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Mein Hund wird alt.....

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 120117
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Besten Dank, Mod. So, es kann also weitergehen. 😉 Ich freue mich auf eure Beiträge!
 
Selbst wenn das Tier im Tierheim landen sollte, wenn ich es von dort geholt habe, hätte wir vorher aber noch eine schöne Zeit. Hunde geniessen immer den Augenblick. Das sollten die Menschen auch öfter tun.


Ich knüpfe nun mal an deinen Beitrag an, Larissa- (und bitte die Mods herzlich, OTs im Rahmen zuzulassen, denn diese bereichern u.U. einen Thread sehr (danke!):

Ja, ihr hattet in dem von dir genannten, hypothetischen Falle "vorher noch eine schöne Zeit", Larissa.
Aber Ihr zusammen!

Und überleg mal weiter: DU bist dann einfach fort (aus der Sicht des Hundes gesehen, dem man das ja nicht erklären kann) , doch er, der ja ebenfalls diese schöne Zeit erlebt und sicherlich in vollen Zügen genossen hat, wird nun zurück geworfen in die Iso des TH - Daseins
(BITTE: Ich will unseren Tierheimen nichts und es mehr als gut, dass es sie gibt! Aber eine Familie ersetzen können sie halt nicht. Das nur am Rande)


Denkst du wirklich, Larissa, dass das ein Hund so einfach wegsteckt, dann allein im TH hockt (bei noch so guter Betreuung bleibts eine Iso - Situation) und sich sagt: "Aber wir hatten eine schöne Zeit"??
Nein. Der Hund wird nichts anderes empfinden als Einsamkeit und einen erneuten Verlust, der ihn in Sachen Vertrauen nachhaltig negativ prägen wird.....
Und da sollte man doch keinem Tier zumuten, hm?
 
Hallo Christly,

ich lese deinen Beitrag seit Anfang mit, aber tu mich einfach sehr schwer mit der Frage, wie man damit zurecht kommt, irgendwann kein Tier mehr zu haben. Ich kann es mir schlichtweg nicht vorstellen und wenn ich ehrlich bin, ich habe bei keinem älteren Mensch, der sich von seinem Tier trennen musste oder beschloss, kein neues Tier mehr aufzunehmen, erlebt, dass es einfach war. Der Verlust oder die Entscheidung ist immer schmerzhaft und wohl auch dauerhaft schmerzhaft, bis man sich irgendwann daran gewöhnt. Wenn man sich daran gewöhnt...

Bei meiner Arbeit im Tierheim sehe ich diese Hunde und Katzen, die abgegeben werden, weil ihre Besitzer sterben, sich aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter kümmern können, oder sich trennen müssen, weil ihre Tiere nicht mit ins Alten- oder Pflegeheim dürfen.
Ältere Menschen lieben ihre Tiere oft über alles und das merkt man den Tieren auch an und genau das macht den Tierheimaufenthalt dann so schlimm für sie. Ein ungeliebtes, vernachlässigtes Tier kann im Tierheim aufblühen, aber ein Tier, dass es vorher so richtig gut und schön hatte und sich dann im Tierheim wieder findet ... das ist schlimm.
Da kann man als Tierheim oder auch als Gassigänger oder Besucher bei den Katzen alles tun, was nur irgendwie möglich ist und kann doch dieses Zuhause und die Liebe nie ersetzen.

Ich muss aber auch dazu sagen, dass diese Tiere so viel Vertrauen, oft grenzenloses Vertrauen, mitbringen und das macht es ihnen oft leicht, neuen/anderen Leuten zu vertrauen. Sie begegnen auch neuen Menschen gegenüber vertrauensvoll. Eine nachhaltig negative Auswirkung in Bezug aufs Vertrauen habe ich bei diesen Tieren zum Glück nie erlebt - was aber meiner Meinung nach daran liegt, dass sie zuvor so viele gute Erfahrungen sammeln konnten.

Das macht die Gesamtsituation aber nur minimal besser, da es nichts daran ändert, dass die Tiere ihre Menschen, ihr Zuhause, ihre bisherige Welt verloren haben.
Und da sollte man doch keinem Tier zumuten, hm?
Ich würde es für meine Tiere nicht wollen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Pudelchen, mal zwischen deinen Zeilen, oki?

