Achtung: Gefährliche Nebenwirkungen des Wirkstoffes Pregabalin
Ich nehme Pregabalin (Lyrica) wegen neuropathischer Schmerzen seit einem Jahr ein. Die ersten sechs Wochen hatte ich erhebliche Nebenwirkungen wie Benommenheit, Müdigkeit, Schwindel und Durchschlafstörungen gehabt, doch hilft mir dieses Medikament von Anfang an wirklich gut gegen meine Schmerzen. Davor hatte ich einige andere, wie Tramadol, ausprobiert, die mir überhaupt nicht halfen.
Ich möchte, obwohl mir das Medikament hilft, es trotzdem absetzen, da die Nebenwirkungsliste immer weiter ergänzt wird. Es scheint mir, dass das Medikament noch in der Erprobungsphase steckt, da ansonsten die Nebenwirkungen eigentlich bekannt sein sollten. Einige Nebenwirkungen werden sich wohl erst bei einer Langzeiteinnahme zeigen, wie z.B. die Verringerung der Gehirnfunktion (Enzephalopathie). Diese Art von "Nebenwirkung" wird erst in der Packungsbeilage von Juli 2011 erwähnt. Fraglich ist wohl, welche schlimmen Nebenwirkungen noch in späteren Packungsbeilagen hinzugefügt werden.
Gerade aus diesem Grund muss ich das Medikament wechseln. Ich möchte um keine Preis durch die Einnahme des Medikaments daran Schuld sein, dass sich mein Gehirn krankhaft verändert. Eine andere Langzeitnebenwirkung hat sich übrigens schon bei mir gezeigt: ich habe schon über 6 kg zugenommen. Eine Zunahme meines Gewichts wird sich durch die weitere Einnahme dieses Medikaments noch erhöhen.
Schade ist es, dass es gegen meine Polyneuropathie nicht wirklich viele Alternativen gibt. Ich könnte noch Antidepressiva oder andere Antiepileptika einnehmen. Ich bin mit beiden Alternativen nicht einverstanden und habe daher erst einmal meine Lyrica-Dosis verringert. Leider brennt die Haut wieder, doch kann ich es noch ertragen. Nun versuche ich einen vernünftigen Schmerztherapeuten zu finden, denn bis jetzt hat man mir immer zu Lyrica geraten.
Ich rate aufgrund der möglichen schwerwiegenden Nebenwirkungen jedem davon ab das Medikament zu nehmen. Ich weiß, dass dies in einigen Fällen nicht wirklich möglich ist, denn das Problem habe ich leider selber, doch sollte versucht werden, etwas anderes zu finden, was nicht diese Art von Nebenwirkungen hat.
Ich habe schon angefangen zu reduzieren, doch spüre ich schon das Brennen wieder.