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Lyrica-Erfahrungen???

hallo

ich nehme lyrica morgends mittags und abends 150mg schon seit über 1 jahr.

es hilft bei mir gegen schmerzen depressionen und panikatacken.

Bei beginn der therapie ist man die ersten 2 wochen ein bischen benebelt aber das legt sich relativ schnell...

lg
 
Durch mehrere gefäßchirurgische Eingriffe (4 Op`s,) im linken Bein, (Bypass Ober-Unterschenkel). kam es auch zu Nervenschädigungen mit starken Schmerzen, die 24 Stunden am Tage, 7 Tage in der Woche und 12 Monate im Jahr anhalten und meistens schwer erträglich sind.
Nach einem Besuch in der Schmerzambulanz wurde mir Lyrica verordnet. Angefangen mit 2x50, 3x 50,2x75 über 3x75 hin zu 2x150.
Mein Schmerzpegel sank auf ein erträgliches Maß.
Aber: Ich kam mir vor wie auf Droge, (ich weiß, Lyrica ist auch eine Droge), war euphorisch, autofahrmäßig unkonzentriert, da in leitender Funktion hatte ich Probleme mit Konzentration bei Leitung und Anleitung, (zudem wurde besagtes Bein sehr, sehr dick). Ich spürte eine Veränderung im Kopf. Aldas führte dazu, dass ich das Lyrica absetzte.
Beim nächsten Besuch in der Schmerzpraxis, berichtete ich dem behandelnden Arzt über Vorstehendes. Erbost erklärte er mir, dass das sehr gefährlich war und zu einem Hirnschlag hätte führen können.
Seit einem erneutem Gespräch in der Schmerzambulanz, in dem zuerst die Wogen geglättet wurden, gibt es einen erneuten Versuch. Beginnend mit 3x25 steigere ich im Dreitagesrythmus nun selbst, Step by Step, die Dosis, z.zt. 2x 75.
Die Nebenwirkungen bei mir z.zt : Müdigkeit, mittlere Schwindelgefühle, leichte Unkonzentriertheiten im Straßenverkehr euphorische Gefühle und einen Hang zur Bildung langer Sätze (sieht man hier 
Nach dem Besuch in verschiedenen Lyricaforen, hege ich die Hoffnung, dass ich mich an Lyrica gewöhnen kann und ich die Nebenwirkungen beherrschen werde…oder?
Gruß Gerd
 
Bitte nicht Mißverstehen! Ich spreche hinsichtlich "meiner" Erfahrungen mit Lyrica:

Ich nehme inzwischen seit ca. 5 Jahren Lyrica wegen Tinnitus und Angst! Damals in einer Tinntiusklinik wurde ich auf das Lyrica eingestellt! Anfänglich die Benommenheit und dann hatte ich mich daran gewöhnt! Und nun seit ca. 2-3 Jahren bemerke ich richtige Angst und Pantikstörungen bei mir! Dazu kommt immer stärker werdende Benommenheit, Gangunsicherheit und Gleichgewichtsstörungen! Ich laufe derzeit durch die Welt wie ein Zombie mit ganz tiefen Augenrändern! Ich kann derzeit kaum mehr außer Haus gehen, weil mich die Sonne dermaßen blendet! In der Sonne sind die Symthome deutlich massiver als bei durchschnittlichem Wetter! Aufmerksamkeitsdefizite habe ich und bin kaum mehr in der Lage zu lernen! Das hat mich sogar in die Zeitrente (ich bin 41) gebracht! An Arbeit kann ich nicht mehr denken! Meine Symthome sind zu massiv!
Nun habe ich nachdem ich viel über Lyrica gelesen habe angefangen das 7-te mal abzusetzen! Aber nun seit ca. 2 Monaten von 325 mg runter auf 150 mg! Ich war sogar kurz in der Psychiatrie. Und die frugen mich, ob ich wirklich Lyrica weiter ausschleusen will... Ich weiss nicht mehr vor noch zurück! Ich bin in einem grausamen Zustand! Die vermeindlichen Fachärzte haben von Lyrica und deren Nebenwirkung (gerade beim Absetzen "0" Ahnung! Somit versuche ich das schon hinsichtlich ärztlicher Empfehlung, aber ohne Anleitung!
Ich hoffe, ich kann in naher Zukunft hier berichten, das ich von diesem Teufelszeug weg bin! Als ich vor ca. 10 Jahren mal von einem Benzodiazepin (ca. 2-3 Jahre hatte ich das genommen), so hatte ich nicht diese massive Problematik beim Ausschleusen wie nun beim Lyrica!
Falls noch Jmd. beim Ausschleusen von Lyrica Probleme hat bzw. hatte, so wäre ich dankbar, wenn ich ein Anhaltspunkt bekommen kann, wie lange während bzw. nach dem Ausschleusen die Symthome andauern könnten?!
Gruß
Frithjof
 
