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Mein Arbeitszeugnis bereitet mir große Sorgen !

Blue.eyes

Mitglied
Liebe Leute!

Als ich dieses Zeugnis zum ersten mal gelesen habe schien es mir auf dem ersten Blick alles schön und gut zu sein. Doch dann bin ich auf mehrere Seiten gestoßen, die genau das Gegenteil beweisen!

Kann ich dieses Zeugnis überhaupt in meinen Lebenslauf einbauen oder verbaut es mir alle meine Berufsaufstiegsmöglichkeiten? Was meint Ihr dazu?

_______________________________________________________________________________________

Frau ____ verfügt über gute theoretische wie auch praktische Fachkenntnisse, welche sie mit Erfolg in ihre tägliche Arbeit einbringen konnte. Frau ___ verfügt über eine zufrieden stellende Auffassungsgabe, arbeitete sich in angemessener Zeit auch in neue Aufgabenbereiche ein und beherrschte diese.

Die täglich anfallende Arbeit verrichtete sie sauber und präzise und zeigte Interesse für Ihren Beruf. Die Arbeitsleistungen von Frau ___ entsprachen unserer vollen Zufriedenheit.
Gerne bescheinigen wir Frau ___ Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Pflichtbewusstsein.

Ihr Verhalten im Dienst war jederzeit einwandfrei. Wir haben sie als stets freundliche Mitarbeiterin kennengelernt, die bei unseren Gästen, Ihren Vorgesetzten und Kollegen gleichermaßen beliebt und anerkannt war.

Frau __ verlässt unser Unternehmen mit Ablauf eines befristeten Arbeitsvertrages.
Für Ihre persönliche und berufliche Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.

 

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ComaDivine

Urgestein
Frau ____ verfügt über gute theoretische wie auch praktische Fachkenntnisse, welche sie mit Erfolg in ihre tägliche Arbeit einbringen konnte. Frau ___ verfügt über eine zufrieden stellende Auffassungsgabe, arbeitete sich in angemessener Zeit auch in neue Aufgabenbereiche ein und beherrschte diese.

Die täglich anfallende Arbeit verrichtete sie sauber und präzise und zeigte Interesse für Ihren Beruf. Die Arbeitsleistungen von Frau ___ entsprachen unserer vollen Zufriedenheit.
Gerne bescheinigen wir Frau ___ Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Pflichtbewusstsein.

Ihr Verhalten im Dienst war jederzeit einwandfrei. Wir haben sie als stets freundliche Mitarbeiterin kennengelernt, die bei unseren Gästen, Ihren Vorgesetzten und Kollegen gleichermaßen beliebt und anerkannt war.

Frau __ verlässt unser Unternehmen mit Ablauf eines befristeten Arbeitsvertrages.
Für Ihre persönliche und berufliche Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.


so ein zeugnis würde ich persönlich sehr ungerne vorzeigen (ganz vorsichtig ausgedrückt), hervorgehobenes stösst mir besonders negativ auf....

gut
ist mehr so naja... positiv wäre beispielsweise: exzellent, hervorragend

eine zufrieden stellende Auffassungsgabe,ist schon fast eine beleidigung
klingt wie: nicht vollständig verblödet.... (sy)

in angemessener Zeit ist ebenso ganz übel....

verlässt unser Unternehmen ... positiv wäre da zb. ein bedauern oder eine bessere erklärung als: beendung des arbeistvertrages ...

........................

da ja in einem zeugnis nichts direkt negatives stehen darf, bekommen eigentlich selbstständig positive attribute einen ganz üblen beigeschmack, wenn sie nicht in ihrer steigerungsform auftreten.....









 

Mizi

Sehr aktives Mitglied
Das Zeugnis ist ...... alles andere als gut ......

Das kannst du getrost aus deinen zukünftigen Bewerbungen rauslassen, du solltest sogar, aufgrund des Zeugnisses würde dich so gut wie keiner einstellen .....

Ich habe gehört, wenn man mit einem A-Zeugnis nicht einverstanden ist, einen Zeugnisentwurf dem Arbeitgeber vorlegen und der muss es dann angeblich so schreiben, das habe ich mehrfach gehört/gelesen.

Wie lange warst du in der Firma?
Evtl. lässt sich die Lücke in deinem Lebenslauf irgendwie gut erklären, es gibt da ja Möglichkeiten......
 

juka

Aktives Mitglied
Blue eyes meinte:
entsprachen unserer vollen Zufriedenheit.
[FONT=Arial,Helvetica,sans-serif][FONT=Arial,Helvetica,sans-serif][FONT=Arial,Helvetica,sans-serif][FONT=Arial,Helvetica,sans-serif][FONT=Arial,Helvetica,sans-serif][FONT=Arial,Helvetica,sans-serif]sehr gut: ............. stets zu unserer vollsten Zufriedenheit
gut: .................. stets zu unserer vollen Zufriedenheit
befriedigend: ......... zu unserer vollsten Zufriedenheit
ausreichend: .......... zu unserer vollen Zufriedenheit
knapp ausreichend: .... zu unserer Zufriedenheit
mangelhaft: ... im allgemeinen zu unserer Zufriedenheit.
[/FONT]
[/FONT]
[/FONT]
[/FONT]
[/FONT]
[/FONT]

.. Dann noch die restlichen paar Nettigkeiten in deinem Zeugnis.. Ich würde es verbrennen, anfechten oder manipulieren ;)
 

Gelinda

Sehr aktives Mitglied
Es ist so wie zuvor hier geschrieben.

Aber ich finde es unmöglich, daß es so ist, weil: wer ist schon stets immer perfekt? Noch dazu, wenn man erst mal lernen muß!
Wird einem neuen Mitarbeiter nicht mal die Zeit zum Lernen eingeräumt?

