°°°abendtau°°°
Sehr aktives Mitglied
Hallo,Hallo zusammen,
mich würde mal eure Definition von metime in Beziehungen interessieren.
Wie geht ihr damit gemeinsam um?
Ist es für euch in Ordnung, wenn ihr euch eine Woche oder länger nur wenig seht (wohnt zusammen, aber verschiedene Termine, Arbeit usw) und dann die wenige Zeit, die man zuhause ist, gleich zur MeTime wird? Wie fühlt ihr euch dabei?
mich nervt schon der englische Begriff für etwas, was wir längst haben. Ich nenne das schlicht - Eigenleben. Wenn jeder sein Eigenleben hat und auch haben darf, dann lebt es sich entspannter und somit deutlich ausgeglichener. So meine pers. Erfahrung. Dagegen hört sich Me-Time wie eine Auszeit an. Etwa weil da jemand klammert?
Ich finde, jeder Mensch braucht seinen persönlichen Freiraum. Mal mehr mal weniger oft. Dafür gibt es doch keine allgemeingültige Formel.
Wenn man sich durch gewisse Lebensumstände länger nicht sehen kann, ist das doch eine ganz andere Sache. Dann braucht es Vertrauen.
Das man auch mal einen Abend für sich haben möchte, halte ich für normal und verständlich und gesund.
Ein zeitintensives Hobby = weniger gemeinsame Zeit. In dem Fall sollte man gemeinsam schauen was für den Einzelnen gesund und was für die Partnerschaft ungesund sein könnte, und ob es eine Schnittmenge bei den Aktivitäten gibt. Ein gemeinsames Interesse wäre doch klasse.
An der Stelle Kompromisse einzugehen, halte ich für schwierig, denn letztlich kommt es immer darauf an, wie viel gemeinsame Zeit zur Verfügung steht. Die Bedürfnisse danach können sehr unterschiedlich sein.
Es hat nun mal sehr viel damit zu tun, wie wichtig genommen man sich fühlt. Damit könnte ein Zeit überzogenes Hobby zum Feind werden, da man sich dadurch übergangen fühlen könnte, wenn der Stellenwert vom Hobby höher ist.
Aber hey... man könnte sich auch ganz einfach die Frage stellen, wie man morgen die gemeinsame Zeit verbringen möchte. Oder warum nicht. Reden soll dabei helfen können! 😉