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Mein Freund weigert sich immer mit mir zu schlafen:(

Vielleicht einfach ein Überangebot deinerseits?
Wenn ich mit jemandem zusammenleben würde, der mir ständig vermittelt "Ich will ..... Du musst" und obendrein total wütend wird, wenn ich nicht so funktioniere wie gewünscht, würde mir auch alles vergehen.
Du machst ihm mMn viel zu viel Druck.
 
Du verstehst einfach nicht, worum es mir geht, oder? Nochmal, die wichtigen beiden Sätze sind gefettet:

Ich habe NIE gesagt, dass es eine ausführliche Begründung braucht, wenn man MAL keinen Sex haben möchte. Oder eine Woche lang. Aber einmal pro Monat, oder inzwischen offenbar alle zwei Monate, und das vermutlich vor allem ihr zuliebe, das empfinde ich problematisch.
Das ist nicht MAL keinen Sex haben wollen. Das ist eher "GAR keinen Sex haben wollen". Und dann ist diese Begründung in meinen Augen dringend nötig.
 
Du verstehst einfach nicht, worum es mir geht, oder? Nochmal, die wichtigen beiden Sätze sind gefettet:

Ich habe NIE gesagt, dass es eine ausführliche Begründung braucht, wenn man MAL keinen Sex haben möchte. Oder eine Woche lang. Aber einmal pro Monat, oder inzwischen offenbar alle zwei Monate, und das vermutlich vor allem ihr zuliebe, das empfinde ich problematisch.
Das ist nicht MAL keinen Sex haben wollen. Das ist eher "GAR keinen Sex haben wollen". Und dann ist diese Begründung in meinen Augen dringend nötig.

Ich verstehe dich durchaus und ich kann mich nur wiederholen, wenn ich schreibe, dass auch längere Phasen ohne Sex in der Partnerschaft durchaus normal sind. Auch wenn man zu Beginn der Beziehung häufig Sex hatte. Und ich kann mich auch nur noch einmal wiederholen, wenn ich schreibe, dass der Partner der TE ja offenbar schon Intimität zulässt, lediglich zum Geschlechtsakt kommt es nicht. Der scheint hier aber wichtiger zu sein als jedwede andere Form von Nähe und Intimität.
 
Längere Phasen ohne Sex in einer Partnerschaft sind ja kein Problem, wenn beide damit leben können. Aber wenn sich in der Beziehung etwas verändert (in dem Fall das Zusammenziehen) und in Folge davon verändert sich das Sexleben und das geht einzig und allein von einer Person aus, die den Mund nicht aufbekommt, dann ist das ein Problem. Und ich finde es irgendwie seltsam, dass du das nicht als Problem anerkennst. Sondern dass die Person, die vor wollendete Tatsachen gesetzt wird, den Mund zu halten und zu leiden hat.
Denn genauso, wie er sein Verlangen nicht einfach anknipsen kann, kann sie ihres halt nicht einfach ausknipsen, weil er das gerne hätte.

Wenn sich in meiner Partnerschaft etwas verändert, wenn mein Partner etwas verändern will, will ich, dass er mit mir darüber redet. Vollkommen egal, worum es geht, es ist UNSERE PARTNERschaft. Wir sind zu zweit. Dinge, die das Leben von beiden verändern, müssen doch wenigstens mal irgendwie angesprochen werden, ernsthaft, in Ruhe, mit Verständnis für die jeweils andere Seite.

Ich würde übrigens ebenso argumentieren, wenn sie sich beschweren würde, dass er nach einer fast sexlosen Beziehung plötzlich viel Sex will. Das hat wenig damit zu tun, dass ich der Meinung wäre, Männer müssten "immer wollen und können".
Derjenige, der eine Beziehung verändern möchte, muss aber auch die Erklärungsarbeit leisten und den anderen davon überzeugen, dass die Veränderung nötig oder wertvoll ist. Oder zumindest Verständnis dafür erreichen wollen. (Sofern der andere halt mit der Ausgangssituation völlig zufrieden ist.) Einfach nur "Ich will aber (nicht)" finde ich kindisch und absolut nicht zielführend.
 
GirlOnFire,

ich lese:

"Ich verstehe dich durchaus und ich kann mich nur wiederholen, wenn ich schreibe, dass auch längere Phasen ohne Sex in der Partnerschaft durchaus normal sind. Auch wenn man zu Beginn der Beziehung häufig Sex hatte. Und ich kann mich auch nur noch einmal wiederholen, wenn ich schreibe, dass der Partner der TE ja offenbar schon Intimität zulässt, lediglich zum Geschlechtsakt kommt es nicht. Der scheint hier aber wichtiger zu sein als jedwede andere Form von Nähe und Intimität."

Das mag ja alles sein, und der Freund der TE mag sich dabei wohlfühlen (was ich bezweifle). Sie jedoch bekundet überdeutlich, dass sie nicht bekommt, wonach sie sich so ausdrücklich sehnt.
Ihr Partner lässt sie auflaufen, schmachten und sie soll sich fügen.
Das ist schlicht ein Diktat. Lässt sie sich auf Dauer darauf ein, hat sie verloren.

Burbacher
 
Lies alle meine Posts, dann weisst du, dass ich darauf nicht hinaus will, und auch, dass ich auch nicht dieser Meinung bin.

