Lies alle meine Posts, dann weisst du, dass ich darauf nicht hinaus will, und auch, dass ich auch nicht dieser Meinung bin.
Jeder hat das Recht dazu, keine Lust auf Sex zu haben.
Keiner hat das Recht dazu, Verständnis für eine komplette Veränderung zu verlangen, ohne sich zu einem echten Gespräch herabzulassen, auf Augenhöhe, mit Erklärungen. Und wenn es nur ein "Eigentlich war ich noch nie so der Typ, der einen ausgeprägten Sexdrang verspürt" ist. Dann wüsste sie, woran sie ist. So hängt sie einfach in der Luft.
Wenn es eine dauerhafte Veränderung ist, die sich eher noch verstärkt, dann ist ein "Ich bin JETZT GRADE müde" in meinen Augen eine Ausrede, ja. Wenn es um einen kurzen Zeitraum oder eine einmalige Sache geht, kann ich das wie gesagt gut verstehen. Und respektieren.
Aber "jetzt grade müde/gestresst/betrunken" ist doch kein Dauerzustand über ein Jahr hinweg, unter der Woche, am Wochenende, im Urlaub, morgens, mittags, abends. Sollte es zumindest nicht sein.
Den das ist doch das Problem: Nicht, dass er MAL nicht will, sondern dass er fast NIE will. Was du auch wüsstest, wenn du alle meine Postings gelesen hättest. Und ja, genauso wie er ein Recht auf seine Sexualität hat, hat sie ein Recht auf die ihre. Und den Kompromiss findet man durch REDEN, nicht durch AUSREDEN. (Und wenn man keinen Kompromiss findet, dann wenigstens Klarheit und vielleicht Konsequenzen.)
Und nur mal so: Ich bin jemand, der ganz klar dafür einsteht, dass Frauen sich nicht wundern sollen, dass ihr Mann unzufrieden ist und vielleicht seine Konsequenzen zieht, wenn er monatelang keinen Sex bekommt. Da ist die Geschlechterverteilung vollkommen irrelevant. Aber es stimmt einfach etwas nicht, wenn einer dauerhaft unbefriedigt und unglücklich ist und sich dr andere bedrängt fühlt. Das KANN nicht klappen, scheissgeal ob Männlein oder Weiblein.