Wenn es einen befristeten AV gibt, wenn er abgelaufen ist, ganz egal aus welchen Gründen auch immer, dann sollte daraus nicht noch was negatives gedreht werden.
 

Blue.eyes

Mitglied
Liebe Leute !

Danke für eure Antworten und dadurch die Bestätigung meiner Vermutungen..

Es ist für mich unverständlich, warum meine vorgängige Betriebe meine Leistungen mit "gut" bis "sehr gut" ohne irgendwelche Verschlüsselungen bewertet haben. Dieses Zeugnis hat mich sehr getroffen und ist ein reines Disaster für mich, da ich sehr ehrgeizig bin.

Letztes Jahr im Mai habe ich meine Ausbildung als Hotelkauffrau mit gutem Erfolg abgeschlossen und habe anschließend dann die Sommersaison (für 4 Monate) in einem 4* Haus gearbeitet. Es war wirklich eine gute Berufserfahrung für mich, ich hatte sehr viel Spaß an der Arbeit und wurde oftmals gelobt !
Abschließend wurde ich mit einem "sie sind sehr willkommen bei uns" und "nächsten sommer können sie gern wieder kommen" verabschiedet.

Das ist der Dank dafür, dass ich fast täglich Überstunden gemacht hab, oftmals "Frau __ sie sind wirklich vorbildlich, danke für Ihre Ehrlichkeit" zu hören bekommen hab? :confused:

Als ich anschließend das Zeugnis bekommen hab, hab ich das kurz überflogen, an die super Zeit gedacht und gleich meinen Lebenslauf erweitert !
Heute bin ich zutiefst schockiert und enttäuscht.

Einige Fragen zerreissen mir den Kopf: Soll ich es hin nehmen wie es ist und mich damit abfinden oder den ganzen Mut zusammennehmen und den Arbeitgeber per Email darauf ansprechen?


Liebe Grüße
 

HarryO

Mitglied
Bei den Dienstzeugnissen muss man wirklich immer voll aufpassen, etwas das vermeintlich gut klingt, ist es wie hier einige aufgeschlüsselt haben oft lange nicht.
Ich würde deinen Arbeitgeber nochmals darauf ansprechen, denn das Zeugniss das er dir ausgestellt hat, ist wirklich nicht gut. und ich glaube fast dass das gesetzlich festgelegt ist, dass ein Dienstzeugnis nicht so geschrieben werden darf dass es den weiteren beruflichen Werdegang eines Arbeitnehmers beeinträchtigt. Aber das weiß ich leider nicht mehr so genau. Ich wünsche dir viel Glück, Kraft und Erfolg!
 
C

ChrisBW

Gast
Nein, das musst Du nicht hinnehmen.

Du kannst den Arbeitgeber auffordern es zu ändern und ihm mitteilen, dass Du ansonsten das Gericht bemühen wirst, denn auch das ist Dein Recht.

Die meisten Arbeitgeber haben aber keine Lust wegen eines Arbeitszeugnisses vor Gericht zu erscheinen und ändern es ab.

Sollte Dein Arbeitgeber das nicht tun, würde ich vor Gericht gehen, weil Dir das Zeugnis sonst für immer und ewig nachhängen wird.
 

Kalo

Aktives Mitglied
Liebe Leute!

Als ich dieses Zeugnis zum ersten mal gelesen habe schien es mir auf dem ersten Blick alles schön und gut zu sein. Doch dann bin ich auf mehrere Seiten gestoßen, die genau das Gegenteil beweisen!

Kann ich dieses Zeugnis überhaupt in meinen Lebenslauf einbauen oder verbaut es mir alle meine Berufsaufstiegsmöglichkeiten? Was meint Ihr dazu?

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Frau ____ verfügt über gute theoretische wie auch praktische Fachkenntnisse, welche sie mit Erfolg in ihre tägliche Arbeit einbringen konnte. Frau ___ verfügt über eine zufrieden stellende Auffassungsgabe, arbeitete sich in angemessener Zeit auch in neue Aufgabenbereiche ein und beherrschte diese.

Die täglich anfallende Arbeit verrichtete sie sauber und präzise und zeigte Interesse für Ihren Beruf. Die Arbeitsleistungen von Frau ___ entsprachen unserer vollen Zufriedenheit.
Gerne bescheinigen wir Frau ___ Pünktlichkeit, Ehrlichkeit und Pflichtbewusstsein.

Ihr Verhalten im Dienst war jederzeit einwandfrei. Wir haben sie als stets freundliche Mitarbeiterin kennengelernt, die bei unseren Gästen, Ihren Vorgesetzten und Kollegen gleichermaßen beliebt und anerkannt war.

Frau __ verlässt unser Unternehmen mit Ablauf eines befristeten Arbeitsvertrages.
Für Ihre persönliche und berufliche Zukunft wünschen wir ihr alles Gute und viel Erfolg.

Ganz ehrlich, ich würde Dich mit diesem Zeugnis nicht einstellen. Ich lese daraus, dass Du ein wenig langsam und begriffsstutzig bist. Sorry, ich kenne dich nicht und kann das nicht beurteilen. Aber du solltest etwas gegen dieses Zeugnis tun. Arbeitgeber sind verpflichtet, positive Zeugnisse auszustellen. Notfalls kannst du ihn sogar darauf verklagen. Sprich doch mal mit deinem Arbeitsamtbetreuer. Für ein eventuelles Gerichtsverfahren könntest du auch Prozeßkostenbeihilfe beantragen.

Alles Gute
Kalo
 

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