Hallo,
Ich hoffe hier liest noch jemand mit.möchte auch meine Erfahrungen mit lyrica schreiben.ich nehme lyrica seit 8wochen 75-0-75 wegen angsstörung . Ich hab am ersten Tag gleich eine Verbesserung gemerkt.es ging stätig aufwärts.war fast wieder die alte.vor Wochen kam dann wieder der Einbruch.warum weiß keiner.nehme noch mirtazapin seit Wochen und eine Woche cymbalta.war heute bei der Neurologin.soll jetzt abends 150mg lyrica nehmen.ich hoffe es ist das richtige für mich.sonst soll ich wieder in eine klinik :-(.
Drücke uns allen die Daumen.
Lg c.
 
Wegen einer Lumbalspinalkanalstenose, wegen der ich kaum mehr ein paar Meter gehen konnte, bekam ich Lyrica verschrieben. Langsam angefangen bis 2 x 150 mg. Fühlte mich müde, benebelt und hatte ein starkes Enge-Gefühl. Ich wollte absetzen, aber der Arzt meinte, das Schmerz-Gedächtnis würde Monate brauchen, bis es gelöscht wäre. Also durchgehalten. Fast 1 Jahr lang! Der einzige Vorteil war, daß die Schmerzen geringfügig besser wurden, immerhin soviel, daß ich mit ganz gezieltem Training beginnen konnte. Entgegen der ärztlichen Ratschläge schließlich das Lyrica im Alleingang abgesetzt - und zwar in einem doppelt so langen Zeitraum wie im Beipackzettel angegeben. Trotzdem erwischten mich in den letzten Tagen urplötzlich Entzugserscheinungen in so krasser Art, daß ich ernsthaft überlegte, ob ich sie lebend überstehen würde. GottseiDank dauerte das nicht lange (2 grauenhafte Tage und 1 absolut grauenhafte Nacht lang) und ich bin soooooooo froh, das Zeug wieder loszuhaben.
Habe aber auch schon viel Gutes über Lyrica gehört.
 
Hallo Christine 22
Ich freu mich sehr für dich das du es mit dem absetzten geschafft hast.geht es dir denn jetzt gut?und die Schmerzen?
Ich hoffe,dass ich auch irgendwann wieder ohne Medis klarkomme. Es ist kein Zustand im Moment.
Lg cino
 
Hallo Christine 22
Ich freu mich sehr für dich das du es mit dem absetzten geschafft hast.geht es dir denn jetzt gut?und die Schmerzen?
Ich hoffe,dass ich auch irgendwann wieder ohne Medis klarkomme. Es ist kein Zustand im Moment.
Lg cino

Danke. Nein, richtig gut geht es mir mit den Schmerzen noch nicht, aber es ist erträglich und ich hoffe sehr, daß es noch besser wird, wenn ich dran bleibe (sooo unbequem - seufz). Ich vermute, daß ich diesen Zustand letztendlich Lyrica zu verdanken habe, denn OHNE waren die Schmerzen so schlimm, daß ein Training definitiv nicht möglich war.
Man muß es abwägen. Wenn das Leben von Schmerzen oder Angst oder ... oder ... ZU sehr beherrscht wird, dann sind die Nebenwirkungen solcher Medikamente das kleinere Übel.
Leider muß man verflixt viel Kraft aufwenden, um wieder ohne sie sein Leben meistern zu können. Aber wenn ich an die Entzugserscheinungen denke, weiß ich, WAS ich da genommen habe ....
Aber bei Dir ist es ja eine andere Situation.
Darf ich fragen, was Du jetzt machen wirst?
 
Vergessen: Habe durch Lyrica 15 (!!! Ich konnte es kaum glauben!!!) Kilo zugenommen. Nach dem Absetzen purzelten gleich an die 5 kg wieder, aber der "Rest" blieb - bis jetzt (Absetzen ist ca. 2 Monate her).
Jedoch: Lass Dich bitte nicht von meinen Erfahrungen (die im übrigen nicht NUR negativ waren) beeinflussen. Wichtig ist schließlich, daß DU Dich besser fühlst.
 
Ich habe jetzt erstmal eine Erhöhung auf lyrica 75-0-150 seit gestern.mal schauen was das bringt.und ich nehme zusätzlich jetzt Magnesium.ich hoffe!!!! Mache auch ne Therapie.leider tappen wir im Dunkeln und wissen daher nicht was wir bearbeiten sollen.die sind sich nichtmal bei der Diagnose einig weil alles so untypisch ist.aus dem Krankenhaus wurde ich entlassen mit den Worten:"wir können ihnen nicht helfen".war so sinnlos. Aber meine Psychologin macht sich echt viel Mühe.sie ist Klasse!!!!
 

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