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  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Lieblingsgedichte (keine Eigenkreationen)

*grins* Der Dialekt gefällt mir... Apropos Kerzen.. da hab ich eine schöne Geschichte:

4 Kerzen brannten.
Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die
Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:

Ich heiße Frieden.
Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.




Die zweite Kerze flackerte und sagte:

Ich heiße Glauben.
Aber ich bin überflüssig.
Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.




Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:

Ich heiße Liebe.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen.
Die Menschen stellen mich an die Seite.
Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
Aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!
Und fast fing es an zu weinen.



Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
Hab keine Angst!
Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.
Ich heiße Hoffnung.
Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze
und zündete die anderen Lichter wieder an!







Verfasser unbekannt

wunderschöne Geschichte Soul..danke!🙂
 
Ich wünsche dir Zeit
Ich wünsche dir nicht alle möglichen Gaben.
Ich wünsche dir nur, was die meisten nicht haben:
Ich wünsche dir Zeit, dich zu freun und zu lachen,
und wenn du sie nützt, kannst du etwas draus machen.

Ich wünsche dir Zeit für dein Tun und dein Denken,
nicht nur für dich selbst, sondern auch zum Verschenken.
Ich wünsche dir Zeit – nicht zum Hasten und Rennen,
sondern die Zeit zum Zufriedenseinkönnen.

Ich wünsche dir Zeit – nicht nur so zum Vertreiben.
Ich wünsche, sie möge dir übrigbleiben
Als Zeit für das Staunen und Zeit für Vertraun,
anstatt nach der Zeit auf der Uhr nur zu schaun.

Ich wünsche dir Zeit, nach den Sternen zu greifen,
und die Zeit um zu wachsen, das heißt um zu reifen.
Ich wünsche dir Zeit, neu zu hoffen, zu lieben.
Es hat keinen Sinn, diese Zeit zu verschieben.

Ich wünsche dir Zeit, zu dir selber zu finden,
jeden Tag, jede Stunde als Glück zu empfinden.
Ich wünsche dir Zeit, auch um Schuld zu vergeben.
Ich wünsche dir: Zeit zu haben zum Leben!
 
*grins* Der Dialekt gefällt mir... Apropos Kerzen.. da hab ich eine schöne Geschichte:

4 Kerzen brannten.
Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die
Kerzen zu reden begannen.

Die erste Kerze seufzte und sagte:

Ich heiße Frieden.
Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.
Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.




Die zweite Kerze flackerte und sagte:

Ich heiße Glauben.
Aber ich bin überflüssig.
Die Menschen wollen von Gott nichts mehr wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.
Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.




Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort:

Ich heiße Liebe.
Ich habe keine Kraft mehr zu brennen.
Die Menschen stellen mich an die Seite.
Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie lieb haben sollen.
Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.
Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte:
Aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!
Und fast fing es an zu weinen.



Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte:
Hab keine Angst!
Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden.
Ich heiße Hoffnung.
Mit einem Streichholz nahm das Kind das Licht von dieser Kerze
und zündete die anderen Lichter wieder an!







