beispiel, wie es mir ergeht wenn ich mal losgehe. Es kostet Überwindung und ich gewinne oft den Kampf nicht mal bis zum Kaffee zu kommen. Mittlerweile merke ich aber , je mehr ich tagtäglich diesen Dialog führe, desto besser wird mein Verhältnis zu diesem inneren Kind.


kein wunder das es quengelig ist, du solltest in dem dialog liebevoller mit dem kind sein, dann wirds dich auch irgendwann verstehen und ruhe geben....
🙂
 
Sorry, der Dialog hört sich für mich nicht nach einem Dialog mit dem "Innerem Kind" an.

Sondern nach "Eltern-Ich". Der Dialog ist ja voll vorwurfsvoll. Da macht dich jemand fertig.

Das "Kind-ich" (Inneres kind) spricht so nicht, das Kind-Ich spricht mit negativen, ängstlichen Gefühlen.

Der Dialog da oben klingt nach deinem Eltern-Ich.
Da wirst du so nicht mit klar kommen, sorry. Denn mit dem eigenen, nervigen Eltern-Ich kann man nicht verhandeln, man höchstens die positiven Aspekte rauspicken und dem Rest zum Schweigen bringen.

Weitere Infos findest du zb.hier:
"Ich bin o.k., du bist o.k. - Eine Einführung in die Transaktionsanalyse" von Th. Harris.
 
Hallo Commander Perkins!

Wenn man als Erwachsener Dialoge mit einem "inneren Kind" ausführt, muss es zwangsläufig zu Konflikten kommen. Ein reifer Erwachsener steht im Einklang mit sich und ist nicht gespalten.

Das innere Kind muss abgelegt werden und der Erwachsene in Dir muss das sagen haben. Wenn sich so etwas wie ein "inneres Kind" bei Dir meldet, könnte dies damit zusammenhängen, dass Du eine gewisse Entwicklungsstufe (eben die als Kind) noch nicht abgeschlossen hast.

Ich halte es für wünschenswert, dass Du nun schnell erwachsen wirst. Wenn Du schon zwei Stimmen in Dir hast, dann hat der reife Erwachsene den Vorrang. Den gilt es auszubilden. Und so etwas geht wohl nur, indem man es übt. Indem man zB Verantwortung übernimmt. Übe Dich einfach in Dingen, die Erwachsene tun! Und falle nicht zurück in kindliche Handlungs- und Denkweisen!

Finde ich total übertrieben was Du schreibst

Die Auseinandersetzung mit dem inneren Kind scheint wichtig zu sein, um Dinge zu verarbeiten

"Schnell" geht vielleicht garnichts, das hört sich auch eher wie "unter den Teppich kehren" an

Mir scheint es aber auch so wie Grainne schreibt, die Unterhaltung(en) sind sehr strikt ?
 

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