Hallo Christly,
ich lese deinen Beitrag seit Anfang mit, aber tu mich einfach sehr schwer mit der Frage, wie man damit zurecht kommt, irgendwann kein Tier mehr zu haben. Ich kann es mir schlichtweg nicht vorstellen und wenn ich ehrlich bin, ich habe bei keinem älteren Mensch, der sich von seinem Tier trennen musste oder beschloss, kein neues Tier mehr aufzunehmen, erlebt, dass es einfach war. Der Verlust oder die Entscheidung ist immer schmerzhaft und wohl auch dauerhaft schmerzhaft, bis man sich irgendwann daran gewöhnt. Wenn man sich daran gewöhnt...+

Es wird das Grauen pur sein, Pudelchen, denn ich war nie ohne Tiere, solange ich denken kann, aber dennoch muss man irgendwann eine solche Entscheidung treffen, wenn man alt wird und komplett allein lebt und auf sich gestellt ist.
Die erste Entscheidug dieser Art musste ich schon treffen vor einigen Jahren, als mein Katerle starb.
Ich habe mein Leben lang Katzen gehabt und konnte mir nicht vorstellen, jemals ohne solche Fellnasen zu leben.
Doch es war und ist nur vernünftig, nun zu sagen: Nein, es geht nun nicht mehr.
Mein Gesundheitszustand, das Älterwerden Bobbys, meine jetzige obstruse Wohnsituation - das alles hat dann meine Entscheidung geklärt: Keine Katze mehr.
Und so wird es auch nach Bobbys Tod, von dem ich natürlich hoffe, dass das noch ein bisschen dauern wird, aber allein Gott weiß..., sein: Es wird keinen weiteren Hund mehr geben in meinem Leben.


Bei meiner Arbeit im Tierheim sehe ich diese Hunde und Katzen, die abgegeben werden, weil ihre Besitzer sterben, sich aus gesundheitlichen Gründen nicht weiter kümmern können, oder sich trennen müssen, weil ihre Tiere nicht mit ins Alten- oder Pflegeheim dürfen.
Ältere Menschen lieben ihre Tiere oft über alles und das merkt man den Tieren auch an und genau das macht den Tierheimaufenthalt dann so schlimm für sie. Ein ungeliebtes, vernachlässigtes Tier kann im Tierheim aufblühen, aber ein Tier, dass es vorher so richtig gut und schön hatte und sich dann im Tierheim wieder findet ... das ist schlimm.
Da kann man als Tierheim oder auch als Gassigänger oder Besucher bei den Katzen alles tun, was nur irgendwie möglich ist und kann doch dieses Zuhause und die Liebe nie ersetzen.
Ich muss aber auch dazu sagen, dass diese Tiere so viel Vertrauen, oft grenzenloses Vertrauen, mitbringen und das macht es ihnen oft leicht, neuen/anderen Leuten zu vertrauen. Sie begegnen auch neuen Menschen gegenüber vertrauensvoll. Eine nachhaltig negative Auswirkung in Bezug aufs Vertrauen habe ich bei diesen Tiere zum Glück nie erlebt - was aber meiner Meinung nach daran liegt, dass sie zuvor so viele gute Erfahrungen sammeln konnten.
Das macht die Gesamtsituation aber nur minimal besser, da es nichts daran ändert, dass die Tiere ihre Menschen, ihr Zuhause, ihre bisherige Welt verloren haben.
Ich würde es für meine Tiere nicht wollen.

Eben. ICH will das für meine Tiere auch nicht und bete zu Gott, dass Er mich meinen Hund überleben lässt.
Neben aller Trauer wird e dann aber auch - nicht falsch verstehen @all - ein Stück Freiheit sein, weil die ständigen Angst um meinen Hund fortfällt.
 
Neben aller Trauer wird e dann aber auch - nicht falsch verstehen @all - ein Stück Freiheit sein, weil die ständigen Angst um meinen Hund fortfällt.
Wird es, weil die Verantwortung, die man für sein Tierchen trägt, nicht zu unterschätzen ist.
Während unsere Tiere im hier und jetzt leben, sorgen wir uns um die Zukunft. Diese Sorge und all die damit verbundenen Befürchtungen, fallen dann weg.
 
Das hast du sehr sensibel und lieb geschrieben, pudelchen - danke! Ja, so empfinde ich - aber die Angst, ihn zu verlieren, die überwiegt natürlich bei weitem, die Angst vor dem Tag X, an dem ganz grundsätzlich mein Leben mit Tieren enden wird.
Wirklich vorstellen, wie das dann sein wird, kann ich mir nicht, aber Gott sei Dank muss ichs auch noch nicht, denn Bobby ist 12 und kann ja durchaus noch ein paar Jahre haben.
Und das hoffe ich von ganzem Herzen.
 
Vielleicht sollten wir es da machen wie unsere geliebten Tierchen und im Hier und Jetzt leben. Nur nicht zu weit in die Zukunft schauen oder uns ausmalen, wie es ohne sie sein wird.

Hallo Pudelchen, mal zwischen deinen Zeilen, oki?
Tatsächlich habe ich erst heute früh begriffen, was damit gemeint war und deinen "versteckten" Text gefunden. Manchmal stehe ich etwas auf Leitung ...

Ein Tier gehen zu lassen ist allein schon das Grauen pur. Es ist mitunter eine der schwersten Entscheidungen, die man treffen muss. Und auch eine der wichtigsten. Was bleibt sind dann aber unendlich viele schöne Erinnerungen und die Gewissheit, bis zum Schluss für das Tier dagewesen zu sein.
 
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