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Mehrgenerationenhaus wie funktionierts?

Ich bin der meinung wenn es nicht funktioniert dann ist der familirnzusammenhalt schon immer schlecht gewesen.

Das sehe ich nicht so. Auf engstem Raum kommen Konflikte nur eher zum tragen als wenn man sich einmal in zwei Wochen sieht. Und jeder hat eigene Schwachstellen. Für meine Oma war ihre Küche immer das Heiligtum. Wenn da irgendwer ihr Pfannen verstellt hat, wurde sie zum Tier. Obwohl sie sich sonst immer gut mit meiner Mutter verstanden hat.
 
Das sehe ich nicht so. Auf engstem Raum kommen Konflikte nur eher zum tragen als wenn man sich einmal in zwei Wochen sieht. Und jeder hat eigene Schwachstellen. Für meine Oma war ihre Küche immer das Heiligtum. Wenn da irgendwer ihr Pfannen verstellt hat, wurde sie zum Tier. Obwohl sie sich sonst immer gut mit meiner Mutter verstanden hat.
Da hat die oma recht, weil wenn man die küche nutzt dann soll man nachher auch alle sachen wieder an ihrem platz räumen. Gilt für alle parteien.
 
Warum? Eine Küche sollte man nach benutzung doch aufgeräumt hinterlassen.
Ja. Naja. Aber es kann schon mal passieren dass man nicht alles exact so macht, wie der andere das möchte oder Dinge nicht genau dahin räumt wo sie nach Meinung des anderen hingehören.
Wenn da viele Personen mitmischen sollten alle seeeeehr geduldig und kompromissfähig sein und alles andere als stur und pedantisch.
 
Ich käme nie auf die Idee, die Küche nachdem ich sie genutzt habe, nicht wieder aufzuräumen. Ich habe doch auch keine Lust, vorher den Abwasch der anderen erledigen zu müssen und alles wegpacken zu müssen. Nein, wer was schmutzig macht oder benutzt, der muss es auch wieder sauber machen oder wegpacken. Das ist bei uns völlig selbstverständlich.
 
Ja. Naja. Aber es kann schon mal passieren dass man nicht alles exact so macht, wie der andere das möchte oder Dinge nicht genau dahin räumt wo sie nach Meinung des anderen hingehören.
Wenn da viele Personen mitmischen sollten alle seeeeehr geduldig und kompromissfähig sein und alles andere als stur und pedantisch.
Ja gut es kann schon mal passieren das man aus versehen etwas falsch verlegt oder so da hast du recht, aber wenn die person deswegen ausraster ist sie sehr empfindlich, weil es eine kleinigkeit ist.
 
Das wäre natürlich sehr interessant, wenn der nächste Koch und übernächste Koch die Sachen in der ganzen Küche suchen muss. Wenn mir das mehrere Male passieren würde, dann gäbe es eine Ansage.
Man sollte sich schon darüber einigen, wo die Sachen abgelegt werden. Gott sei Dank kann man der Besteckschublade keine Töpfe parken.
 
Hier mal jemand, der in einem Mehrgenerationenhaus gelebt hat.
Als ich bei dir, TE gelesen habe, dass ihr euch Küche und Esszimmer teilt, habe ich aufgehört zu lesen.
Spätestens das wird nicht gut gehen, denn das sind Räume, die mit massivem Konfliktpotenzial belastet sind.
Voraussetzung für ein funktionierendes Mehrgenerationenhaus sind abgetrennte Bereiche für beide Familien.
Im Gegensatz zu seinem Fall waren meine Eltern aber in der Abhängigkeitsposition und hatten wenig Geld. Ich kann es nicht empfehlen, denn die Alten quatschen den Jungen oft in die Erziehung rein.
Auch die Küche ist so ein Konfliktherd, denn mit 30 hat man andere Interessen als 60 Jährige. Wenn dann noch das Schlafzimmer in der Nähe ist, kann es sehr schlecht werden, wenn die 30 Jährigen Mitternacht noch kochen oder sehr spät.
Und gerade wenn der eine das eine kocht und der andere das andere und alle Utensilien zusammen genutzt werden sind Auseinandersetzungen vorprogrammiert.

Mit 12 Jahren Mehrgenerationehauserfahrung würde ich für mich folgende Regelungen aufstellen:

Muss sind abgetrennte Bereiche mit Elternschlafzimmern, Küche, Bad, Kinderzimmer für die Kinder und Wohnzimmer für jede Familie.
Klare Abgrenzungen. In die Kindererziehung wird sich nicht eingemischt.
Jeder hat eine Waschmaschine.
Jeder wird mit seinen Vor und Nachteilen und seinen Macken akzeptiert, vorausgesetzt, er schadet damit keinem anderen,


Wir hatten damals ein Bad und eine Küche für 6 Personen. Ich würde das nie, nie wieder so machen.
Gerade als ich 12 war und mir morgens die Haare gelen wollte war es super nervig wenn mein Großvater noch stundenlang auf der Schüssel saß.
Das Klo war eigentlich dauerhaft besetzt und gerade wenn wir morgens los mussten kamen wir uns gegenseitig oft in die Quere.
Als ich 13 war sind wir dann endlich in ein eigenes Haus gezogen. Als Kind war es schön so aufzuwachsen. Aber wirklich nur für uns. Meine Eltern mussten starke Abstriche machen. Und sich dann immer vorhalten zu lassen was man eigentlich nicht bezahlt hat so nach dem Credo "Solange du deine Füße unter meinen Tisch stellst" ist für erwachsene nicht schön.

Muss hier zustimmen und das ist die Mischung, wenn man sich gegenseitig kennt.
Ich würde nie in ein Haus ziehen, wo ich die anderen Menschen nicht richtig kenne und erst recht nicht auf engem Raum.
Hallo,, ich bin in derselben situation wie du aufgewachsen, bei uns lief alles harmonisch ab.
Kann es sein das ihr euch als familie nicht verstanden habt? Denn wir haben auch zusammengewohnt und jeder hat sich verstanden.

Was für konflikte soll es in der küche geben? Wir haben meistens gemeinsam gekocht und gegessen und so den familienzusammenhalt gestärkt.
Euer nachteil war mit dem bad das kann nicht gut gehen 1 bad für 6 leute.

Warum habt ihr es zugelassen das sich die älteren bei euch einmischen? Ich hätte einfach mein ding durchgezogen und fertig.
Ich haben einen starken charakter und habe den anderen klipp und klar die grenzen aufgezeigt. Das hat bei euch gefehlt.

Fazit es klappt ziemlich gut nur haben die meisten jungen leute nicht die "eier" grenzen zu setzen.
 
Ich haben einen starken charakter und habe den anderen klipp und klar die grenzen aufgezeigt. Das hat bei euch gefehlt.

Fazit es klappt ziemlich gut nur haben die meisten jungen leute nicht die "eier" grenzen zu setzen.

Das klingt ziemlich perfekt bei euch, beneidenswert.

Ich denke auch, es braucht Absprachen, Regeln, die Bereitschaft, sich daran zu halten, und wenn es so gar nicht klappt mit Grenzen, wäre eine andere Wohnform geeigneter.
 

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