Wenn die Frauen mal keinen Taler in der Tasche haben, sind sie sogar gesetzlich verpflichtet, den Unterhalt einzufordern. Sozialleistungen gibt es erst, wenn die eigenen Einkommensquellen nicht ausreichen, hierzu gehört auch Unterhalt. Ehe der Staat einen Cent zahlt, will er erst sehen, dass man seinen Unterhalt auch einfordert, notfalls einklagt. Das Jugendamt ist da durchaus hinterher, wenn es darum geht, keinen Unterhaltsvorschuss zahlen zu müssen, bzw. den wieder reinzukriegen. Das Jobcenter gewiss auch.
Ein einfaches unterschriebenes Dokument von wegen "ich verzichte auf Unterhalt" hilft dabei rein gar nix. Würde sowas funktionieren, würde jeder Typ so einen Zettel mit in die Disco schleppen und im Falle eines ONS vorsorglich unterschreiben lassen. Zumal das Kind das Recht des Unterhalts hat, die Mutter kann daher nicht an seiner Stelle darauf verzichten. Selbst wenn die Mutter den Unterhalt nicht einfordert - was, wenn das Kind das später macht, z.B. weil es studieren will? Wenn es dumm läuft, darf er auch noch jahrelangen Unterhalt nachzahlen, das wird teuer.