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Mahnung von infoscore Forderungsmanagement GmbH

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Hallo, gültige Rechtssicherheit bieten nur Briefe ( auch e-Brief ) mit oder ohne Einschreiben und Telefaxe. Also alles was schriftlich tatsächlich auch nachweisbar ist. Sicherlich keine e-mail....! Ein Telefonat klärt schnell so manches.
 
Hier mal unsere Erfahrung mit Infoscore, PayPal und eBay:

Meine Tochter (eigene Adresse, volljährig, anderer Familienname, eigener Ebay-Account, kein PayPal-Konto) hat mit ihrem eigenen eBay-Account bei eBay einen Artikel auf Rechnung gekauft und an die Adresse meiner Frau gesendet. Sie hat wegen erlebter Schwierigkeiten mit PayPal kein PP-Konto.

Dieser Kauf wurde also von meiner Tochter als Bestellerin getätigt. Sie ist oft im Ausland und kann deswegen Warensendungen an ihrer eigenen Adresse nicht immer annehmen. Sie lässt Ware dann auch schon mal an unsere Adresse senden.

Völlig unerwartet hat einige Monat später meine Frau die Forderung von infoscore einschließlich Mahngebühren erhalten. Zuerst konnte die Forderung nicht zugewiesen werden, da meine Frau sich nicht an eine nicht gezahlte Bestellung erinnern konnte.

Nach einem Schriftwechsel mit dem Inkassounternehmen war klar, dass es sich dabei nicht um eine Bestellung meiner Frau sondern um die Bestellung unserer Tochter mit Lieferanschrift meiner Frau handelt.

Der Ablauf war also wie folgt:

Der Artikel ist aus den vorher genannten Gründen an die Adresse meiner Frau geliefert worden.

Die vom Verkäufer dem gelieferten Artikel beigelegte Rechnung trug keinen Hinweis, auf welches Konto der Rechnungsbetrag zu überweisen sei; auch war kein Vermerk vorhanden, dass er den Rechnungsbetrag bereits per PayPal erhalten hatte. Einen separaten Lieferschein gab es nicht.

Nach Rückfrage per email hat der Verkäufer meiner Tochter seine eigene Kontonummer (nicht das Konto von PayPal) genannt.

Meine Tochter bat mich, da auf der Rechnung lediglich die Lieferanschrift vermerkt war, diesen Betrag dem Käufer von unserem Konto zu überweisen, damit er das eindeutig zuordnen konnte (als Rechnungsempfänger war fälschlicherweise vom Verkäufer die Lieferanschrift eingetragen). Ich habe dann überwiesen.

Damit war der Kauf für meine Tochter ordungsgemäß abgewickelt. Sie hatte die Ware und der Verkäufer hatte das Geld.

Das Inkassounternehmen hat aber mitgeteilt, dass der Kauf über Paypal abgewickelt worden sein soll und dass auch entsprechende Zahlungserinnerungen per Email (an die Email-Adresse unser Tochter) ergangen sind. Unserer Tochter konnte sich beim Kauf nicht an einen Zusammenhang mit Paypal erinnern. Wegen ihrer negativen Erfahrung mit Paypal hätte sie den Kauf dann auch nicht getätigt.

Weiterhin teilt das Inkassounternehmen mit, dass der Verkäufer den Rechnungsbetrag von Paypal erhalten hat. Demnach verfügte der Verkäufer zweimal über den Rechnungsbetrag und hätten eine der beiden Zahlungen wieder aufheben müssen.

Das Inkassounternehmen gab an, meine Tochter hätte die Rechnung (und auch Mahnungen) von Paypal per Email bekommen. Da meine Tochter über kein Paypalkonto verfügt und gerade Paypal äußerst häufig für betrügerische Emails genutzt wird, werden von meiner Tochter Emails von Paypal ohne geöffnet zu werden gelöscht. Somit konnte diese Aussage nicht überprüft werden.

