Manchmal natürlich verschwinden auch gefühle, aber das muss bei Euch ja nicht so sein.
??Manchmal..?? ggg...
Das Paar möchte ich kennenlernen, das ständig Zuneigung auslebt. Da kommt ja dann das andere zu kurz, das auch wichtig ist.
Mal nahe, mal distanziert, das ist wohl normal und sicher sinnvoll. Man hinterfragt alles, geht während dieser Distanzhaltung nicht selten brechen mit alten Gewöhnungen und überholten Mustern, man reift während dieser Zeit- das ist meine Feststellung.
Dieses Entfremden trägt nachher dazu bei, dass man sich wieder neu sehen lernt und neu definieren kann- was bei ständiger Symbiose eher schwer fällt.
Lieber UglyKidJoe, zieh dich warm an und geh mal spazieren, alleine.. mach welche Hobbies, wo nur du was hast davon und nimm diese Zeit des Abstandes als Chance, als gute Fügung, wie wenn man während der Ehe wieder mal solo wäre- aber weiterhin treu und geborgen lebend in der Zweisamkeit.
Ich finde das ist auch Liebe- sich nicht immer anzureden, nicht immer beobachten und Teilhaben beim Partner. Zurückgehen zum ICH- wie du es sagst, das ist es. Das hat Sinn, das ist was Gutes.
Irgendwann wechselt das wieder und man hat auf einmal wieder große Freund am sich nahe sein. Ich nenne das lebendiges Beziehungsleben. Auf diese Weise wird es nie öde und kommt lange und lange gut miteinander aus- weil diese Pausen da sind. Das ist für mich ein natürlicher Verlauf.