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Mein Arbeitszeugnis bereitet mir große Sorgen !

AW: Liebe Leute !

Danke für eure Antworten und dadurch die Bestätigung meiner Vermutungen..

Es ist für mich unverständlich, warum meine vorgängige Betriebe meine Leistungen mit "gut" bis "sehr gut" ohne irgendwelche Verschlüsselungen bewertet haben. Dieses Zeugnis hat mich sehr getroffen und ist ein reines Disaster für mich, da ich sehr ehrgeizig bin.

Letztes Jahr im Mai habe ich meine Ausbildung als Hotelkauffrau mit gutem Erfolg abgeschlossen und habe anschließend dann die Sommersaison (für 4 Monate) in einem 4* Haus gearbeitet. Es war wirklich eine gute Berufserfahrung für mich, ich hatte sehr viel Spaß an der Arbeit und wurde oftmals gelobt !
Abschließend wurde ich mit einem "sie sind sehr willkommen bei uns" und "nächsten sommer können sie gern wieder kommen" verabschiedet.

Das ist der Dank dafür, dass ich fast täglich Überstunden gemacht hab, oftmals "Frau __ sie sind wirklich vorbildlich, danke für Ihre Ehrlichkeit" zu hören bekommen hab? 😕

Als ich anschließend das Zeugnis bekommen hab, hab ich das kurz überflogen, an die super Zeit gedacht und gleich meinen Lebenslauf erweitert !
Heute bin ich zutiefst schockiert und enttäuscht.

Einige Fragen zerreissen mir den Kopf: Soll ich es hin nehmen wie es ist und mich damit abfinden oder den ganzen Mut zusammennehmen und den Arbeitgeber per Email darauf ansprechen?


Liebe Grüße

Hallo, das Zeugnis ist abschreckend für zukünftige Arbeitgeber bzw die infrage kämen, Dich einzustellen.

nimm Deinen Mut zusammen und beanstande das Zeugnis, begründe es.
Auf gar keinen fall hinnehmen, wenn Du weißt, Du hast ganz anders gearbeitet als im Zeugnis behauptet wird. Im Zeugnis kommst Du richtig schlecht weg. Ich wünsche Dir viel Erfolg, zieh es durch. 🙂
LG Annette
 
AW: Liebe Leute !

Abschließend wurde ich mit einem "sie sind sehr willkommen bei uns" und "nächsten sommer können sie gern wieder kommen" verabschiedet.
Man kann es vielleicht auch anders sehen: 😎 Vielleicht wollen die gar nicht, dass Du woanders arbeitest. Vermutung.

Obwohl... kann man auch verstehen als... egal.

oder verbaut es mir alle meine Berufsaufstiegsmöglichkeiten?
Oder - Du denkst doch nicht nur an das eine? 😱
 
Das ist leider wirklich alles andere als gut. Arbeitgeber sind gesetzlich verpflichtet Arbeitszeugnisse wohlwollend auszustellen, es darf sich für den weiteren Berufsweg des Mitarbeiters also nicht negativ auswirken und ihm keine Steine in den Weg legen. Daraus hat sich die Zeugnissprache entwickelt. Was das soll, verstehe ich nicht, denn jeder Arbeitegeber kennt die Codes, letztendlich ist es also Schwachsinn und Ehrlichkeit wäre wirklich einfacher.

Nunja, wie meine Vorschreiber auch schon gesagt haben: Nimm das nicht so hin. Du hast das gute Recht dazu, einen Widerspruch einzulegen und zum Beispiel auch um eine Begründung zu bitten. Mich würde an deiner Stelle nämlich sehr interessieren, warum es so schlecht ist, wenn du selbst das so anders wahrgenommen hast und scheinbar ja auch gute mündliche Rückmeldungen bekommen hast. Also, melde dich bei dem AG! Du hast schließlich nichts zu verlieren 😉
 
Welche Kammer ist für das Gastgewerbe zuständig? Die IHK?
Auf jeden Fall hat jede Kammer eine Rechtsabteilung. Was die wenigsten wissen - dort können sowohl die Unternehmer als auch die Arbeitnehmer anrufen und um telefonische Rechtsberatung bitten. Die Inanspruchnahme ist kostenlos.

