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Mein Freund kann keinen Sex haben

Jupp.
--> Trennung
Naja. Kommt drauf an, was die Leute unter Partnerschaft verstehen. Ich finds nach wie vor zu pauschal, einfach Trennung vorzuschlagen solange wir die Hintergründe auf welcher Basis/Gründen diese Partnerschaft beruht nicht nachvollziehen können, weil die TE darüber leider immer noch keinen weiteren Input hier geliefert hat.
 
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Aber ganz im Ernst, wenn einen die Partnerin sexuell nicht anturnt, dann ist das keine Basis mehr und man muss in den sauren Apfel beißen und es beenden.

Die sexulle Phase ist zu kostbar, um sie verstreichen zu lassen.
 
Aber ganz im Ernst, wenn einen die Partnerin sexuell nicht anturnt, dann ist das keine Basis mehr und man muss in den sauren Apfel beißen und es beenden.

Die sexulle Phase ist zu kostbar, um sie verstreichen zu lassen.
Ist es denn so, dass der Sex die Basis einer jeden Beziehung sein muss? Bin ich nicht der Meinung. Gerade dann nicht, wenn man noch recht junge, gemeindame Kinder großzieht und sich wünscht, dass beide Elternteile gemeinsam für sie da sind. (Und nicht ein Elternteil nur am WE oder alle zweie Wochen oder Ähnliches). Aber auch dann, wenn das bei der Beziehung der TE nicht der Fall ist weil sie ja gar keine Eltern gemeinsamer junger Kinder sind: Was ist z.B. mit den gemeinsamen Urlauben, das vielleicht gemeinsame Wohneigentum oder das Zusammenleben in einer Mietwohnung um geneinsam die Miete zu zahlen oder das gemeinsame wirtschaften in einen Topf, das füreinander da sein, wenn es sonst keiner tut usw.?
 
Zuletzt bearbeitet:
Fühl dich gedrückt, was ein unangenehmes Thema.

Als Mann kann ich sagen, dass Druck nix bringen wird und er kann ja mehr oder weniger auch nichts dafür.

Aber mit der Pornosucht ist er nun auch nicht so der einfühlsamste - weil mir wäre es schon wichtig, dass meine Partnerin auch happy mit der Situation ist.

Letztendlich ist es eine Frage wie ihr eure Beziehung in Zukunft gestalten möchtet. Du bist noch jung, aber ich würde niemals schreiben: Trenn dich!
Man muss das abwägen, vielleicht offen besprechen, aber klar es ist dein Leben und noch kannst du es in vollen Zügen genießen. Warte mit deiner Entscheidung nicht zu lang und lebe jeden Tag als wäre es dein Letzter.
 
Ist es denn so, dass der Sex die Basis einer jeden Beziehung sein muss?
Das hat doch auch keiner behauptet. Es ist einer von ganz vielen Mosaiksteinen, die zusammen das Bild "Beziehung" ergeben. Fehlt der Stein, fällt es immer auf und man stört sich daran.

Sex ist für mich ein Grundbedürfnis, ich kann eine Zeit lang verzichten, aber nicht komplett. Insofern ist der Faden durchaus berechtigt.
 
Jeder kann auch lernen mit dem Sex mit sich selbst auszukommen und so sein Bedürfnis zu stillen. Wenn man den Partner noch liebt und es rundum ansonsten passt, dann hat das viele Vorteile:
Z.B.:
- Keine Erwartungshaltung dem Anderen Gegenüber
- Man kann's jederzeit tun
- Man kann dabei an seine Fantasien/Fetische denken, die der Partner ohnehin nicht bedienen würde
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich frage mich natürlich, ob ich ihm nicht wichtig genug dafür bin, dass er es durchzieht, aber da ich selbst keine Süchte habe, kann ich die Schwierigkeit des Ganzen nicht beurteilen und möchte mir auch nicht erlauben, darüber zu urteilen.

Eine Sucht ist immer eine Ersatzbefriedigung und entsteht aus wie auch immer gearteten Defiziten. Die ganze hier beschriebene Problematik ist, wie ich vermute, nur der jüngste Auswuchs eines noch tiefer sitzenden Problems. Du hast ja seine Mutter bereits angesprochen.
Der einzig nachhaltige Weg heraus aus diesen Problemen, ist eine gründliche Therapie. Zuerst tiefenpsychologische Aufarbeitung der Kindheits-Traumata und dann eine Verhaltenstherapie, würde ich sagen. Da ist aber bis zum Erfolg mit etlichen Jahren harter Arbeit zu rechnen.
Bei mir war es zwar eine andere Sucht (eine Essstörung) und mir hätte eine Partnerin durchaus geholfen und die Therapiedauer wahrscheinlich verkürzt, aber das Grundproblem klingt ziemlich vertraut für mich. Ich habe mit 16 angefangen und insgesamt fast 15 Jahre gebraucht. 🙈
 
Jeder kann auch lernen mit dem Sex mit sich selbst auszukommen

Die Frage ist, will man das?

Ich nicht.
Ob nun das eigentliche Gefüge nicht stimmt und es deshalb auch keine körperliche Nähe mehr gibt oder ob man denkt, sonst passt es, doch man wird körperlich nicht begehrt und das sorgt dafür, dass es einem nicht gut geht, man unzufrieden ist, was sich unweigerlich längerfristig auf den Rest der Beziehung aiswirkt, kommt für mich am Ende mmer das Gleiche heraus.
Es wäre besser sich zu trennen.
 
Jeder kann auch lernen mit dem Sex mit sich selbst auszukommen und so sein Bedürfnis zu stillen.

Warum sollte @Ginkgoblatt das tun? Es geht hier um zwei junge, physisch gesunde Menschen.

Wenn ein Partner gesundheitlich eingeschränkt ist, stimme ich dir zu.

Nicht aber bei einer relativ jungen Beziehung von jungen Menschen.

Sex ist ein Bestandteil einer guten Beziehung. Wie kann es "rundum passen", wenn ein Baustein fehlt?

Die TE hat das Bedürfnis nach Sex. Sie hat einen Partner, der sich null darum bemüht, ihr Bedürfnis anzuerkennen, sondern lieber weiter in seiner Sucht versinkt. Das ist beleibe keine gesunde Beziehung, in der "rundum alles passt"!!!
 

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