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Ein Großteil der freien Stellen sind auch im Handwerk. Danach kann man seinen Meister machen, selbstständig werden usw.
Sprich, gut verdienen.
Auch eine Hotelfachfrau kann später das Hotel leiten etc.
Sehe ich mit einem gewissen Engagement unkritisch an. Man muss halt "wollen".

Auch das Handwerk hat schon lange keinen goldenen Boden mehr. Dank der Erhöhung des Renteneintrittsalters kann man sicher gehen, als Handwerker später in der Altersarmut zu landen. Kein Dachdecker oder Fließenleger kann nämlich arbeiten bis er 67 ist. Meist mit schon mit 50 macht der Rücken oder die Knie nicht mehr mit, man wird berufsunfähig, arbeitslos und schon nach einem Jahr bekommt man soviel Kohle wie jeder andere Hartz-Vier Empfänger auch. Da hat es sich dann aber gelohnt, sich seine Gesundheit zu ruinieren.

Und dein Argument: Wenn das Gehalt nicht reicht, wird man halt einfach Chef. Man muss sich nur anstrengen. Sorry, aber das passt eher in eine Walt-Disney Film als ins echte Leben.
 
Ich kenne es auch so aus einschlägigen Handwerksbörsen, wie handwerkliche Dienstleistungen zum Schleuderpreis verscherbelt werden, vom Chef. 😉
 
Klar kann ich nicht immer von Anfang an ein fürstliches Gehalt erwarten. Aber mit einer entsprechenden Leistung kann man darauf aufbauen. Oder wie erklärst Du es Dir, dass Millionen Deutsche (weit über) Existenzminimum verdienen?

Und Hunderttausende darunter, aber muß ja deiner Ideologie nach an ihnen selbst liegen.Die sind dann wohl nur zu faul oder zu blöd oder beides.Demnach ist dann ja auch die ganze Mindestlohndebatte Blödsinn.
Aufstocker: Zahl der Hartz-IV-Empfänger mit regulären Jobs steigt - SPIEGEL ONLINE
Und es gibt noch einige Branchen mehr als die im Link aufgeführten.
 
Ein Großteil der freien Stellen sind auch im Handwerk. Danach kann man seinen Meister machen, selbstständig werden usw.
Sprich, gut verdienen.
Auch eine Hotelfachfrau kann später das Hotel leiten etc.
Sehe ich mit einem gewissen Engagement unkritisch an. Man muss halt "wollen".

Man muss wollen und können und dürfen und irgendjemand muss für die erbrachte Leistung bereit und in der Lage sein zu zahlen.

Doch selbst wenn nur die drei Millionen zur Zeit offiziell als arbeitslos geltenden Mitbürger den festen Willen zur Leistung hätten und über die passenden Qualifikationen verfügen würden die gerade auf dem Arbeitsmarkt angefordert werden, so blieben noch immer mindestens zwei Millionen Menschen übrig, für die es keinen Erwerbsarbeitsplatz gäbe, weil so viel Menschen einfach nicht gebraucht werden .... ganz unabhängig davon wie willig und qualifiziert und leistungsfähig diese auch sein mögen.

Und deshalb entbehrt Deine Position jeder sachlich nachvollziehbaren Grundlage.

Nein.

Die einzige Funktion die das Harz 4 - System hat, ist eine Knebelfunktion welche die leistungsbereiten und qualifizierten Mitglieder unserer Gemeinschaft dazu nötigen soll sich in einen Konkurrenzkampf zu begeben und um die knapp gehaltenen Erwerbsarbeitsplätze zu buhlen ..... und dies letztlich mit der Konsequenz immer geringerer Entlohnung und dem Verlust sozialer Sicherheit.

Nicht Sanktionen und sinnfreie Maßnahmen sind die Lösung des Problems, sondern die Reduzierung der Arbeitszeiten bei gleichzeitiger Anhebung der Löhne zu Lasten der Profite von Unternehmen und der Finanzwirtschaft.
 
Du unterstellst jedem dem Willen?
Die Realität sieht da leider anders aus. Einige wirst Du nie dazu bewegen können, arbeiten zu wollen.

Wenn wir die weiteren hundertausenden (evtl. sogar Million) freien Arbeitsplätze besetzen, kurbelt das den Konsum an. Mehr Konsum = mehr Arbeitsplätze. Das kann dann Richtung Vollbeschäftigung gehen.

Es geht doch gar nicht um Vollbeschäftigung ..... das ist ein völlig überholtes Paradigma auf dem nur noch ein paar ewig gestrige herum reiten.

Es geht um ein soziales Miteinander, einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen und um eine kreative und zeitgemäße Verteilung der Wertschöpfung aus Arbeit.

Die Zukunft gehört der Postwachstumsökonomie.
 
Die Realität sieht da leider anders aus. Einige wirst Du nie dazu bewegen können, arbeiten zu wollen.

das sind die wenigsten, die meisten Menschen wollen arbeiten. Einige wollen/ können nicht, aber haben Gründe, Krankheiten zum Beispiel, ob psychisch oder physisch. Diese Menschen würden aber unter normalen umständen Arbeiten wollen, ihre Krankheit steht ihnen im Wege.

nur die wenigsten wollen aus reiner Faulheit nicht...
 
Das sind wirklich nette Worte die in jedes Werbeprospekt von Weltverbesseren gehören. Und meines Erachtens nach wird das auch schon gelebt, einen nachhaltigen Umgang mit Ressourcen kann man auch nicht erzwingen.

Die Vollbeschäftigung ist auch aktuell, jeder hat Arbeit, was soll daran ewig gestrig sein? Ist die Zukunft für Dich ein Heer von Arbeitslosen?

Danke, das ehrt mich!
Obwohl ich Dich natürlich dahingehend korrigieren muss, dass ein Vertreter meiner Kaste keine unnötigen Werbeprospekte drucken lässt.

Die Zukunft ist zu einem nicht geringen Anteil das, was wir in unserer Gegenwart daraus machen, also wie jeder Einzelne seinen ganz konkreten Alltag und seinen Anteil am Miteinander und Füreinander gestaltet.

Und das Ganze selbstverständlich vor dem Hintergrund ökologischer Verantwortung und sozialer Gerechtigkeit und einer Abwendung von einer Wachstumsideologie deren Grenzen schon vor Jahrzehnten hinreichend bekannt waren.

Und das Schöne daran ist, dass zur Umsetzung Niemand auf irgendeinen Startschuss oder eine Genehmigung warten muss, sondern einfach nur seinem gesunden Menschenverstand zu folgen hat.

Wir werden auch in fernerer Zukunft immer wieder mit Individuen konfrontiert sein, die andere Interessen vertreten als beispielsweise meine Freunde und meine Mitarbeiter und ich ..... das verzögert zwar bedauerlicherweise den Prozess, wird aber die Entwicklung nicht aufhalten.

Und .... Ja !!!

Je mehr Menschen wir von der Notwendigkeit der Erwerbsarbeit befreien können, um so umfangreicher werden wir uns mit der Arbeit beschäftigen können die vor uns liegt!
 

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