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Mangelnde Intelligenz belastet mich

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 116220
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Lustig wie sich die Diskussion hier entwickelt.

Wenn wir mal von der Intelligenz ausgehen, die man umgangssprachlich meint, also keine emotionale oder soziale Intelligenz, sondern die kognitive Leistungsfähigkeit, so hat diese doch wenig mit dem Erfolg im Leben zu tun.

Ein mir sehr nahe stehender Mensch ist höchstbegabt, also eine Stufe über der Hochbegabung, alles fachmännisch diagnostiziert, bevor hier wieder "Fachleute" auftauchen und hat sein Abi auf dem dritten Bildungsweg mit hängen und würgen geschafft. Selbes oder ähnliches kenne ich von Hochbegabten. Das System der Schule oder des Studiums ist einfach meist (nicht immer) für die mit etwas mehr IQ-Punkten nicht gemacht.

Bestes Beispiel ist da doch @weidebirke s Freundin. Mit einer gewissen Kapazität an geistiger Leistungsfähigkeit kann man spielend durch die Schule rutschen, lernt dabei aber eines nicht, nämlich das LERNEN. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn der Oberflieger im Abi mit seiner 1 mit Sternchen das Physikstudium nicht schafft, der mit der 2 oder 3 in Mathe aber schon, der für diese Noten immer wie ein wahnsinniger büffeln musste. Jeder der Menschen in diesen Kreisen kennt, wird da genauso wie ich die ein oder anderen Geschichten diesbezüglich kennen.

Was bringen diese IQ Punkte also nun? Meist also gar nichts, viele verlieren sich darin und ruhen sich auf ihren IQ-Punkten aus, sehen das schon als den Erfolg an und arbeite nicht an sich, bis sie merken, dass alle anderen an ihnen vorbei gezogen sind, andere merke ständig wie anders sie sind, kriegen Depressionen oder schlimmeres.

Mir hat meine Hochbegabung zumindest nie etwas gutes gebracht, ständig war man von der Außenwelt unter dem Druck besser zu sein als andere. Fehler wurden schwerer verziehen als bei "normalen" Menschen, denn man muss es ja besser wissen. Obwohl Wissen nichts mit Intelligenz zu tun hat. Vertraut man sich wen an wird man mit dummen Fragen zu z.B. Mensa gestochert oder bekommt Vorwürfe man würde sich für was besseres halten. Vieles immer logisch statt emotional zu betrachten bringt auch viele Leute auf Abstand, heißt man verliert Freunde und Bekannte, obwohl man das gar nicht will. Viele Gedankengänge können nicht nachvollzieht werden, was auch oft zu Konflikten führt etc. pp.. Dank diesen IQ-Punkten leide ich auch seit Jahren unter schweren Depressionen. In Summe haben sie mir also nichts gebracht, sie haben mir weder das Studium noch sonst was erleichtert. Ich fühl mich oft sogar unwohl damit, wenn das Thema zur Sprache kommt und sag da meist überhaupt nichts zu, weil Leute einen dann so oder so negativ abstempeln.

Also lieber TE sei doch einfach froh, dass du so bist wie du bist. Du bist im guten Durschnitt bei den Akademikern. Intelligenz sieht man einem nicht an, ist kein Garant für Erfolg und hat auch nichts mit dem Wissen zu tun, was du dir aneignen kannst. Am Ende kannst du mehr erreichen, als wer der mit den vielen Problemen eines Hochbegabten belastet ist oder sogar Asperger-Syndrom oder ähnliches hat. Du bist nicht dumm und hast es schon weit gebracht, weiter als die meisten, ist das nicht genug?
 
???

Ach, du bist diejenige, die den Thread aufgemacht hat, von wegen andere würden deine Hilfsbereitschaft nicht anerkennen, dir nichts zurückgeben und du würdest sie "nerven"...

Und jetzt bist du auf einmal die Überintelligente?

Allein, dass du die Süddeutsche Zeitung ernsthaft als seriöse Quelle für einen so komplexen Test siehst und dieses Ergebnis so in Frage stellst, zeigt mir, dass dein IQ auf jeden Fall unter 115 sein muss.

Ein wirklich überdurchschnittlich Intelligenter Mensch hätte das a. schon viel früher herausgefunden und b. wäre er niemals auf die Idee gekommen, seinen IQ über eine Zeitungsagentur (!) zu ermitteln.

Ich glaube einfach wirklich, dass du eine Person bist, die Aufmerksamkeit sucht, sich selbst völlig falsch einschätzt, Reaktionen von außen nicht richtig deuten kann und viel Anerkennung sucht.

Ich denke, du verwechselt mich. Ich habe den Thread, den du meinst, gelesen, aber ich habe mit dieser Person und ihrer Situation nichts zu tun.

Und was den Test angeht: dass ein Test aus dem Internet nicht wirklich akkurat ist, ist mir ebenso bewusst, wie das der IQ, selbst wenn er akkurat bestimmt wurde, wenig aussagt, da er nur sehr spezifische Aspekte der menschlichen Intelligenz abbilden kann.

