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Mein Freund weigert sich immer mit mir zu schlafen:(

Von Mythen und Märchen hatte ich auch nicht berichtet. Lediglich von meiner persönlichen Erfahrung - welchen ich auch nicht als allgemeingültigen Leitfaden dargestellt habe.

Normalerweise sollte es natürlich eher so sein wie du es annimmst.

Allerdings möchte ich nicht wissen, wie viele Paare die seit vielen Jahren zusammen sind überhaupt noch Sex haben. Gab hier schon ne Menge threads die genau das bestätigten was ich ebenfalls schrieb. Ist also auch hier möglich.
 
Von Mythen und Märchen hatte ich auch nicht berichtet. Lediglich von meiner persönlichen Erfahrung - welchen ich auch nicht als allgemeingültigen Leitfaden dargestellt habe.

Normalerweise sollte es natürlich eher so sein wie du es annimmst.

Allerdings möchte ich nicht wissen, wie viele Paare die seit vielen Jahren zusammen sind überhaupt noch Sex haben. Gab hier schon ne Menge threads die genau das bestätigten was ich ebenfalls schrieb. Ist also auch hier möglich.

Ja, Beziehungssex kann ganz schön langweilig werden, weil einfach der sexuelle Reiz nicht mehr da ist und man sich wieder Bruder und Schwester fühlt.

Und da hilft auch der Gang zum Arzt oder Psychiater nichts.
Wennschon neues ausprobieren wie Spielzeug usw. Aber auch das behält den Reiz des neuen nicht lange...

Ich bewundere alle Paare, die angeben auch nach 20 oder 30 Jahren noch ein spannendes Sexualleben zu haben und einander total zu begehren.
 
Vollkommen richtig.

Komisch, für jeden ist klar das der Sex am Anfang einer Beziehung intensiver und häufiger stattfindet. Das alleine, bestätigt ja bereits prinzipiell im kleinen dann diese These.

Wenn es ein Mythos sein sollte das der Sex die Spannung verliert, müssten ja alle Paare Sex wie am ersten Tag haben. Ich bezweifle das es überhaupt jemanden gibt bei dem das so ist. Bei sehr vielen nimmt es rapide ab. Und es ist genau wie du sagst, man fühlt sich ohnehin wie Bruder und Schwester.
 
An einer Beziehung muss man/frau arbeiten.

Immer!

Keine weltbewegende Erkenntnis (ich weiss das) und dennoch denke ich, dass an partnerschaftlicher Langeweile IMMER beide beteiligt sind.

@PC: 7 Jahre bedeuten eigentlich nicht das Ende der Sexualität.
Es sei denn Mann will das so, weil Ihm die Abwechslung fehlt und "ER" nicht anders kann. Schicksal.

Die TE scheint sich ohnehin nicht mehr melden zu wollen, von daher OT.

Oder habe ich einen ihrer Beiträge überlesen?
 
