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Mag keine Reisen - verpasse ich was?

Der Artikel beginnt mit "Wer auf Reisen Erlebnisse sammelt, anstatt Dinge zu besitzen, ist ein besserer Mensch?"

Das löst bei mir insofern Widerspruch aus, als ich Erlebnisse höchstens in meinem Kopf "sammle", weil mir das eben gut tut, und sie meine Lebenserinnerungen bereichern. Vielleicht so ähnlich, wie andere Leute Bücher lesen und die Erinnerungen an diese Bücher im Kopf "sammeln".

Deswegen bin ich kein "besserer Mensch", und ich sehe das auch nicht als Absicht oder Ziel des Reisens an.

Aber für mich ist es eben besser, weil ich positive Effekte bemerke und diese auch nicht missen möchte.
 
Ach, ich finde den Inhalt des Artikels ganz interessant, wenn auch nicht schön rübergebracht.

Früher reiste ich, jetzt reise ich nicht mehr, wechsle nur alle paar Jahre den Wohnort.

Was man persönlich besser findet, kann für @Sammler2025 nur überhaupt nichts aussagen, finde ich.
Es muss schon jeder sein Ding finden und sein Leben auf seine Weise leben.
Wenn ich etwas nicht mag, wie könnte ich dann etwas verpassen, wenn ich es nicht konsumiere?
 
Als erstes würde ich mal in mir nachschauen, ob ich wirklich nicht reisen möchte, oder ob ich "nur" wegen der erwarteten Unannehmlichkeiten davon abgehalten werde, zu reisen. Wenn mir Dann klar würde, dass es das Letztere ist, würde ich nachdenken, wie ich trotzdem reisen könnte. Wenn ich "einfach" nur keine Lust auf Reisen hätte, würde ich auch schlichtweg zu Hause bleiben. Erwachsene sind erwachsen und können ihre eigenen Entscheidungen treffen. Sie müssen sich dafür auch nicht rechtfertigen.
 
Es kommt auf die Art des Reisens an: Um die halbe Welt fliegen, um dann das anzusehen, was alle meine Freunde und Nachbarn auch gesehen haben, kommt für mich nicht infrage. Aber eine Radtour abseits von Touristen-Wegen z. B. in Rumänien finde ich richtig gut und mache ich auch.
Aber jeder soll nach seiner Facon glücklich werden.
 
Herrje, was für Geschütze. Ich hoffe, Du bist mit Dir selbst ebenso streng und löst Konflikte stets in der sozial vorgeschriebenen Art und Weise, wenn Dir gerade eh alles über den Kopf wächst.

Welche pfiffige Reaktion schwebt Dir denn da so vor?
Naja immerhin brüste ich mich nicht damit, den störenden Touris systematisch einen Wagen in die Hacken gerammt zu haben. 🙂 Ich wünsche dennoch schöne Reisen, wohin es dich auch verschlägt, und dass dir dort einigermaßen freundliche Menschen begegnen, die sozial anders mit Touristen umgehen können als anrammen, selbst wenn man mal im Weg steht. Alles weitere wäre zu weit weg vom Thema, denn es geht um Reisen an sich. Alles Gute.
 
Ich denke mal, diese Darstellung dürfte vielen zeigen, wie verhasst und unerwünscht Touristen bei den meisten Einwohnern sind und noch einige mehr dazu motivieren eben nicht zu verreisen.

Ich kann den Frust der Einheimischen sehr gut verstehen, sei es in Venedig, Florenz oder Sylt.

Sie arbeiten zwar dort, können sich aber keine Wohnung mehr leisten, weil alles per airbnb zig-fach teurer vermietet wird.

Die wurden von den Touristen und geldgeilen Immobilienbesitzern aus ihrer Heimat vertrieben.
Maximaler Profit, so geht Kapitalismus.
 
Ich kann den Frust der Einheimischen sehr gut verstehen, sei es in Venedig, Florenz oder Sylt.

Sie arbeiten zwar dort, können sich aber keine Wohnung mehr leisten, weil alles per airbnb zig-fach teurer vermietet wird.

Die wurden von den Touristen und geldgeilen Immobilienbesitzern aus ihrer Heimat vertrieben.
Maximaler Profit, so geht Kapitalismus.
Ich kenne das systematische Problem mit Überturismus und verstehe die Anwohner durchaus. Von der Glorifizierung der Gewalt gegen Touristen oder egal wen, kann ich jedoch auch nichts abgewinnen, auch wenn diese in Kleinformat als amüsante Anekdote ausm Leben präsentiert wird. Die Touris sind zumal oft die falschen Adressaten, sie sind ein Teil des Problems, allerdings ist dies größer. Davon dass einige Touristen beschimpft oder verletzt werden, löst das nichts. Aber Beschränkung von Hotels und BnBs oder durch höherer Touri Steuer, Preisbreme bei Mieten für Einheimische und schaffen von touristenfreien Wohnräumen nur für eigene Bevölkerung wären evtl Maßnahmen.

Wobei ich immer noch bei Deutschland der Meinung bin, dass man wunderbar weiter weg wohnen kann, keiner ist hier gezwungen an einem Ort zu bleiben vor allem wenn man kein Wohneigentum da hat. Aber einige haben gezielt eine touristische Gegend oder Großstadt als Wahlheimat auserkoren weil ist ja schön, und sind dann gefrustet, weil ist ja überlaufen.

Ich reise wie gesagt seit vielen Jahren nicht in die typischen Hochburgen, zumal Vendig zB sowieso seit Jahrzehnten kaum noch Einheimische besitzt und die meisten dort nur für und vom Tourismus leben. Gibt aber genug Mensche die weiterhin dahin reisen werden, wenn sich in höherer Instanz nichts ändert, selbst wenn einige Touristen angefeindet werden.
 
Wieso sollte man sowas lesen, wenn man eh nicht gerne reist?
Damit man sich dann auf die Schulter klopfen kann "Jaja, ich bin klüger und machs besser als die Idioten, die auf diesen romantischen Mythos reingefallen sind".
Das ist doch reine Selbstbeweihräucherung.
Weiß auch nicht, wieso man Leuten, die gerne reisen, ihre Lust daran ausreden sollte, außer wie gesagt um das eigene Ego bisschen zu pushen.
Toleranz spricht aus dem Artikel nicht gerade. Eher das typische "meine Lebensart ist die bessere"
Entweder hast du den Artikel nicht komplett gelesen oder schlicht nicht verstanden. Es geht nicht darum, Menschen das Reisen zu vermiesen, sondern darum, einen kritischen Blick auf die gängige Vorstellung zu werfen, dass Reisen automatisch sinnvoll, bildend oder moralisch wertvoll sei.
Es geht also eher um die Ideologie dahinter, nicht um einzelne Reisende. Ich glaub, der Text lädt eher zur Reflexion ein als zum Runtermachen.
 

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