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Mag keine Reisen - verpasse ich was?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 131937
  • Datum Start Datum Start
Okay, kaufst du mir meine Steppdecke ab und meinen Kopfpolster für dich und dein Bett?
Niemand würde das machen, ich jedenfalls würde nie einen gebrauchten Polster für mich erstehen.

Wenn man so überlegt, es schwitzen tausende Köpfe in die Gastro-Polster, alleine schon bei dem Gedanken dran müsste einem grausen, wieso tut das keiner?
Weil da ein Bezug darüber ist, der gewaschen wird. Idealerweise werden auch Matratze, Kissen und Decken regelmäßig gereinigt. Mit Polster ist Kissen gemeint, habe ich gerade gegoogelt. In der Tat würde ich Dir das jetzt nicht abkaufen, aber eben, weil ich Geld für ein Neues habe.

Ich war mal sehr arm. Hätte ich ein Kissen nötig gehabt, hätte ich sehr gern ein Gebrauchtes genommen.

Diese Hygienebedenken zum Beispiel finde ich super schräg. Es gibt so vieles, was schon mit Tausenden von Menschen in Kontakt gekommen ist und wir nutzen das täglich. Geld zum Beispiel.
 
Könnt ihr euch an die Corona-Zeit erinnern...???


Wer hält eigentlich aus, nicht zu verreisen? Was gäbe es alternativ?
Wer das aushält, sind schonmal Leute, die sich Urlaube nicht leisten können, ob finanziell oder aus gesundheitlichen Gründen.
Davon gibt's ja auch eine ganze Menge...

Diese genormten Pauschalreisen sind auch nix für mich, sowas hab ich das letzte Mal in den 1990ern gemacht, also mit um die 20.
Seitdem verreise ich nach eigenem Plan, und wenn ich mal kein Geld, oder zuviel gesundheitliche Baustellen habe, dann eben nicht. Zu Hause urlauben ist ja manchmal auch gar nicht so schlecht, solange man nicht gerade in einer potthässlichen und lebensfeindlichen Hochhaussiedlung o.ä. lebt...

Trotzdem verreise ich gerne, wenn es denn passt, und lerne gern neue Orte und Landschaften kennen. Da ist der Bildschirm nun wirklich kein Ersatz für...

Und wer Angst vor mangelnder Hygiene hat, kann ja auch im eigenen Zelt oder gemieteten Wohnwagen urlauben, das wäre für mich kein Grund, Zuhause zu bleiben.
Zumal man sich auch mal dran gewöhnen sollte, daß es auf der Welt nicht nur Menschen und niedliche Hündchen mit Schleifchen im Fell gibt, sondern auch noch jede Menge anderer Lebewesen!
Wer wegen jedem Insekt, Spinne oder Maus gleich in Ohnmacht fällt, ist aber zu Hause vielleicht doch am besten aufgehoben...
 
Von Freunden höre ich, bei Instagram sehe ich, dass jeder am Reisen ist.
Ich kann nur irgendwie nichts damit anfangen und frage mich, ob ich irgendetwas verpasse oder es noch nicht richtig verstanden habe.
Ich bin ein paar Mal verreist und auch in ein anderes Land geflogen, aber für mich ist es der ganze Aufwand und den Unannehmlichkeiten nicht wert.

- Reisen kostet Geld
- ich schlafe am liebsten zuhause im eigenen Bett
- finde fremde Betten unhygienisch
- habe Angst Bettwanzen mit nach Hause zu verschleppen
- der ganze Aufwand mit buchen, packen, hinfliegen, zurückfliegen

und ich kann mir auch zuhause alles auf dem PC anschauen

Empfindet wer genauso? Übersehe ich etwas? Habe die Sorge etwas zu verpassen.
Der 1. und der 27. Beitrag sind von Dir und nun?

Liest Du hier noch und ändern die Antworten und Erfahrungen der anderen User etwas?
Wenn ja was?
 
Das ist ne ziemliche übertriebene Unterstellung, die Menschen, die Angst vor Bettwanzen haben ins Lächerliche ziehen soll.
Hast du das nötig?
Ja, da hab ich vielleicht etwas übertrieben und klar, Bettwanzen will kein Mensch in seiner Umgebung haben.

Aber manchmal bin ich einfach etwas genervt von dieser Anstellerei, wenn Leute wegen jedem kleinen Krabbelvieh gleich ein Drama machen, als wenn sie von einer Giftschlange oder einem T-Rex verfolgt würden.
 
Ich glaube schon, dass man was verpasst, wenn man nicht reist. Ich finde es z.B. immer unheimlich erhellend zu erleben, wie gastfreundlich die Menschen in fremden Ländern sind und andere Kulturen kennenzulernen. Meine Mutter kommt aus einem südlichen Land und da reise ich öfters mal hin. Natürlich ist es nicht ganz so, als wäre ich dort völlig fremd. Aber die Gastfreundschaft erlebe ich auch in anderen Ländern, auch und gerade in Ländern, in denen die meisten Menschen sehr arm sind. Und das verändert schon auch die eigene Einstellung insbesondere gegenüber Menschen, die fremd bei uns sind.
 
Aber manchmal bin ich einfach etwas genervt von dieser Anstellerei, wenn Leute wegen jedem kleinen Krabbelvieh gleich ein Drama machen, als wenn sie von einer Giftschlange oder einem T-Rex verfolgt würden.
Naja, Wanzen aus dem Urlaub heimzubringen, wäre durchaus ein Albtraum für mich. Damit kannst du das ganze Haus verseuchen.

Das Versiffteste in Hotelzimmern soll übrigens die Fernbedienung sein.
 
Naja, Wanzen aus dem Urlaub heimzubringen, wäre durchaus ein Albtraum für mich. Damit kannst du das ganze Haus verseuchen.
Ja, das beste was man gegen auf einer Reise eingeschleppte Bettwanzen machen kann ist, die Klamotten nach der Rückkehr im Bad genau zu untersuchen, am besten in der Badewanne.
Denn da erkennt man die Viecher am besten, außer man hat eine schwarze Wanne!
Und dann die ganzen Sachen in der Maschine waschen, egal ob getragen oder nicht.

Diese Mühe sollte man sich nach der Rückreise auf jeden Fall machen!
Denn das ist immer noch besser, als wenn man die Viecher durch Zufall ein paar Wochen später im Schlafzimmer findet, und dann für teures Geld einen Kammerjäger rufen muss.
 
Es geht also eher um die Ideologie dahinter, nicht um einzelne Reisende. Ich glaub, der Text lädt eher zur Reflexion ein als zum Runtermachen.
Wobei ich finde, dass das Reisen eigentlich eher nichts mit Ideologien zu tun hat. Ich wüsste momentan nicht, welcher Ideologie ich erlegen sein könnte, weswegen ich schon immer gern gereist bin. Klar gibt es viele Reisearten und -formen, und ich kann nicht ausschließen, dass bei manchen Reisenden auch irgendwelche Ideologien eine Rolle spielen könnten, aber ich sehe das nicht als Grundlage allen Reisens.

Im übrigen gibt es viele Texte, die sich kritisch mit allen möglichen Hobbys und Interessen auseinandersetzen, ohne dass deswegen alle diese Themen automatisch irrelevant werden würde.

Was das Reisen betrifft, geht es mir aber tatsächlich so, dass ich auf Reisen beispielsweise häufig "Aha-Erlebnisse" habe, die mir eine neue Sichtweise auf irgendwelche Sachverhalte bringen. Oft werden beispielsweise Vorurteile oder Klischees widerlegt, und das finde ich persönlich oft ziemlich interessant.
 

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