Jeder hat das Recht dazu, keine Lust auf Sex zu haben.
Keiner hat das Recht dazu, Verständnis für eine komplette Veränderung zu verlangen, ohne sich zu einem echten Gespräch herabzulassen, auf Augenhöhe, mit Erklärungen. Und wenn es nur ein "Eigentlich war ich noch nie so der Typ, der einen ausgeprägten Sexdrang verspürt" ist. Dann wüsste sie, woran sie ist. So hängt sie einfach in der Luft.

Wenn es eine dauerhafte Veränderung ist, die sich eher noch verstärkt, dann ist ein "Ich bin JETZT GRADE müde" in meinen Augen eine Ausrede, ja. Wenn es um einen kurzen Zeitraum oder eine einmalige Sache geht, kann ich das wie gesagt gut verstehen. Und respektieren.
Aber "jetzt grade müde/gestresst/betrunken" ist doch kein Dauerzustand über ein Jahr hinweg, unter der Woche, am Wochenende, im Urlaub, morgens, mittags, abends. Sollte es zumindest nicht sein.

Den das ist doch das Problem: Nicht, dass er MAL nicht will, sondern dass er fast NIE will. Was du auch wüsstest, wenn du alle meine Postings gelesen hättest. Und ja, genauso wie er ein Recht auf seine Sexualität hat, hat sie ein Recht auf die ihre. Und den Kompromiss findet man durch REDEN, nicht durch AUSREDEN. (Und wenn man keinen Kompromiss findet, dann wenigstens Klarheit und vielleicht Konsequenzen.)

Und nur mal so: Ich bin jemand, der ganz klar dafür einsteht, dass Frauen sich nicht wundern sollen, dass ihr Mann unzufrieden ist und vielleicht seine Konsequenzen zieht, wenn er monatelang keinen Sex bekommt. Da ist die Geschlechterverteilung vollkommen irrelevant. Aber es stimmt einfach etwas nicht, wenn einer dauerhaft unbefriedigt und unglücklich ist und sich dr andere bedrängt fühlt. Das KANN nicht klappen, scheissgeal ob Männlein oder Weiblein.
 
Bei Frauen reicht "ich hab keine Lust / ich bin müde " als Begründung aus.
🙄
Das stimmt so nicht! Auch bei Frauen reicht diese Begründung auf Dauer eben nicht aus.
Verständlich, denn auch Männer werden ungerne im Unklaren gelassen.
 
Der Geschlechtsakt in einer Paar-Beziehung ist in meinen Augen etwas das sich ergibt und nichts das sich gezielt und mit langen Gesprächen herbeiführen lässt. Es ist auch nichts Außergewöhnliches, wenn ein Mann, der z.B. einer körperlich anspruchsvollen Tätigkeit nachgeht eben nicht über Jahre hinweg den Hengst geben kann.
 
Und nur mal so: Ich bin jemand, der ganz klar dafür einsteht, dass Frauen sich nicht wundern sollen, dass ihr Mann unzufrieden ist und vielleicht seine Konsequenzen zieht, wenn er monatelang keinen Sex bekommt. Da ist die Geschlechterverteilung vollkommen irrelevant. Aber es stimmt einfach etwas nicht, wenn einer dauerhaft unbefriedigt und unglücklich ist und sich dr andere bedrängt fühlt. Das KANN nicht klappen, scheissgeal ob Männlein oder Weiblein.

deshalb bin ich auch sehr dankbar dafür, dass ich einen verständnisvollen Partner habe, der bei solchen Problemen nicht gleich seine "Konsequenzen" zieht -sprich den egoistischen-Weg geht und auf und davon läuft- denn auf so einen Partner kann man dann wohl auch getrost verzichten.

Es gibt und wird immer mal Zeiten in einer Partnerschaft geben, in der ein Partner mehr Sex als der andere will, wie soll denn eine Partnerschaft auf Dauer funktionieren, wenn einer der Partner dann nach einer gewissen "Wartezeit" auf und davon läuft oder den Partner betrügt?

Es gibt soviele Dinge die eintreten können, die niemand voraussehen kann, egal ob es nun eine Erkrankung ist, extremer Stress, Depressionen, Angststörungen, bournout oder sonstiges. In solchen Zeiten haben viele Menschen einfach keine Lust auf Sex und das kann man dann auch nicht erzwingen. Da hilft es auch nichts, den Partner ständig mit Fragen zu löchern- Lust auf Sex kann man nicht einfach anschalten und nur dem Partner zuliebe sich dann darauf einzulassen, kostet eine Menge Überwindung.

Eine Partnerschaft besteht nicht nur aus Sex, sondern aus vielen anderen Dingen, u.a. basiert sie eben auch auf dem Vertrauen, dass der Partner einen nicht einfach im Stich lässt, nur weil es Probleme gibt.
 
Komisch.
Ich habe keine Ahnung, was ihr alle aus Duines Posts heraus zu lesen meint.

Es geht doch nicht nur darum, dass sich jemand seinem Partner sexuell verweigert; es geht doch darum, dass er ihm keine ausreichende Erklärung dafür liefert.

In einer Partnerschaft geht es doch um 2 Menschen. Deshalb müssen doch die Bedürfnisse beider Menschen in Einklang gebracht werden.

Die Erklärung "bin zu müde/zu gestresst" sollte man/frau gelten lassen, ohne den Partner trotzdem zu bedrängen. Aber: Wenn der Partner so gar keinen Sex mehr will und immer die gleiche Ausrede bringt, ohne sich genauer zu erklären, dann stimmt was nicht. Aber ganz gewaltig.

Depressionen und sonstige Krankheiten sind natürlich davon ausgenommen, aber auch dann muss man/frau mit dem Partner darüber reden.
 

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