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Mein Hund verstarb in meinen Armen ,schreiend .

Bu13

Neues Mitglied
Hallo meine lieben , leider weiß ich nicht wie ich hinweg kommen soll über meine Trauer / Depression . Ich habe mein Hund mehr als mich selbst und jeden auf dieser Welt geliebt . Die kleine war mein ganzer Stolz obwohl ich eine tolle Familie habe und sie auch sehr liebe .
mein Kindheitstraum ging in Erfüllung. Ich habe einen eigenen Hunde bekommen ...
ich habe mia gerettet da es ihr sehr schlecht ging und keiner sich um die kleine kümmerte .
Ich habe meine Bedürfnisse aufs minimale reduziert .
mehrere Tausend € einige Wochen fast ohne Schlaf und viele Nerven habe ich verloren , was auch gar kein Problem für mich war (innerhalb vom 2 Jahren )
eines Abends ging ich raus und hatte sie an der Leine im Hinterhof . Ich wollte etwas aus dem Wagen holen und danach mit ihr im Park gassi gehen . Plötzlich schrie aus einer weiten Entfernung ein Fuchs und sie (mia )rannte los und entglitt mir ( sie dachte wohl sie muss mich schützen) . Sie war 32 kg und ein American Staffordshire.
1 Sekunde später kam ein Knall und ein Transport fuhr sehr schnell (30er Zone eigentlich) sie schrie und lag da mit den forderten Pfoten aufgestellt
Der komplette hintere Teil von ihr war wie gelähmt .
Ich brach zusammen und fin an zu weinen und nach Hilfe zu schreien . Alle Nachbarn wollten helfen und ich wurde auch sehr schnell mit ihr im Arm zum Not Klinikum gefahren.
Sie kämpfte so tapfer und schaute ganze Zeit um sich herum .
ihre Atmung war sehr laut aufgrund der vollen Lunge mit Blut .
die Ärzte haben gesagt das sie keine Chance hat .
Ab da ging mein Leben (Freude ) verloren ...

ich habe Todesfälle gehabt und überstanden, aber das war nicht zu vergleichen .
Ja es ist vllt falsch ein Tier über ein Menschen zu stellen , aber das ist ein anderes Thema .
Ich habe psychische Störungen , Schlaflosigkeit, Appetitverlust ,Angstzustände und selbstverständlich Schuldgefühle ohne Ende .
Ich bin 2 mal am Tag am Friedhof doch sie kommt leider nicht wieder .
Ich bin wirklich am Ende und weiß nicht mehr weiter . Bitte hilft mir wenn ihr einen guten Rat habt .
 

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Bu13

Neues Mitglied
Es tut mir mehr sehr leid was dir passiert ist.

Ich kann hier nur raten, überlege dir ob du nicht einen neuen Hund holst. Z. B. Im Tierheim.
Der lenkt dich ab und du kannst deine liebe und kraft einer armen seele schenken die vielleicht auch jemanden verloren hat.
Danke für dein Rat
ich hab’s mir schon durch’n Kopf gehen lassen, jedoch weiß ich nicht ob ich mich wie ein verräterischer herzloser Betrüger fühlen würde. Andersrum will ich den armen Hunden helfen und ihnen ein glückliches neues Leben geben .

ich weiß es nicht ...
 

Bücherpuppe

Aktives Mitglied
Es tut mir sehr leid für dich fühl dich unbekannterweise mal gedrückt.

Du bist kein verräterischer Betrüger. Geh einfach ins Tierheim, wenn du soweit bist.
 

Lebens-Erfahrene

Aktives Mitglied
Lieber Bu,
zu lesen, was Dir und Mia passiert ist, ist sehr schmerzlich. Wie es Dir gerade geht, das weiß ich nur zu gut. Du hast Dich um Mia gekümmert, als es ihr schlecht ging, hast Sie in Dein Herz gelassen und ihr Liebe geschenkt. Du hast alles getan, was Du konntest und warst bis zum Schluss bei ihr und das ist es, was zählt. Für das was passiert ist, trägst Du keine Schuld. Auch ich habe lange Zeit - selbst jetzt noch immer mal - Schuldgefühle gehabt. Aber ich weiß, dass ich meine Katze nicht retten konnte. Bei mir ist der Verlust meiner über alles geliebten Seelenkatze 5 Monate her.

Ja es ist vllt falsch ein Tier über ein Menschen zu stellen , aber das ist ein anderes Thema .
Da sehe ich nichts falsches drin.. es ist die Liebe zu einem Lebewesen - egal ob Tier oder Mensch - das uns bei seinem Verlust - vor allem wenn es plötzlich / unerwartet geschieht - so leiden lässt. Aber genauso hat uns diese Liebe in gemeinsamen Zeiten erfreut und zu tiefst erfüllt. Und diese Liebe ist ewig - auch wenn sie jetzt von der Trauer überdeckt wird.

Du kannst mich gerne einmal anschreiben per PN/Chat. Vielleicht kann ich Dich bei Deiner Trauerarbeit unterstützen.

Ich wünsche Dir auf alle Fälle viel Kraft ... LE
 

-Mac-

Aktives Mitglied
Mein herzliches Beileid zum Verlust deines geliebten Hundes. Ich weiß wie traurig das ist, einen lieben Hund zu verlieren.
Deine Bedenken wegen eines "neuen" Hundes verstehe ich und hab ganz ähnlich mal gedacht. Mittlerweile haben wir unseren vierten Hund, und ich kann guten Gewissens sagen, dass ich keinen der anderen, aber wirklich keinen von ihnen vergessen werde. Und miteinander vergleichen kann man sie auch nicht, denn jeder ist charakterlich anders.
 
Zuletzt bearbeitet:

Larissa

Aktives Mitglied
Danke für dein Rat
ich hab’s mir schon durch’n Kopf gehen lassen, jedoch weiß ich nicht ob ich mich wie ein verräterischer herzloser Betrüger fühlen würde. Andersrum will ich den armen Hunden helfen und ihnen ein glückliches neues Leben geben .

ich weiß es nicht ...
Dein Hund und kein anderer auf der Welt würde wollen, dass du dich schlecht fühlst, wenn du einen neuen Hund hast. Sie sind nicht wie Menschen. Weder missgünstig, egoistisch, nachtragend noch sonst etwas in der Art. Er würde sich mit dir über den neuen Hund freuen.
 

GrayBear

Mitglied
Mein herzliches Beileid.

Du bist stark genug, dieses Leid zu überstehen, denn es gehört zum Leben dazu. Du hast geliebt und das ist viel wichtiger als dieses Leid. Es kam wie es eben kam. Jetzt musst Du Dir selbst die Zeit nehmen und Geduld mit Dir haben, damit Du damit zu leben lernst, bis Deine Freude über sie Deinen Schmerz wieder überwiegt. Alles Gute und viel Kraft.
 

Soffi

Mitglied
Mein aufrichtiges Mitgefühl. Ich kenne dieses Gefühl zu gut und habe einige Verluste nur gut überstanden, da andere Lebewesen da waren, die mich gebraucht haben und mich zeitweise auch haben lächeln lassen. Ich kann mich somit dem Rat nur anschließen, dass du so bald wie möglich die Lücke schließen solltest - und zwar ganz ohne schlechtes Gewissen. Ein anderer Hund wird den Platz von Mia in deinem Herzen nicht einnehmen, sondern einen Platz daneben. Und er wird den unfassbaren Schmerz lindern und die Freude in dein Leben zurückbringen, ohne auch nur im geringsten das Andenken an Mia zu beeinträchtigen.
 

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