Meine Tochter hat daraufhin den Verkaufsvorgang noch einmal analysiert und tatsächlich einen Hinweis auf ein Paypalkonto gefunden. Es wurde, bedingt durch den Kauf auf Rechnung, eine Voreinstellung der Zahlungsabwicklung über PAYPAL übersehen. Dadurch wurde aber ein von der Tochter nicht bemerkter eigenständiger Vertrag mit PayPal in die Welt gesetzt. Das war aber zumindest so verschleiert, dass meine Tochter dies nicht realisierte.

Dennoch - meine Frau hatte sich lediglich gegenüber meiner Tochter bereit erklärt, die Ware anzunehmen und ich mich später bereit erklärt, auch das Geld zu überweisen, damit Kontoinhaber und Lieferanschrift übereinstimmen. Meine Frau ist in der Funktion einer "Packstation" und als Person, dessen Mann eine Zahlungsverpflichtung einer anderen Person ausgleicht, nicht Schuldnerin eines Kaufes; dazu bedarf gegenüber PayPal einer Willenserklärung, die meine Frau nicht abgegeben hat. Man kann auch keinen Vertrag zu Lasten Dritter abschließen - das gilt auch für den getätigten Kauf meiner Tochter.

Wir mussten davon ausgehen, dass die Angaben von INFOSCRORE korrekt sind und der Verkäufer das Geld bereits von PAYPAL erhalten hatte. Nach Kontakt mit dem Verkäufer hat dieser die Doppelzahlung bestätigt und den gezahlten Preis auf unser Konto zurücküberwiesen. Meine Tochter hat dann das Geld und später die von PayPal erhobene Mahngebühr auf das beim Kauf genannte Konto von PAYPAL überwiesen; vermerkt war dabei "Zahlung unter Vorbehalt - keine Schuldanerkennung". Das war lediglich der Versuch, diese Sache ohne weitere Komplikationen, wie z.B.ein weiteres von PAYPAL ausgelöstes Mahnverfahren gegen meine Tochter, mit Zahlung der PayPal-Mahngebühr aus der Welt zu schaffen. Tatsächlich hat PayPal dann eine email an meine Tochter, allerdings mit Anrede des Namens meiner Frau, gesendet und das Konto als ausgelichen bezeichnet. Das mit der falschen Anrede konnte nicht richtiggestellt werden, da die email-Antwort automatisch abgelehnt wurde.

Das letzte Schreiben von Infoscore droht das gerichtliche Mahnverfahren an; obwohl dem Inkassounternehmen alle Informationen und auch Dokumente vorlagen, die Infoscore in Kenntnis setzten, dass meine Frau nicht die Schuldnerin von PayPal ist. Eine Mitarbeiterin erklärte dann bar jeder Sachkenntnis, dass die Lieferadresse in solchen Fällen haftet, und meine Frau sich nur der Forderung entziehen könne, wenn unsere Tochter Infoscore ein Schuldanerkenntnis zukommen lasse. Infoscore hatte bis dahin eigentlich korrekt gehandelt, da PayPal offensichtlich durch die ganzen computerunterstützten Vorgänge außer der Emailadresse meiner Tochter immer nur die Anschrift meiner Frau auf dem Schirm hatte. Aber an der Stelle wurde es tatsächlich unseriös.

Mails an PayPal und eBay waren übrigens sinnlos - es kamen immer nur computergenerierte Antworten.

Meine Frau hat jetzt den Geschäftsführer, der gleichzeitig auch qualifizierte Person im Sinne von §12 (4) Rechtsdienstleistungsgesetz ist, angeschrieben und ihn über den Vorgang in seinem Haus informiert. Gleichzeitig hat meine Frau klargestellt, dass ihm nun bekannt ist, dass sie zu Unrecht mit Mahnungen verfolgt wird, und gegen ihn im Fall eines gerichtlichen Mahnverfahrens, gegen das auf jeden Fall Widerspruch eingelegt wird, ein Strafantrag bei der zuständigen Staatsanwaltschaft gestellt wird.

