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Lohnt sich eine Solaranlage auf dem Dach?

Ich lebe im Dachgeschoss Nord/Süd, verlassen morgens das Haus und komme nachmittags wieder.
Gerade in den Übergangszeiten erwärmt die Sonne die Ziegel soweit, dass es "lecker warm" ist.
Mit Solar würden die Ziegel beschattet und ich müsste die Heizung einschalten, um während der Zeit, in der ich den Raum nutze, eine erträgliche Temperatur zu haben.
Selbst im Winter ist das Dach oft, auch wenn es knackig kalt ist, handwarm.
Im Sommer wird es oft sehr warm, jedoch komme ich mit Hitze besser klar als mit Kälte.

Ich sehe es immer etwas kritisch, viel zu investieren um wenig zu sparen.
Eben habe ich also mal 10-jährige Mittelklasse-Fahrzeuge gegoogelt. Die Preise lagen bei 5-7k€.
Also haben diese Autos rund 10.000 Euro Wertverlust eingebracht.
Neue E-Autos liegen heute bei durchaus 20-30k€. Da ich nicht glaube, dass man demnächst für ein 10-jähriges E-Auto noch 10k € zahlt- insbesondere deswegen, weil die Technik erst dabei ist, ein schnell ladendes lange fahrendes E Auto zu entwickeln und sich spürbar verbessern wird, handelt man sich vermutlich runde 2000 Euro Wertverlust jährlich beim Kauf ein.
Bei mir läge der Ertrag nach Postleitzahl bei rund 1000kWh je kWP, bei einer 10kW Anlage hätte ich also 7,36 Cent = 736Euro Einnahmen ( zu versteuern?), müsste also fast drei dieser Anlagen installieren, um den Wertverlust eines brauchbaren E Autos aufzufangen. Erst danach kämen weitere Anlagen hinzu, um billiger zu tanken.
Da ich aktuell einen Altwagen nahezu ohne Wertverlust fahre und nicht zusätzlich heizen möchte, wäre die Kombination der Installation einer PV Anlage+ E Auto für mich wirtschaftlich eher unsinnig.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es gibt eben nicht nur die Einspeisvergütung, sondern auch den Eigenverbrauch, was eine Einsparung ist.

Ich versteh nicht, warum hier jeder seinen Senf dazu geben muss, obwohl er nur Vermutungen parat hat und kein Profi in der Materie ist. Hier werden schlicht und einfach einem Laien Falschinformationen verteilt. Kein Wunder, dass die Energiewende in Privathaushalten nicht voran geht, wenn das überall so ist
 
Ich sehe es immer etwas kritisch, viel zu investieren um wenig zu sparen.
Eben habe ich also mal 10-jährige Mittelklasse-Fahrzeuge gegoogelt. Die Preise lagen bei 5-7k€.
Also haben diese Autos rund 10.000 Euro Wertverlust eingebracht.
Neue E-Autos liegen heute bei durchaus 20-30k€. Da ich nicht glaube, dass man demnächst für ein 10-jähriges E-Auto noch 10k € zahlt- insbesondere deswegen, weil die Technik erst dabei ist, ein schnell ladendes lange fahrendes E Auto zu entwickeln und sich spürbar verbessern wird, handelt man sich vermutlich runde 2000 Euro Wertverlust jährlich beim Kauf ein.

Beim E-Auto möchte ich widersprechen.

Aktuell kostet ein E-Auto abzüglich Umweltprämie vielleicht 25k
Ein gleichwertiges Benzinfahrzeug vielleicht 20k.
Beim E-Auto sparst du halt Betriebskosten, Benzin und Steuer. Ob sich das rechnet hängt natürlich vom Fahrverhalten ab. Der VW ID 3, schlägt bei 5 Jahren durchschnittlicher Haltedauer und eines Jahresleistung von 15.000 km aber mit 43 cent pro Kilometer seinen Benzin Bruder der 45 Cent kostet.
Und selbst sie am Ende gleich teuer wären, würde ich den Stromer bevorzugen, weil er im Stadtverkehr viel agiler ist.

Richtig ist aber sicherlich, dass es schwer ist gebrauchte E-Autos zu verkaufen, weil die Technik altert und man eben nicht dem der staatlichen Umweltprämie konkurrieren kann.

Was mich bisher abgehalten hat, ein E-Auto zu kaufen ist der höhere Preis kombiniert damit, dass ich wenig fahre. Wie du sagst, ich müsste viel investieren und vermutlich kaum was sparen. Der höhere Preis lohnt sich nicht für Wenigfahrer.

Eigentlich warte ich auf einen kleinen günstigen Stromer. Z.B. der Dacia Spring, den es ab gut 20.000 € gibt, wobei der noch eine echte Gurke ist und sich mit 20 Sekunden von 0 auf 100 quält. Aber die nächsten Jahre werden gewiss viele neue E-Autos kommen. Vielleicht ist da ein kleiner und günstiger für mich dabei.

Wenn ich das richtig verstehe, werde ich aber durch eine Solaranlage in Bezug auf ein E-Auto kaum was sparen. Nehmen wir an ich tanke Strom für 30 € im Monat, wieviel soll ich dann sparen? 3 € Im Monat? Und wenn ich nachts tanke, wo keine Sonne scheint, nix.