Dort könntest du nachfragen, was du am besten machen könntest (und wie).
Auch, wenn es unangenehm ist - du kannst nur gewinnen, wenn du etwas tust. Besonders der Passus mit der geistigen Aufnahmefähigkeit ist unter der Gürtellinie.

Wenn ich ein solches Zeugnis zu lesen bekäme, würde ich mich fragen, wen du zu deinem Feind gemacht hast.
 
Welche Kammer ist für das Gastgewerbe zuständig? Die IHK?
Auf jeden Fall hat jede Kammer eine Rechtsabteilung. Was die wenigsten wissen - dort können sowohl die Unternehmer als auch die Arbeitnehmer anrufen und um telefonische Rechtsberatung bitten. Die Inanspruchnahme ist kostenlos.

Dort könntest du nachfragen, was du am besten machen könntest (und wie).
Auch, wenn es unangenehm ist - du kannst nur gewinnen, wenn du etwas tust. Besonders der Passus mit der geistigen Aufnahmefähigkeit ist unter der Gürtellinie.

Wenn ich ein solches Zeugnis zu lesen bekäme, würde ich mich fragen, wen du zu deinem Feind gemacht hast.

Wegen Deinem letzten Satz vor allem, DAS habe ich auch gedacht.
Da könnte was Persönliches dahinterstecken, ich will hier keine Verschwörungstheorie anfachen , im Gegenteil, ich kenne aber eine Frau, da war was Persönliches, sie wurde gemobbt, sie kündigte aus Verzweiflung, komischerweise war das Zeugnis dann recht schlecht im Gegensatz zu der zuvor beendeten Probezeit, wo sie bei den Benotungen im Schnitt mit Gut dabei war. Kurz darauf gab es es den Bruch. Das ist also so ein Beispiel, wo das Zeugnis nicht zu den Leistungen der Frau paßte.

TE,ist da was Persönliches gewesen, was vorgefallen, schwerere Differenzen, das wäre recht bezeichnend.
Wehren gegen das miese Zeugnis , 'Rachezeugnis'?, solltest Du Dich allemal, viel Glück.

Da will Dir die Firma Deinen weiteren beruflichen Werdegang vermiesen und das ist gesetzlich zum Glück verboten.
 
AW: Liebe Leute !

Abschließend wurde ich mit einem "sie sind sehr willkommen bei uns" und "nächsten sommer können sie gern wieder kommen" verabschiedet.
*grübel* Wenn eine/r in Zeugnissprache schreibt, spricht er/sie dann Zeugnissprache?

Ich meine, wenn Du das zum Abschied Gesagte als - verständlich und vordergründig - positiv bewertest, wenn man es ein paar mal liest und es mistrauisch liest, dann kriegt man das Gefühl, da war schon vorausplanende Satzplanung am Werke.

Allerdings hab ich auch keine Ahnung, wie man es positiv positiv formulieren würde...
 
AW: Liebe Leute !

*grübel* Wenn eine/r in Zeugnissprache schreibt, spricht er/sie dann Zeugnissprache?

Ich meine, wenn Du das zum Abschied Gesagte als - verständlich und vordergründig - positiv bewertest, wenn man es ein paar mal liest und es mistrauisch liest, dann kriegt man das Gefühl, da war schon vorausplanende Satzplanung am Werke.

Allerdings hab ich auch keine Ahnung, wie man es positiv positiv formulieren würde...


Ok, ja, das ist eine tiefgründige Überlegung!
Aber ich will das jetzt abschließen und mich auf die wesentlichen Dinge konzentrieren! Ich kann das ganze leider nicht rückgängig, nicht auslöschen und auch nicht mehr etwas besser machen. Wenn ich dieses Thema noch weiter durchkaue, bekomme ich nach und nach Zweifel an mir selbst.

Liebe Grüße
 

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