Verfasser unbekannt


unglaublich schön Soul
 
An die Sonne
Preis dir, die du dorten heraufstrahlst,
Tochter des Himmels! Preis dem lieblichen Glanz
Deines Lächelns, der alles begüßet und alles erfreuet!
Trüb in Schauern und Nacht
Stand begraben die prächtige Schöpfung:
tot war die Schönheit lang dem lechzenden Blick;
Aber liebevoll stiegst du früh aus dem rosigen Schoße
Deiner Wolken empor,
Wecktest uns auf die Morgenröte;
und freundlich schimmert diese herfür
Über die Berg' und verkündete deine süße Hervorkunft.
Schnell begann nun das Graun
Sich zu wälzen bis dahin in ungeheuern Gebirgen.
Dann erschienest Du selbst,
Herrliche du, und verschwunden waren die nebligte Riesen!
Ach! Wie Liebende nun,
Lange getrennt, liebäugelt der Himmel zur Erden,
und diese lächelt zum Himmel empor;
Und es küssen die Wolken am Saume der Höhe die Hügel;
Süßer atmet die Luft;
Alle Fluren baden in deines Angesichts Abglanz Sich,
und es wirbelt der Chor
Des Gevögels aus der vergoldeten Grüne der Wälder
Freudenlieder hinauf!
Alle Wesen taumeln wie am Busen der Wonne;
Selig die ganze Natur!
Und dies alles, o Sonn' entquoll deiner himmlischen Liebe.
Vater der Heil'gen vergibt,
O vergib mir, daß ich auf mein Angesicht falle und anbete dein Werk!
Aber nun schwebet sie fort im Zug der Purpurgewölke
über der Könige Reich,
Über die unabsehbarn Wasser, über das Weltall:
Unter ihr werden zu Staub
Alle Thronen, Moder die himmelaufschimmernden Städte;
Ach! die Erde ist selbst
Grabeshügel geworden. Sie aber bleibt in der Höhe,
lächelt der Mörderin Zeit
Und erfüllet ihr großes Geschäft, erleuchtet die Sphären.
O besuche noch lang,
Herrlichstes Fürbild der Edeln, mit mildem, freundlichem Blicke
unsre Wohnung, bis einst
Vor dem Schelten des Ewigen sinken die Sterne
Und du selbsten erbleichst!

(Friedrich Schiller)
 
hey ho,

das ist mein lieblingsgedicht von einem schriftsteller den ich stark bewundere

"Es ist bald Ende Herbst
aber könnten wir
uns nicht
im Septemberabende treffen
Im nie vergehenden
Abendlicht

Lass uns die Blumen blühen lassen
die Sonne
scheinen
die Kälte auf ewig auslassen
nie wieder das Schicksal
beweinen

Ein weiterer Herbst rückt immer näher
Seine durchnässten Finger
Krallen
In das zerbrechliche Farbenmeer
Um die Silhouetten zu
Entfalten

Sie krallen in meine Knochen
Um die Erinnerungen zu
Erwachen
Haben alle mentalen Gräber durchbrochen
Um den Glanz in deinen Augen
Zu entfachen

Doch nun versammeln sich alle Dramatiker
Die ich einst küssend in der Ecke
Verscharrte
Zu einem einzigen Prozess
Der in den Feuerzungen
Erstarrte

Und all diese Unterschiede
Die sich zwischen uns
Spannten
Versiegelten unsere Abschiede
Bis wir die Distanzen
Ausbrannten"

lg
 
*mal wieder hoch holen aus den tiefen des forum`s*

Und meine Falten künden mir vom Leben,
mein Lachen, festgesetzt um meine Augen.
Und Spuren mancher bittren Stunde
umgeben meinen Mund.
So ist es und ich änder`s nicht.
So will ich leben, ganz wie mich das Leben wollte,
aus einem mir tief ungewussten Grunde.
Und so will ich das Wissen weitergeben,
so zeig ich mich und muss mich nicht verstecken,
vielfältig zeigt sich mein Gesicht.

Ingrid Olbricht



An dieser Stelle, danke an Euch alle, die bis jetzt ihre Lieblingsgedichte hier reingestellt haben. Für mich war es ein Fundus🙂

lg lydia
 
Ein wunderschönes Trostgedicht von Theodor Fontane:

Tröste dich, die Stunden eilen,
und was all dich drücken mag,
auch die schlimmste kann nicht weilen,
und es kommt ein andrer Tag.
In dem ew'gen Kommen, Schwinden,
wie der Schmerz liegt auch das Glück,
und auch heitre Bilder finden
ihren Weg zu dir zurück.
Harre, hoffe. Nicht vergebens
zählest du der Stunden Schlag:
Wechsel ist das Los des Lebens,
und - es kommt ein andrer Tag.
 

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