Er verlässt nämlich das Zivilrecht, wenn der Tatentschluss bezüglich aller objektiven Tatbestandsmerkmale § 263 StGB erfüllt und das Inkassounternehmen somit in der Absicht der rechtswidrigen Bereicherung handelt. Die Behauptung, Inhaber einer in Wahrheit nicht bestehenden Forderung zu sein, beinhaltet eine Täuschung über Tatsachen, wenn sich aus dem Erklärungswert der Äußerung ein objektivierbarer Tatsachenkern ergibt, über dessen Vorhandensein oder Fehlen beim Getäuschten unrichtige Vorstellungen erweckt werden. Wir reden hier zwar in dem Fall noch über den Bagatellbereich; dennoch - auch der Versuch ist strafbar.
 
Hi zusammen

Auch ich habe was von infoscore bekommen aber kein Brief oder email ich habe eine SMS bekommen von den das ich mich melden soll bei den ich gebe so eigentlich nie meine Nummer raus außer jetzt Kindergarten oder die schule von mein Kindern da es mein Not Fall Telefon von meine Arbeit ist weißt jetzt nich ob ich anrufen soll oder lieber nicht.. Kann mir einer helfen bitte
 
weißt jetzt nich ob ich anrufen soll oder lieber nicht..

Nein. Das ist unseriös, und man will Leuten damit nur Angst machen. Wenn es eine wirklich existierende Forderung ist, kommt sowas IMMER per Post. Nie per sms oder sonstwie. Das ist nämlich nicht rechtsgültig. Das kannst Du getrost löschen.
 
zu #33

Meine Frau hat jetzt eine Beschwerde beim Präsidenten des OLG Hamm eingereicht. Die haben das zum Anlass genommen und verlangen von Infoscore eine Stellungnahme. Infoscore mahnt unverdrossen weiter.
 
Ein ähnliches Schreiben erhielt ich vor 2 Tagen. Nachfrage gestern bei PayPal war erfolgreich.
1. Das Inkasso-Unternehmen gehört zu PayPal.
2. Über PayPal werden auch "Kauf auf Rechung" abgewickelt.
Bei mir lag ein Fehler in der Geschäftsabwicklung vor. Konnte telefonisch umgehend geklärt werden.
Vorangegangene Erinnerungen etc. von PayPal selbst könnten evtl. im E-Mail Posteingang als Spam behandelt worden sein - ggfs. prüfen.
 
Bei mir ist das genauso... Briefe "kamen" nie an 😉)
Habe mir zusätzlich von Paypal bestätigen lassen, dass es keine offenen Konflikte gibt.

Hallo,

ich bekomme auch von diesem Unternehmen Schreiben, auf die ich bisher nicht reagierte. Ich bin bei paypal, habe paypal aber eine Einzugsermächtigung erteilt, sodass ich gar nicht in Verzug kommen kann. (Konto war immer gedeckt.) Der angemahnte Betrag (101,67€) ist nicht einmal in meinem paypal-Kontoauszug zu finden. Daher gehe ich von einem Betrugsversuch aus.
Mittlerweile will Infoscore einen Titel erwirken. Ich habe bisher Infoscore nicht kontaktiert, habe es auch nicht vor.

Bin gespannt, wie es bei Dir, Gast, weiter geht. Bitte teile es hier mit. Ich werde mich auch melden.

Es grüßt G a s t.
 
hallo,

habe am Freitag einen ähnlichen Brief dieser dubiosen Firma bekommen. Da ist aber der Auftraggeber ,,Amazon,, mit einer gesamtforderung von 258,05€. Da ich auf keine Schreiben (nie erhalten) reagiert habe wäre die Frist verstrichen. Jetzt bieten sie mir eine Ratenzahlung an von 6 Raten.

Ich bin Kunde bei Amazon, habe allerdiengs bisher nur einen Artikel gekauft, ein ,,Kindle,, und das war 2011!!! Auf meinem Amazon Konto ist kein Vermerk, Zahlung offen etc.