Dieser Test, den ich mehr aus Langeweile gemacht habe, hat lediglich das bestätigt, was ich bereits vermutet hatte: dass ich meinen eigenen Ansprüchen auf keiner Ebene gerecht werden kann - insbesondere nicht auf der intellektuellen. Es war nur der Aufhänger oder auch Auslöser, warum mich das jetzt gerade derart beschäftigt.
 
Mit "größer, dicker, blonder" habe ich kein Problem.

Stell dir vor, deine Freundin konfrontiert dich mal mit dem besseren und schnelleren Abschluss und fügt hinzu, dass sie sich deswegen für intelligenter hält. Wie reagierst du?

Immer noch cool mit einem "das ist doch nicht abwertend"?
Oder erklärst du ihr, dass du die Intelligentere bist? 😉

Ich habe sie doch gar nicht damit konfrontiert.

Langsam wird mir das echt blöd. Ich denke, ich habe jetzt mehrfach erläutert, worum es mir geht.
 
Was bringen diese IQ Punkte also nun? Meist also gar nichts, viele verlieren sich darin und ruhen sich auf ihren IQ-Punkten aus, seh

ich kenne einige Leute mit Asperger und/oder ADHS, die letztendlich erfolgreich studiert haben. Wenn sie keinen hohen IQ gehabt hätten, hätten sie das nie geschafft, denn das "Lernen" hat eigentlich nie geklappt und sie mussten 1000 Umwege nehmen, bis sie endlich im Studium gelandet sind.
 
Was bringen diese IQ Punkte also nun? Meist also gar nichts, viele verlieren sich darin und ruhen sich auf ihren IQ-Punkten aus, seh

ich kenne einige Leute mit Asperger und/oder ADHS, die letztendlich erfolgreich studiert haben. Wenn sie keinen hohen IQ gehabt hätten, hätten sie das nie geschafft, denn das "Lernen" hat eigentlich nie geklappt und sie mussten 1000 Umwege nehmen, bis sie endlich im Studium gelandet sind.

Deswegen schrieb ich ja auch, dass sie meist und nicht immer nichts bringen. Ich kenne auch viele die damit gut zu Recht kommen, aber dennoch kenne ich deutlich mehr mit z.B. Asperger die länger für ihr Studium gebraucht haben als der Durchschnitt, oder auch nicht als die Besten abgeschnitten haben, weil wie du schon sagst, sie 1000 Umwege nehmen mussten, bis sie den Weg gefunden haben der für sie klappt.

Da hat man es als "Normalo" doch wesentlich einfacher.
 
Ok, das tut mir das leid, mir wurde dieser eine Beitrag als "Finnick" angezeigt. Dann nehme ich das zurück.

Weißt du, wie oft ich solche Test aus Langeweile gemacht habe? Da kamen teilweise amüsant Ergebnisse raus.

Das sind genau so diese Programme und Spiele, die dir attestieren, dass du dumm bist und ein Gehirn eines 80-Jährigens hast, weil du 74 / 9 * 10 nicht in 3 Sekunden lösen kannst.

Mir kommt das halt so vor, als ob du den IQ-Wert sehr wichtig nimmst... wichtiger ist es doch, im Leben klar zu kommen mit den Kompetenzen und Fähigkeiten, die man hat.
 
Uff! Nur schlappe 115 Punkte? Na ja, meine erste Frage wäre: Was tust du, um deine Intelligenz zu fördern? Betreibst du Denksport wie z.B. Schach, Kreuzworträtsel, Merkspiele? Oder sitzt du Chipsfutternd auf dem Sofa und ziehst dir Seifenopern und das Nachmittagsprogramm von RTLII rein?

Von nichts kommt nichts, da muss man sich nicht wundern. Lasse vor Allem das blöde Fernsehen weg. Wenn man sich diese ganzen dummen Filme und Serien zu lange ansieht, sinkt der IQ-Punktestand schnell auf Raumtemperatur!

Liebe Grüße,
SFX
 
Ich denke, dir täte Demut ganz gut.
Wofür bist du dankbar in deinem Leben?

Du hast einen gesunden Körper, hast ein Dach über dem Kopf, einen Schulabschluss, dich liebende Eltern, dir scheint es finanziell gut zu gehen - du hast schon mehr im Leben, als andere sich nur vorstellen könnten.
Lies dir mal andere Beiträge hier im Forum durch - manche Menschen (mich selbst eingeschlossen!) wünschen sich so einen Werdegang und so ein Leben!

Du stehst unter hohem Druck, möchtest möglich perfekt sein, alles im Leben schaffen.
Dabei hast du schon so viel.
Du selbst stehst dir im Weg - vermutlich würde dir eine Therapie wirklich helfen.

Als Mensch, der sich alles im Leben erkämpfen musste, kann ich deine Beiträge echt null nachvollziehen und es fällt mir schwer, deine Probleme zu verstehen.
Das siehst du ja selbst auch - die Einsicht ist schonmal da. Es bringt eben nichts, die Realität zu verleugnen- du bist ein ganz normaler Typ.
Und hast großes Glück.
 

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