Durch mehrere gefäßchirurgische Eingriffe (4 Op`s,) im linken Bein, (Bypass Ober-Unterschenkel). kam es auch zu Nervenschädigungen mit starken Schmerzen, die 24 Stunden am Tage, 7 Tage in der Woche und 12 Monate im Jahr anhalten und meistens schwer erträglich sind.
Nach einem Besuch in der Schmerzambulanz wurde mir Lyrica verordnet. Angefangen mit 2x50, 3x 50,2x75 über 3x75 hin zu 2x150.
Mein Schmerzpegel sank auf ein erträgliches Maß.
Aber: Ich kam mir vor wie auf Droge, (ich weiß, Lyrica ist auch eine Droge), war euphorisch, autofahrmäßig unkonzentriert, da in leitender Funktion hatte ich Probleme mit Konzentration bei Leitung und Anleitung, (zudem wurde besagtes Bein sehr, sehr dick). Ich spürte eine Veränderung im Kopf. Aldas führte dazu, dass ich das Lyrica absetzte.
Beim nächsten Besuch in der Schmerzpraxis, berichtete ich dem behandelnden Arzt über Vorstehendes. Erbost erklärte er mir, dass das sehr gefährlich war und zu einem Hirnschlag hätte führen können.
Seit einem erneutem Gespräch in der Schmerzambulanz, in dem zuerst die Wogen geglättet wurden, gibt es einen erneuten Versuch. Beginnend mit 3x25 steigere ich im Dreitagesrythmus nun selbst, Step by Step, die Dosis, z.zt. 2x 75.
Die Nebenwirkungen bei mir z.zt : Müdigkeit, mittlere Schwindelgefühle, leichte Unkonzentriertheiten im Straßenverkehr euphorische Gefühle und einen Hang zur Bildung langer Sätze (sieht man hier
Nach dem Besuch in verschiedenen Lyricaforen, hege ich die Hoffnung, dass ich mich an Lyrica gewöhnen kann und ich die Nebenwirkungen beherrschen werde…oder?
Gruß Gerd