Alles sehr dubios, werde mich morgen mal mit Amazon in Verbindung setzen, mal sehen was die dazu sagen, bin mir ja keiner schuld bewusst. Werde euch auf dem laufenden halten.


mfg
 
Hallo, ich arbeite in einem Kundencenter und erhalte ab und zu Anrufe wegen diesem Thema. Ganz ehrlich, wer darauf nicht reagiert in diesem Falle, ist selbst Schuld.

Das Inkasso Unternehmen ist KEIN FAKE!

Gast
AW: Mahnung von infoscore Forderungsmanagement GmbH

Ein ähnliches Schreiben erhielt ich vor 2 Tagen. Nachfrage gestern bei PayPal war erfolgreich.
1. Das Inkasso-Unternehmen gehört zu PayPal.
2. Über PayPal werden auch "Kauf auf Rechung" abgewickelt.
Bei mir lag ein Fehler in der Geschäftsabwicklung vor. Konnte telefonisch umgehend geklärt werden.
Vorangegangene Erinnerungen etc. von PayPal selbst könnten evtl. im E-Mail Posteingang als Spam behandelt worden sein - ggfs. prüfen.


Wer einen Kauf auf Rechnung auf EBAY z.B. tätigt, erhält normalerweise etliche Informationen, dass er 14 Tage Zeit hat, das Geld nach Erhalt der Ware an PayPal zu überweisen. Da die Händler nicht einsehen, und es auch nicht deren Aufgabe ist (!) welcher Kunde einen Kauf auf Rechnung zu machen, werden keine zusätzlichen Informationen mitgeschickt. Ist nicht deren Aufgabe. Da alle Informationen bei der Kaufabwicklung von PayPal angegeben werden!

Wenn PayPal kein Geld erhält, so wird das Inkasso Unternehmen beauftragt, das Geld zu holen. Wer sich nach der 1.Mahnung mal meldet beim Inkasso oder PayPal, der Firma anschliessend wo man was gekauft hat.

Wenn man nachweisen kann, dass das Geld in Zeit bezahlt wurde, dann ist meistens alles ok. Ignoriert man das aber komplett und hat die 4. oder 5. Mahnung... der is dann selbst Schuld, wenn er nicht drum herum kommt und bezahlen MUSS!


cheers
 
Hi,

habe auch gerade mit diesen Problem zu kämpfen.
Hatte eine Abbuchung bei PayPal (3,64€) und das Konto war nicht gedeckt, weil ich mittlerweile ein anderes nutze. Hatte ich einfach vergessen.

Wie dem auch sei, irgendwann erhielt ich dann den ersten Brief von infoscore, dass ich doch bitte zahlen soll. Natürlich mit einer total überzogenen Summe. Hatte dann aber einfach nur meine Paypal Schulden bezahlt (also 3,64€ + 5,00 Rücklastschrift) und somit ist das jetzt auch eigentlich für mich durch.

Allerdings erhielt ich einige Tage nach der Zahlung einen weiteren Brief, mit der Forderung 83,85€ an infoscore zu überweisen. Habe ich ignoriert. Interessant hierbei ist auch, dass der Brief angeblich am 25.11. verfasst wurde und am 28.11. (Samstag) bei mir ankam. Zahlungsfrist war bis 02.12. Also eine sehr kurze Zeitspanne.

Am 03.12. erhielt ich einen weiteren Brief. Diesmal haben sie mitgekriegt, dass ich meine Schulden bei Paypal beglichen habe und fordern jetzt auf einmal "nur" noch 37,42€. Auf einmal verzichten sie also auf 37,79€, die sie ja ursprünglich auch haben wollten (bei den 83,85€).
Interessant hierbei ist das Erstellungsdatum des Briefes: 03.12.
Wie kann der also am gleichen Tag bei mir sein?
Jedenfalls habe ich jetzt Zeit bis 13.12. zu bezahlen.

Was meint Ihr? Soll ich das weiterhin ignorieren oder soll ich denen eine Mail schreiben, dass ich das nicht zahlen werde, da mir das alles etwas merkwürdig vorkommt?

Besten Dank!
 

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