Macht das wirklich einen Unterschied?!

MissYou

Mitglied
Moin,

ich bekomme es sooo oft zu hören, dass ich langsam selbst dran glaube. Ich habe bereits drei wirklich super gute Freunde verloren, die mir alle sehr am Herzen lagen. Nun bekomme ich aber leider sehr oft zu hören, warum ich denn "rumheulen" und trauern würde, die Verstorbenen hätten nicht zu meiner Familie gehört etc, etc.

Macht es wirklich einen Unterschied, ob man einen Familienangehörigen oder einen nahestehenden Freund verliert? Darf jemand, dessen guter Freund verstorben ist, wirklich weniger trauern als jemand, bei dem ein Familienangehöriger die Welt verlassen hat? Wie seht ihr das?

Und vor allem, darf man einem Trauernden überhaupt an den Kopf werfen dass derjenige zu lange, zu intensiv oder sogar "SINNLOS" trauert???

Würde mich über ernst gemeinte Antworten und Meinungen freuen...

MfG
 

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hallo,

als die Antwort ist ganz klar NEIN! Ein nahestehender Freund ist eigentlich für einen selbst wie ein Familienmitglied. Meistens ist ein guter Freund für einen sogar mehr da als einer aus der Famlie. Du kannst um ihn genauso trauern und genauso lange! und sie dürfen die eigentluch sowas nicht an den Kopf werfen! den Jeder darf solange und intensiv trauern wie er es braucht!

liebe grüße:)

P:S: es tut mir leid das soviele gute Freunde verstorben sind:(
 

Landkaffee

Urgestein
Wer um wen trauert und wie lange, das ist doch jedem selber überlassen.

Ob um Familie oder Freunde, das ist Deine Sache, weil Dein Gefühl.


Liebe Grüße!
Landkaffee
 

Silvestergirly

Aktives Mitglied
klar darfst du über Freunde trauern! Ich meines erachtens sogar ein Muss! damit du das verarbeiten kannst.

würdest du um Freunde, deiner Freunde trauern, die du gar nicht kennst- das wäre mergwürdig :confused:
 

Jophiel1980

Mitglied
Hallo MissYou,

ich finde es macht keinen Unterschied ob man um einen Freund oder ein Familienmitglied trauert.Wie und wie lange man traut bleibt doch jedem selbst überlassen.Da kann man solche Sprüche echt nicht gebrauchen.
Ich selbst trauere immernoch um den Patenonkel meines grossen Sohnes und er ist schon 10 Jahre tot.Es gibt halt soviele Dinge die einen auch nach dem Tod noch verbinden Musik die man gehört hat und anderes.
Trauer gehört nun mal dazu um Verarbeiten des Geschehens und ob es die anderen Verstehen oder nicht,lass es einfach an dir abprallen und nimm dir die Zeit die du brauchst.
LG Jophiel
 

LaFamille

Aktives Mitglied
Freunde können einem manchmal näher stehen,als Familienangehörige...

Niemand sollte sich anmaßen,einem vorzuschreiben,wie lange man um jemanden trauert.

LG
LaFamille
 

_cloudy_

Urgestein
Hallo Miss you.

Möchte mich meinen Vorrednern anschließen. Die Trauer hängt damit zusammen wie sehr man einen Menschen liebt und vermißt und natürlich nicht mit einem Verwandtschaftsgrad.

Allerdings sollte man seine Mitmenschen auch nicht überfordern damit. Ich habe schon Verständnis dafür, daß andere das nicht immerzu hören wollen, auch noch über einen langen Zeitraum.
Man kann Trauer nicht nachempfinden, wenn man dieses Gefühl nicht selbst kennt, und das ist auch gut so.

Ich trauere seit 3 1/2 Jahren um meinen Freund, aber in meinem RL bekommt das schon lange kein Mensch mehr mit, das mache ich mit mir alleine aus (oder hier hin und wieder bzw. die ersten 2 Jahre hat mir dieses Forum regelrecht beim Überleben geholfen).

Was ich damit sagen möchte ist, Trauer ja, aber dort wo es paßt (außer natürlich, es ist noch ganz frisch)
 
G

Green Arrow

Gast
Liebe MissYou;

Ich kenne den Schmerz den Du gerade durchmachst und ich schließe mich den anderen an, JA Du darfst trauern.

Lass Dir das bitte nicht von den anderen einreden, dass das "nicht normal" oder gar "sinnlos" ist.
Du hast Freunde verloren die Dir sehr am Herzen lagen und es ist mehr als verständlich, dass man sehr traurig ist und sehr viel Zeit brauchen wird um da wieder mehr Licht zu sehen.


Macht es wirklich einen Unterschied, ob man einen Familienangehörigen oder einen nahestehenden Freund verliert? Darf jemand, dessen guter Freund verstorben ist, wirklich weniger trauern als jemand, bei dem ein Familienangehöriger die Welt verlassen hat? Wie seht ihr das?
Es geht meiner Meinung nach weniger um den "Grad" Deines Freundes, vielmehr denke ich, dass es um den Mensch geht!
Und darum welchen Wert Du dem Menschen gibst.

Du hast Menschen verloren, Menschen die Dir sehr nahe waren, die Dir wertvoll waren, ob sie zu der engen Familie dazugehören oder nicht, sie haben einen Platz gehabt in Deinem Herzen und natürlich tut es genauso weh wenn man Freunde verliert.

Lass Deine Trauer zu, Du darfst trauern!

Ich fühle mit Dir....

Traurige Grüße,
Green Arrow
 
Zuletzt bearbeitet:
O

OldCat

Gast
Hallo MissYou


Trauern tut man um einen Menschen der einen ans Herz gewachsen ist
den man vermisst
er fehlt

Ein Mensch der wichtig für einen wahr
der eine Lücke hinterlässt.

Ob es sich dabei um Nahe Verwandte oder um Freunde handelt macht keinen Unterschied

Die Lücke ist da
Der Schmerz.

Trauern-man ist Traurig darf es und sollte es nie verstecken.

Lg OldCat
 

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