Hallo zusammen,
ich teile das selbe Problem mit euch. Ein kiffender Freund seit 2,5 Jahren. Ich wusste es von Anfang. Aber ich fand ihn so toll, es war mir glatt egal. Ich habe nie gekifft, es wohl ausprobiert und das war es auch.
Wir diskutieren immer wieder darüber. Seine Argumente sind gesundheitlich stärker als meine. Dagegen kann ich forschungsmäßig nichts sagen aber Aussagen wie
- wenn ich nicht gekifft hätte, wäre ich nicht der Mensch, der ich jetzt bin (früher hat er sich alles reingehaun und scheiss mit seiner Ex abgezogen und so wäre er ja sonst immer noch)
Dann hat er Gras angebaut und vertickt... ich hab es sogar mitgemacht und daa frag ich mich selbst: wie dumm bin ich denn? Denke ich überhaupt noch nach?
Letztlich hat sich das Gras evt. auch auf seine Psyche ausgewirkt. Kann man zwar nur mutmaßen aber die ersten Wochen waren der absolute Himmel in unserer Beziehung.
Danach hab ich irgendwas falsches zu einem Freund geschrieben und das ganze Vertrauen war im A****. Danach hab ich dumme Sachen mit mir machen lassen
- mein Handy von ihm stalken lassen
- mein PC hat er heimlich komplett geforstet
- Bilder, die komisch aussehen, die ich ihm erklären kann, versteht er nicht und unterstellt mir auch die komischsten Sachen, wie ich aber leider nie wahr.
Und ich lasse mich immer wieder einlullen. Er verschweigt das Kiffen eben auch. Ist nicht ehrlich und offen zu mir. Und dann sagte er irgendwann: warum sollte ich Pilze nehmen, wenn ich aufhören will zu kiffen (das wollte er ja schon so oft, findet es eigentlich selbst nicht toll... jaja) und dann erfahr ich er würd sich ja auch wieder gern mal Pilze etc reinpfeifen. Ob er seinen Drogenfreunden gegenüber nur labert, weiss ich nicht.
Ich denke, ich werde mir jetzt professionelle Hilfe holen. Erstmal zur Drogenberatung gehen damit ich irgendwann eine Antwort auf die Frage "beziehung ja oder nein" seit 2 Jahren finden kann...