G
Gelöscht 84793
Gast
Lustig wie sich die Diskussion hier entwickelt.
Wenn wir mal von der Intelligenz ausgehen, die man umgangssprachlich meint, also keine emotionale oder soziale Intelligenz, sondern die kognitive Leistungsfähigkeit, so hat diese doch wenig mit dem Erfolg im Leben zu tun.
Ein mir sehr nahe stehender Mensch ist höchstbegabt, also eine Stufe über der Hochbegabung, alles fachmännisch diagnostiziert, bevor hier wieder "Fachleute" auftauchen und hat sein Abi auf dem dritten Bildungsweg mit hängen und würgen geschafft. Selbes oder ähnliches kenne ich von Hochbegabten. Das System der Schule oder des Studiums ist einfach meist (nicht immer) für die mit etwas mehr IQ-Punkten nicht gemacht.
Bestes Beispiel ist da doch @weidebirke s Freundin. Mit einer gewissen Kapazität an geistiger Leistungsfähigkeit kann man spielend durch die Schule rutschen, lernt dabei aber eines nicht, nämlich das LERNEN. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn der Oberflieger im Abi mit seiner 1 mit Sternchen das Physikstudium nicht schafft, der mit der 2 oder 3 in Mathe aber schon, der für diese Noten immer wie ein wahnsinniger büffeln musste. Jeder der Menschen in diesen Kreisen kennt, wird da genauso wie ich die ein oder anderen Geschichten diesbezüglich kennen.
Was bringen diese IQ Punkte also nun? Meist also gar nichts, viele verlieren sich darin und ruhen sich auf ihren IQ-Punkten aus, sehen das schon als den Erfolg an und arbeite nicht an sich, bis sie merken, dass alle anderen an ihnen vorbei gezogen sind, andere merke ständig wie anders sie sind, kriegen Depressionen oder schlimmeres.
Mir hat meine Hochbegabung zumindest nie etwas gutes gebracht, ständig war man von der Außenwelt unter dem Druck besser zu sein als andere. Fehler wurden schwerer verziehen als bei "normalen" Menschen, denn man muss es ja besser wissen. Obwohl Wissen nichts mit Intelligenz zu tun hat. Vertraut man sich wen an wird man mit dummen Fragen zu z.B. Mensa gestochert oder bekommt Vorwürfe man würde sich für was besseres halten. Vieles immer logisch statt emotional zu betrachten bringt auch viele Leute auf Abstand, heißt man verliert Freunde und Bekannte, obwohl man das gar nicht will. Viele Gedankengänge können nicht nachvollzieht werden, was auch oft zu Konflikten führt etc. pp.. Dank diesen IQ-Punkten leide ich auch seit Jahren unter schweren Depressionen. In Summe haben sie mir also nichts gebracht, sie haben mir weder das Studium noch sonst was erleichtert. Ich fühl mich oft sogar unwohl damit, wenn das Thema zur Sprache kommt und sag da meist überhaupt nichts zu, weil Leute einen dann so oder so negativ abstempeln.
Also lieber TE sei doch einfach froh, dass du so bist wie du bist. Du bist im guten Durschnitt bei den Akademikern. Intelligenz sieht man einem nicht an, ist kein Garant für Erfolg und hat auch nichts mit dem Wissen zu tun, was du dir aneignen kannst. Am Ende kannst du mehr erreichen, als wer der mit den vielen Problemen eines Hochbegabten belastet ist oder sogar Asperger-Syndrom oder ähnliches hat. Du bist nicht dumm und hast es schon weit gebracht, weiter als die meisten, ist das nicht genug?
Wenn wir mal von der Intelligenz ausgehen, die man umgangssprachlich meint, also keine emotionale oder soziale Intelligenz, sondern die kognitive Leistungsfähigkeit, so hat diese doch wenig mit dem Erfolg im Leben zu tun.
Ein mir sehr nahe stehender Mensch ist höchstbegabt, also eine Stufe über der Hochbegabung, alles fachmännisch diagnostiziert, bevor hier wieder "Fachleute" auftauchen und hat sein Abi auf dem dritten Bildungsweg mit hängen und würgen geschafft. Selbes oder ähnliches kenne ich von Hochbegabten. Das System der Schule oder des Studiums ist einfach meist (nicht immer) für die mit etwas mehr IQ-Punkten nicht gemacht.
Bestes Beispiel ist da doch @weidebirke s Freundin. Mit einer gewissen Kapazität an geistiger Leistungsfähigkeit kann man spielend durch die Schule rutschen, lernt dabei aber eines nicht, nämlich das LERNEN. So ist es nicht ungewöhnlich, wenn der Oberflieger im Abi mit seiner 1 mit Sternchen das Physikstudium nicht schafft, der mit der 2 oder 3 in Mathe aber schon, der für diese Noten immer wie ein wahnsinniger büffeln musste. Jeder der Menschen in diesen Kreisen kennt, wird da genauso wie ich die ein oder anderen Geschichten diesbezüglich kennen.
Was bringen diese IQ Punkte also nun? Meist also gar nichts, viele verlieren sich darin und ruhen sich auf ihren IQ-Punkten aus, sehen das schon als den Erfolg an und arbeite nicht an sich, bis sie merken, dass alle anderen an ihnen vorbei gezogen sind, andere merke ständig wie anders sie sind, kriegen Depressionen oder schlimmeres.
Mir hat meine Hochbegabung zumindest nie etwas gutes gebracht, ständig war man von der Außenwelt unter dem Druck besser zu sein als andere. Fehler wurden schwerer verziehen als bei "normalen" Menschen, denn man muss es ja besser wissen. Obwohl Wissen nichts mit Intelligenz zu tun hat. Vertraut man sich wen an wird man mit dummen Fragen zu z.B. Mensa gestochert oder bekommt Vorwürfe man würde sich für was besseres halten. Vieles immer logisch statt emotional zu betrachten bringt auch viele Leute auf Abstand, heißt man verliert Freunde und Bekannte, obwohl man das gar nicht will. Viele Gedankengänge können nicht nachvollzieht werden, was auch oft zu Konflikten führt etc. pp.. Dank diesen IQ-Punkten leide ich auch seit Jahren unter schweren Depressionen. In Summe haben sie mir also nichts gebracht, sie haben mir weder das Studium noch sonst was erleichtert. Ich fühl mich oft sogar unwohl damit, wenn das Thema zur Sprache kommt und sag da meist überhaupt nichts zu, weil Leute einen dann so oder so negativ abstempeln.
Also lieber TE sei doch einfach froh, dass du so bist wie du bist. Du bist im guten Durschnitt bei den Akademikern. Intelligenz sieht man einem nicht an, ist kein Garant für Erfolg und hat auch nichts mit dem Wissen zu tun, was du dir aneignen kannst. Am Ende kannst du mehr erreichen, als wer der mit den vielen Problemen eines Hochbegabten belastet ist oder sogar Asperger-Syndrom oder ähnliches hat. Du bist nicht dumm und hast es schon weit gebracht, weiter als die meisten, ist das nicht genug?