Vielleicht wäre eine kleine Lösung für mich besser. Statt einer großen teuren Anlage auf dem Dach, ein paar kleinere Solarmodule auf dem Balkon.
Ich habe einen kaum genutzten Balkon in Südlage. Vermutlich wäre die Montage und Wartung leichter wenn ich alles dort aufbaue. Einfach nur so viel Kapazität, dass ich PC, Kühlschrank und co tagsüber versorgen kann.
Ok, ich müsste noch irgendwie mit dem Kabel durch die Wand, aber es klingt nach einer einfachen Lösung und solche Module gibt es schon für unter 1.000 €.
 
Wenn du tagsüber auf der Arbeit bist, wird sich ein E-Auto kaum rechnen.


Man könnte mit einer Ost-West-Anlage noch dagegen steuern, die man bei dir aber vermutlich nicht verbauen kann. Die wird gerne für Schulen, Arztpraxen, etc genommen, die morgens und abends schon einen guten Verbrauch haben (sprich bei dir abends das Laden)

Hier ist eine Leistungskurve einer PV-Anlage eines Kunden, mit ebenso 4,x kW. Man kann schon sehen, dass der PV-Strom für die Deckung des Eigenverbrauchs nicht ausreichend war. Kommt natürlich auf den eigenen Verbrauch drauf an.

1632646758830.png

Ich würde daher aufs Dach bauen. Eventuell rechnet sich sogar ein Energiespeicher mit E-Auto
 

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Ich würde daher aufs Dach bauen. Eventuell rechnet sich sogar ein Energiespeicher mit E-Auto

Sehr schöne Grafik, danke dafür.

Die Grafik zeigt das Problem: Nur von 11 bis 17 Uhr wird spürbar viel Solarstrom produziert. Das ist die Zeit, in der ich entweder garnicht zuhause bin (Arbeit) oder zumindest nicht ein potenzielles E-Auto lade.
Ich bin anfangs so naiv gewesen zu glauben, dass ich mit einer Solaranlage um die 90% Strom selber produziere und wusste nicht, dass 2/3 des Stromes eigentlich nur ins Netz eingespeist wird.

Wenn ich also wie in der Grafik dargestellt immer noch den allergrößten Teil Netzstrom brauche, macht das wenig Sinn - auch in Bezug aufs Auto....

Das ist irgendwie auch immer ein Problem, fährst du zu wenig rechnet es sich eher nicht, fährst du zu viel funktioniert es nicht

... denn für einen spürbaren Kostenvorteil fahre ich zu wenig. Ein E-Auto lohnt sich vermutlich für Pflege- und Lieferdienste. Da sehe ich oft die kleinen E-Flitzer. Also Menschen die viel fahren, aber meist nur kurze Strecken.

Mein Wagen ist eh erst 4 Jahre alt, also hat noch Zeit, vielleicht gibt es in 2-4 Jahren für mich bessere E-Autos.
 
Unser Haus soll im November gestellt werden.
Den Vertrag für eine PV Anlage habe ich bereits unterschrieben. Es wird ein Anlage mit 9,x Kwp um unter der 10Kwp Grenze zu bleiben.
Die PV Anlage wird per Kaskadensteuerung bei uns angeschlossen, sodass der erzeugte Strom sowohl für den Haushaltsstrom und auch für die Wärmepumpe verwendet werden kann.

Einen Speicher werden wir dann erst in 3-4 Jahren nachrüsten. E-Autos sind in den nächsten Jahren auf keinen Fall geplant. Auch wenn wir vom Arbeitgeber E-Autos nehmen könnten.
 
Mein Wagen ist eh erst 4 Jahre alt, also hat noch Zeit, vielleicht gibt es in 2-4 Jahren für mich bessere E-Autos.
Lass dir auch die Zeit, ich denke ebenso das es besser wird, es muss auch einfach, derzeit sind diese tatsächlich am besten für Vielfahrer auf kurzen Strecken geeignet. Es wird aber mit Sicherheit auch besser werden, gerade in Ländern wie die USA, Canada, Australien geht das Fahren mit diesen Autos außerhalb der Städte fast gar nicht. Ich sehe es hier schon für mich als Problem mir meinen weiten Strecken wobei es hier eigentlich gar nicht so weite gibt.
 
Hallo @Andreas900,

auf einer Familienfeier habe ich mich mit meinem Cousin unterhalten.

Er hat sich für sein Haus, jünger als 10 Jahre eine Solaranlage berechnen lassen.
Lt. dem Anbieter hätte sich diese nach ca. 13 Jahre amortisiert.
Mein Cousin meinte, das ist ja die Rechnung des Anbieters mit den optimalen Werten, die man ja eh' nicht erreicht. Nach seiner Rechnung kam er auf ca. 18 Jahre, mit der Prämisse, daß es derzeit wenig Zinsen auf der Bank gibt.
Die Garantie liegt irgendwo bei 10 Jahren.

Ist Deine Dachkonstruktion dafür ausgelegt ?

Gruß Hajooo
 
Hallo,
zunächst herzlichen Dank für die Hinweise!
ich werde das Ganze nochmals überdenken. Ich würde zwar ein Gesamtpaket erwerben, in welchem alle Komponenten aufeinander abgestimmt sind ( sein sollten), aber nicht alle Kabel liegen anbei. ( Laderegler--> Batterie). Das muss ich bedenken. Schnell kommt es bei Pfusch durch Unwissenheit zu Bränden. Wer will das schon?

Und noch eine andere Frage:
Wenn ich- nach dem Stromzähler- vor den Leitungsschutzschaltern , einen 2-poligen Wechselschalter ( Industrieschalter) setze, dann könnte ich doch theoretisch auf diese Weise zwischen Stromnetz und 230V Solareinspeisung switchen. Ob das erlaubt ist- keine Ahnung. Habe ich da einen Denkfehler eingebaut??
 

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