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Mangelnde persönliche Wertschätzung

JA - ich erkundige mich tatsächlich wenn jemand aus unserem Team krank war und frage am 1. Tag nach, wie es geht. Wir sind nur ein kleines Team und von meiner Seite zählt das zum menschlichen Interesse am Arbeitsplatz.
Für mich ist ein Job nicht nur ein Arbeitsplatz für den ich bezahlt werde. Für mich und die anderen ist es auch ein Platz sozialer Interaktion. Und Anerkennung erwarte ich mir, wenn ein Projekt großartig gelaufen ist. Was ist daran so falsch?
Nichts, aber andere sehen das halt anders.
Auch das ist nicht falsch.
 
Du kannst nicht erwarten, dass alle dasselbe mögen wie Du.
Die sind halt so , dass denen manche Sachen nicht so wichtig sind, wie Dir.
Mit der Arbeit an sich hat das ja nichts zu tun.
Muss wohl so sein. 🙁 Ich dachte ich könnte mir deren Sympathie "verdienen" und dass es so wird wie mit meinen ExkollegInnen. Aber anscheinend bin ich da auf dem Holzweg. Danke für die Erkenntnis!
 
Du musst einfach begreifen dass Menschen Schmutz sind.

Dass er dich nach 2 Wochen Krankheit am ersten Tag direkt ignoriert und nur mit der Studentin quatscht ist passive Aggression. Er zeigt dir dass er nichts mehr von dir hält.

Also komm damit klar und hör auf dich auch noch um Geburtstage von Menschen zu kümmern die ganz klar auf dich scheissen

Das Problem ist jetzt, dass ich nicht weiß wie ich mit ihm jetzt umgehen soll. Am liebsten würde ich ihn weder sehen noch sprechen noch sonstetwas. Wir waren ein paar mal essen und haben private Gespräche geführt (Mittagspause) und es war schon etwas freundschaftlicher. Nicht dass ich mir eine Freundschaft erwarte - aber eine gute Kollegenschaft ist einfach schön.
Und jetzt das! Ich war wirklich sehr krank und konnte nicht früher kommen. Aber von mir aus spreche ich das Thema jetzt auch nicht mehr an - wozu rechtfertigen? Der Chef weiß es und der hat mir nichts spüren lassen, sondern mich herzlich willkommen geheißen.
Aber wenn einem ein enger Kollege so enttäuscht ist das sehr bitter für mich.
 
Muss wohl so sein. 🙁 Ich dachte ich könnte mir deren Sympathie "verdienen" und dass es so wird wie mit meinen ExkollegInnen. Aber anscheinend bin ich da auf dem Holzweg. Danke für die Erkenntnis!
Man kann und muss sich keine Sympathie verdienen.

Das Problem ist jetzt, dass ich nicht weiß wie ich mit ihm jetzt umgehen soll. Am liebsten würde ich ihn weder sehen noch sprechen noch sonstetwas. Wir waren ein paar mal essen und haben private Gespräche geführt (Mittagspause) und es war schon etwas freundschaftlicher. Nicht dass ich mir eine Freundschaft erwarte - aber eine gute Kollegenschaft ist einfach schön.
Und jetzt das! Ich war wirklich sehr krank und konnte nicht früher kommen. Aber von mir aus spreche ich das Thema jetzt auch nicht mehr an - wozu rechtfertigen? Der Chef weiß es und der hat mir nichts spüren lassen, sondern mich herzlich willkommen geheißen.
Aber wenn einem ein enger Kollege so enttäuscht ist das sehr bitter für mich.
Er kann immer noch ein guter und enger Kollege sein. Nur ist er halt nicht so, wie Du ihn haben willst.
Muss er auch nicht sein.
 
Dass man sich Sympathie nicht verdienen kann, entspricht auch meiner Lebenserfahrung.

Es soll dir egal sein, ob andere dich mögen oder nicht. Verlangen kann man, dass die Leute sich an die Konventionen des Umgangs halten, aber Sympathie, Dankbarkeit, Anerkennung und Wertschätzung kann man nicht einklagen. Je mehr man sich darum bemüht, desto weniger erfährt man meiner Erfahrung nach davon.

Ich würde dir raten, deine Arbeit ordentlich und gewissenhaft zu erledigen, dich formell korrekt zu verhalten und dich ansonsten innerlich von den Arbeitskollegen abzugrenzen.

Wenn Anerkennung kommt, schön, wenn nicht, auch egal, es ist lediglich wichtig, dass du mit dir selbst im Reinen bist und zu dir, so, wie du bist, und zu deiner Arbeit stehen kannst.

Je freier man von diesem Anspruch auf Anerkennung und Wertschätzung wird, desto besser kommt man zurecht.
 
Und mit der Studentin stundenlang privat zu sprechen - das ist professionell?
Wir arbeiten seit 5 Jahren zusammen und kennen uns schon viel länger. Ich habe ihm schon viele Gefälligkeiten getan und mehr Einsatz gezeigt als ich müsste.
Und dann hat eine Studentin Vorrang? Finde ich schon sehr verletztend und merkwürdig.
Wahrscheinlich ist er in die verknallt. Oder er probiert aus, ob er bei so jungen Dingern noch Chancen hat. Midlife Crisis vielleicht. Oder vielleicht auch einfach nur angenehme Abwechslung, die er auskosten will. Dich hat er jeden Tag, die Studentin nur ein paar Wochen.
Ja, so sind wir Männer. Bei manchen erwacht da gleich das Jagdfieber. Hat mit dir nullkommagarnix zu tun.
 
Mir sind wenige schwule Männer bekannt, die sich über ihre Orientierung extrem freuen aber einige, die es nötig hatten sich zu outen.
Unter solchen Voraussetzungen hat "Mann" auf die Dauer eine gewisse Art Empathie erlernen müssen um ankommen zu können.

Schön, dass ihr bisher zusammen gut aus gekommen seid.
Erobern wird ihn aber keine Frau.
Die Studentin eh nicht, weil sie bald wieder weg ist. Danach ist alles wie vorher.

An Deiner Stelle würde ich nicht mehr kaputt machen als nötig ist und einfach abwarten was sich (nicht) ergibt.
Das Thema "Reize" ist übrigens bei der Geschichte irrelevant, weil sie zwar etwas ausstrahlen mag aber er dafür keine Antennen hat.
 

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