_Tsunami_
Urgestein
Ich denke, wir müssen den Kreislauf durchbrechen. Hass führt zu Hass, Abwertung bestärkt die negative Sicht der anderen auf die Welt.
Dem Hass mit Liebe begegnen ist schwierig. Man ist sauer, man ärgert sich über Beiträge. Fühlt sich verletzt und möchte manchmal einfach um sich schlagen.
Vielleicht kann Liebe ja doch ansteckend sein?
Den Teufelskreis des Hasses durchbrechen. Im Buddhismus gibt es die Empfehlung, „compassion“ derart einzutrainieren, dass man sich das Gesicht einer geliebten Person vorstellt und dann dieses liebevolle Gefühl immer stärker werden lässt. Damit gelingt es tatsächlich, positive Gefühle zu wecken. Ein mentales Training, durchaus vergleichbar mit einem Fitnesstraining – nur eben für das Gehirn. Die Übung kann man später auch auf Menschen ausdehnen, die einem nicht so nahestehen, und schließlich vielleicht sogar auf Menschen anwenden, die einem Ärger bereitet haben. Das reduziert Stress und negative Gefühle.
Dem Hass mit Liebe begegnen.
Ja, das sehe ich auch so. Man ist ja nicht zuletzt das Fenster, aus dem man schaut. Wenn man nun die "Brille des Hasses" trägt, mag das anderen schaden, aber es ist gleichfalls auch wie ein Krebstumor in einem selbst. Insofern ist man eigentlich besser beraten, wenn man zumindest für sich selbst einen anderen Weg wählt.