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Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Dach?

Das jetzt 10KW erlaubt sind habe ich erst nachlesen müssen, war im Kopf immernoch auf den 600W.

Fürs E-Auto hab ich mich auch mal interessiert aber es schnell bleiben lassen. Der Hyundai Kona fährt sich nicht schlecht aber 20000€ für eine Ersatzbatterie? Soll man das Auto dann nach vielleicht 12 Jahren wegschmeißen und für die Sondermüllentsorgung noch paar Tausend bezahlen?

Solange es keine adequaten Energiespeicher gibt lohnt sich sowas nur in Einzelfällen.

LG
 
Unsere PV Anlage wurde letzte Woche auf das Dach montiert. Sind jetzt 8kWp geworden. Allerdings erst einmal ohne einen Stromspeicher.

Wenn das über eine Kaskadenschaltung gut klappt, werden wir wahrscheinlich noch eine Weile mit einem Speicher warten.
 
Wir haben uns das mit der Solaranlage vom Fachmann ausrechnen lassen und der meinte, es würde sich überhaupt nicht lohnen.
Es wäre höchstens was fürs grüne Gewissen.
 
Nun muss ich auch noch meinen Senf dazugeben, auch wenn ich nicht wirklich Ahnung habe.
Das mit der Einspeisung des überschüssigen Stroms ins Netz würde ich ganz bleiben lassen. Dann ist man Unternehmer, und das verkompliziert die Sache nur.
Ich würde den überschüssigen Strom in einen Speicher leiten. Dann habe ich auch, wenn die Sonne nicht scheint, eigenen Strom. Angesichts steigender Strompreise halte ich das für die sinnvollste Lösung.
 
Nun muss ich auch noch meinen Senf dazugeben, auch wenn ich nicht wirklich Ahnung habe.
Das mit der Einspeisung des überschüssigen Stroms ins Netz würde ich ganz bleiben lassen. Dann ist man Unternehmer, und das verkompliziert die Sache nur.
Ich würde den überschüssigen Strom in einen Speicher leiten. Dann habe ich auch, wenn die Sonne nicht scheint, eigenen Strom. Angesichts steigender Strompreise halte ich das für die sinnvollste Lösung.


Lese dich mal in das Thema Stromspeicher ein. Vor allem was das aktuell noch kostet. Da überlegt man es sich zweimal, ob man sich aktuell einen Speicher anschafft.

Aber prinzipiell gebe ich dir Recht, dass ein Speicher Sinn macht, wenn abends/nachts keine Sonne mehr scheint, man den Stromspeicher nutzen kann.
 
Aber prinzipiell gebe ich dir Recht, dass ein Speicher Sinn macht, wenn abends/nachts keine Sonne mehr scheint, man den Stromspeicher nutzen kann.
Also, ich glaube, dass er generell sinnvoll ist. Stand da nicht was von einer Einspeisevergütung von inzwischen nur noch 10 Cent? Wenn ich 10 Cent für die kWh bekomme und muss sie nachts für 30 Cent zurückkaufen, das ist doch vollkommen hirnverbrannt.
 
Also, ich glaube, dass er generell sinnvoll ist. Stand da nicht was von einer Einspeisevergütung von inzwischen nur noch 10 Cent? Wenn ich 10 Cent für die kWh bekomme und muss sie nachts für 30 Cent zurückkaufen, das ist doch vollkommen hirnverbrannt.
Also, wie erwähnt und vom Profi ausgerechnet , lohnt es sich bei uns nicht.
 
Ich habe mich persönlich auch gegen eine Solaranlage entschieden. Da ich alleine lebe, verbrauche ich weniger Strom als eine Familie. Strom verbrauche ich vorwiegend Nachmittags und Abends wenn eine Solaranlage kaum Strom produziert. Ich würde also den größten Teil meines selbsterzeugtes Stromes verkaufen und Abends den teuren Strom zurückkaufen.
Es sei denn ich kaufe einen Stromspeicher. Dieser kostet aber meist nochmal 5.000 € + X
Selbst wenn ich das über 10-20 Jahre reinhole, ist vermutlich maximal eine Amortisierung möglich.

Ich verbrauche derzeit 550 € Strom im Jahr. Das sind nach 20 Jahren 11.000 €. Selbst bei einer weiter unterstellten Strompreissteigerung wird es schwer das mit einer Solaranlage zu unterbieten, eine Anlage, die mitsamt Speicher 15.000 € und mehr kosten wird.

Was mir zudem nicht gefällt ist, dass ich das Risiko trage. Ich habe ein Haus, welches gut 50 Jahre alt ist, entsprechend alt sind die Leitungen. Hier möchte ich eigentlich nicht mehr Strom durchführen als nötig. Außerdem müsste ich die Solaranlage wohl zusätzlich versichern. Da das Haus alleinstehend und windexponiert ist (bei Sturm gehen schonmal Dachpfannen flöten) ist mir auch nicht ganz wohl dabei.

Auch die rechtliche Lage ist zu bedenken, da man als Einspeiser von Strom als Unternehmer gilt. Hier also auch nochmal Arbeit bei zum Beispiel der Steuererklärung hat. Rechtlich ist zudem nicht klar, wie die Zukunft aussieht, also was bekommt man in den nächsten 20 Jahren überhaupt für Strom?

Final ausschlaggebend waren für mich aber die Heizkosten. Diese sind wesentlich höher als meine Stromkosten. Meine Idee war langfristig eine neue Heizungsanlage zu kaufen, die dann auch mit Solarstrom betrieben wird. Aber gerade hier gilt: Ich muss gerade dann heizen wenn keine Sonne scheint. Und überhaupt: NOCH habe ich keine neue Heizung. Genauso wie ich bisher auch noch kein E-Auto habe.

Ich werde das Thema für mich in 5-10 Jahren vielleicht nochmal aufgreifen wenn ich eine neue Heizung einbauen lasse. Stand heute ist für mich in meiner Situation eine Solaranlage nicht sinnvoll.
 

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