Tja, das Problem kenne ich auch. Vor ein paar Jahren steckte ich in einer Beziehung fest, in der meine damalige Partnerin nicht mit mir schlafen wollte. Sie erfand immer neue Gründe und/ oder Ausreden warum ausgerechnet heute ein schlechter Tag für Sex sei, hielt mich auf die Art monatelang hin, und begann irgendwann sogar mich zu beleidigen, wenn ich es wagte sie mal verführen zu wollen.
Aufgrund ihres wirklich üblen Verhaltens und ihrer Äußerungen mir gegenüber (nicht NUR in sexueller Hinsicht, aber eben doch oft genug dort, weil sie merkte dass es mich traf, wenn sie mich aufgrund meines Begehrens ihrer Person fertigmachen konnte) suchte ich einen Sexualtherapeuten auf, der mir half die zugrundeliegende Dynamik zu verstehen und aufzuarbeiten.
Prinzipiell habe ich daraus mehrere Dinge mitgenommen:
Es ist okay, wenn der Partner den Sex verweigert. Beziehungen sind zwar sexuelle Konstrukte, aber wie bei allen Dingen unterliegt auch das einer gewissen Schwankungsquote. Als Partner sollte man nicht der reine Erfüllungsgehilfe der Sexualität des jeweils Anderen sein, oder sich dazu machen lassen.
Allerdings sollte man das ehrlicherweise auch in der Form kommunizieren, und gegebenenfalls an dieser Stelle dem Partner Zugeständnisse erlauben, damit in der Beziehung keine Gratifikationskrisen entstehen. Es ist doch eher selten, dass beide Partner die selbe Libidoausprägung und/ oder Vorlieben besitzen.
Heißt im Klartext: Habe ich als Partner Lust, aber mein Gegenüber nicht, muss ich das anstandslos akzeptieren. Habe ich vice versa dauerhaft keine Lust, oder fühle mich unter Druck gesetzt, bin ich verpflichtet meinem Partner das aus Gründen der Fairness mitzuteilen.
Immer nur abzublocken, abzuwiegeln und zu vertrösten, führt unweigerlich zu Beziehungsfrust. Man muss sich also die Bedürfnisdiskrepanz irgendwie erträglich gestalten. (Natürlich ist das nicht zwangsläufig mit Erfolg verbunden, aber es kann helfen, doch am Ende einen gemeinsamen Nenner zu finden).
Oftmals scheitert so etwas einfach an der mangelnden ehrlichen Kommunikation zwischen beiden Partnern. Natürlich hat dein Freund, liebe TE, das Recht müde und kaputt zu sein. Aber du hast auch das Recht deine Sexualität auszuleben. Das ist dann ein Dilemma.
Im Zweifel bleibt dann nur die Trennung, wenn er sich darauf festlegt, dass er eben dauerhaft nicht möchte. Du kannst ihn ja schlecht dazu zwingen. Oder ihr vereinbart eine offene Beziehung, wobei ich die Erfahrung gemacht habe, dass so etwas eigentlich immmer schiefgeht.
So oder so, ihr solltet mal wirklich ehrlich miteinander reden um diesen Kreislauf aus Abweisung, Frust und Druck zu unterbrechen. Ggfs. mit Hilfe eines Sexualtherapeuten. Wenn er, wie Portion Control, das allerdings ablehnt, ist das auch okay. Du solltest dann eben deine Konsequenz daraus ziehen, denn offensichtlich bist du mit der Situation absolut unglücklich.

Viel Glück!
 
@PC: magst Psychologen wohl nicht? 🙂 Ja das hat hierzulande einen negativen Ruf. In der USA gehörts andererseits fast schon zum "guten Ton" einen Therapeuten zu haben.

Wie willste denn sonst frühzeitig eine Depression oder einen Burnout diagnostizieren? Meist wird das viel zu spät erkannt, an einem Punkt, wo die Heilung äusserst schwierig, langwierig oder gar erfolglos ist. Ich kenne einen Kollegen, der ist seit nun fast 6 Jahren berufsunfähig, Diagnose Burnout.

Es ist kein Blödsinn, einen Psychologen aufzusuchen, wenn das Leben einem keinen Spass mehr macht und man nicht weiß, warum es so ist.

Ob es in diesem Fall was bringt, keine Ahnung, da stecken wir ja nicht drin.

Wollt ich nur mal anmerken,
Grüßle.
 
Wie willste denn sonst frühzeitig eine Depression oder einen Burnout diagnostizieren?

Ich wusste nicht, dass man einen Burnout hat wenn man das sexuelle Interesse an seiner Partnerin verliert. Das ist mir persönlich jetzt neu. Ich mag aber jetzt nichtmal ausschließen, dass auch andere tiefer sitzende Gründe eine Rolle spielen können, bei sowas. Jedoch bin ich der festen Überzeugung, derjenige den es betrifft wird es insgeheim wissen. Und in seiner Entscheidung liegt es ja auch, einen Therapeuten auf zu suchen oder nicht.

Wenn jemand gegenüber seiner Partnerin vorgibt, es nicht zu wissen heisst das noch lange nicht, dass das auch stimmt. Würde er die Wahrheit in dem Augenblick sagen, ließe sich tatsächlich über einen Therapeuten nachdenken um die Ursache zu finden. Ich bin allerdings der Meinung, die meisten wissen es. Und die meisten, sagen nicht die Wahrheit wenn es so ist das einfach nur schlichtweg die Lust auf die Partnerin flöten gegangen ist und man beim masturbieren mittlerweile lieber an die Bäckereifachverkäuferin von nebenan mit dem tiefen Ausschnitt, denkt.

Früher in den Foren von Web.de und GMX hatten wir diese Thematik auch sehr häufig. Und mir fällt dabei immer wieder der Spruch von jemandem ein der sagte, "bindet ihm eine brasilianische Sambatänzerin auf den Bauch und schaut was passiert, dass ist eindeutiger und schneller als jedes Gelaber eines Gehirnklempners"!
😛

Aber wir wissen ja: Was nicht sein darf...
 
Also man muss da schon immer beide Seiten verstehen: Es gibt wohl nichts ätzenderes, als wenn man dauernd zum Sex überredet wird, obwohl man keine Lust hat, aber ebenso ätzend ist es, wenn man Lust hat und ständig abgewiesen wird.
Da muss schon gehandelt werden: Keiner der beiden Partner kann sich da einfach nur anpassen und das ganze runterschlucken: Weder kann der Lustlose Partner dauernd dem anderne zuliebe mitmachen, noch kann der Partner der Lust hat, es sich ständig "rausschwitzen". Das kann man alles "mal" machen, aber es ist kein Dauerzustand!
Das schafft man einfach nicht und es täte der Beziehung nicht gut.
Jeder von uns war sicher schon mal in beiden Situationen und kann sich in beide Lager reinversetzen.
Leider ist es eben sehr schwer, selber zu erkennen, warum man keine Lust hat. Ja- man hat eben keine Lust- dafür gibt es doch selten einen fassbaren Grund.
Deswegen ist es eben so wichtig, dass man miteinander redet.
Gerade Männern fällt es aber oft schwer, darüber Klartext zu reden: Ein Mann muss ja immer funktionieren und darf es sich eigentlich nicht eingestehen, warum er keine Lust hat. Das zu ergründen ist eben nicht leicht.
Vielleicht ist es Streß, oder was auch immer. Zumindest ist es in meinen Augen ein Zeichen, dass ein Kurswechsel in der Beziehung her muss. Vielleicht hat man etwas schleifen lassen, was wichtig wäre, oder man hat sich einfach verändert und muss das Sexleben entsprechend anpassen.
Alles kein Weltuntergang, wenn man offen darüber redet und keine Vorwürfe macht.
Sex und Vorwürfe passen nicht zusammen!
 
Es überrascht mich schon, dass im Verlauf der Diskussion gegenüber der Themenstellerin nicht der Vorwurf des Sexismus erhoben wurde. Bei einem männlichen Schreiber wäre ich mir da nicht so sicher gewesen. Alles in allem aber sage ich, da passen zwei Menschen nicht zusammen. Er fühlt sich überfordert, sie muss sich zwangsläufig in ihren ureigensten Bedürfnissen nicht wahrgenommen fühlen.
Das wird sich auch in einschlägigen Paarberatungen nicht ändern lassen, es sei denn, einer der beiden lässt sich um des lieben Friedens Willen über den Tisch ziehen und sich zu etwas verpflichten, was ihr oder ihm gegen den Strich geht.
Da passen zwei Menschen nicht zusammen. Was daraus folgt, liegt auf der Hand. Ich wünsche der Themenstellerin eine mutige Entscheidung. Für sich und ihr eigenes Leben.

Burbacher
 
Nur weil es sexuell nicht (oder momentan nicht) so gut läuft, heißt das nicht, dass die Menschen generell nicht zusammenpassen. Probleme kann man lösen, denn nur so wächst man daran. Ich denke, das ist das Gehimnis von glücklichen Beziehungen: Die Bereitschaft, Probleme zu lösen, anstatt beim Auftauchen von Problemen die Flinte ins Korn zu werfen!
 

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