Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Liebe, was ist das?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Es geht ja nicht um die parallele Coexistenz, sondern um die Definition. Wie würdest Du das Gegenteil von Liebe denn sonst umschreiben, unter der Prämisse dass Gefühlslosigkeit mittig zwischen beiden Polen rangiert?

Ich würde wie zuvor sagen, dass Liebe natürlich auch auf Gefühlen beruht, und zum anderen auf Handlungen. Beides zusammengenommen macht aus meiner Sicht etwa 90 % des Lebens bzw. der Existenz des jeweiligen Menschen aus, wobei wir natürlich nicht darüber sprechen müssen, dass Menschen teils in vollkommen unterschiedlichen Lebensumständen leben.

Dem einen liegt gewissermaßen die Welt zu Füßen, und andere kommen gerade mal so durch. Das lässt sich natürlich nicht direkt vergleichen.
 
A

Anzeige

Re: Liebe, was ist das?
Hallo _Tsunami_,

schau mal hier:
Liebe, was ist das?. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Bspw. der US-amerikanische Professor, der sich mit der polnischen Putzfrau verbandelt, wie oft kommt das vor? Das macht natürlich niemanden oder irgendwas besser oder schlechter.
 
Dass der Lebenstrieb nach Vollendung strebt, weil nur Anorganisches bedürfnislos bleibt.
Im Worst Case und ohne Ratio endet das dann aber manchmal so tragisch wie beim Fischer und seiner Frau.

Ja, das "Streben nach Perfektion" oder wie man das nennen mag. Das mag letztlich ein Trennungsgrund sein.

Viele Menschen dachten sich vielleicht, mit dem Partner "die Welt zu erobern", bis man dann feststellte, dass man sich in einer Sackgasse befindet.

Andere Menschen wiederum wollen einfach eine ruhige Kugel schieben, ob mit oder ohne Partner. Das ist ja auch okay.
 
Hat denn jemand behauptet, dass Gefühle und Ratio stets im Einklang schwingen?
Zumal sich das Gute nicht ohne das Böse erfassen läßt, und Liebe nicht ohne Hass.

Noch mal zur Sache mit dem Hass, das macht mir ein bisschen zu schaffen.

Liebe empfinde ich gewissermaßen als Normalzustand. Also das Aufwachsen und das Hineinwachsen in das Leben, der Aufbau und das Leben für ein besseres Morgen.

Hass wiederum, kann das gar nicht so richtig definieren bzw. erfassen. Es scheint mir ein dummes oder nutzloses Gefühl zu sein. Klar, es gibt Dinge, die ich nicht mag oder nicht als richtig empfinde, aber Hass scheint mir dafür ein zu starkes Wort zu sein. Vielleicht bin ich aber auch einfach nur den "richtigen" Menschen und Situationen noch nicht begegnet.
 
Hass könnte sich aus enttäuschter Liebe entwickeln. Wenn der Entzug von Liebe erst zu Angst führt, und diese Angst mit Wut sediert wird, beispielsweise auch im Rahmen übersteigerter Eifersucht, quasi als entgegengesetzter Pol einer übersteigerten - jeglicher ratio abgewendeten - Liebe.
Wohlgemerkt im Rahmen von vernunftsbefreiten Gefühlsextremen.

Und um Dich zu beruhigen: Hass ist tatsächlich en gros kein "gesundes" Gefühl, sondern tritt im Zusammenhang mit problematischen Persönlichkeitsdispositionen auf.
Wenn Dir das Nachdenken über Hass zu schaffen macht, und Du den Begriff Hass gar nicht fassen kannst - wie Du selber sagst - dann ist das ein Zeichen Deiner mentalen Gesundheit. 🙂
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben