Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Liebe, was ist das?

Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Ich meine auch nicht, "dass man seine Liebe ins Leere laufen lassen sollte".

Eher meine ich, wie bereits angemerkt, dass man im Grunde nur Einfluss darauf hat, "Liebe zu geben", aber nicht so sehr oder gar nicht darauf, "Liebe zu bekommen" bzw. "zurückzubekommen". Da muss man sich gewissermaßen "überraschen lassen", was einem das Leben gibt oder eben auch nicht gibt.

Insofern sehe ich Liebe nicht zuletzt als Lebens- bzw. Handlungsmaxime, nicht zwingend als liebevolle Partnerschaft zwischen zwei Individuen. Auf das erstere hat man aus meiner Sicht Einfluss, auf das zweitere nicht oder zumindest weniger.

Das gewaltige Problem dahinter erkenne ich trotzdem nicht. Ich finde es nur natürlich, wenn der Mensch nicht nur Liebe geben, sondern auch empfangen möchte und halt danach strebt (ebenfalls nicht nur partnerschaftlich gesehen).


Gut, das geht jetzt sehr weit, aber ja, nennen wir es ruhig "Seelenheil". Im Leben und in der Liebe ist mein Seelenheil doch wichtig.

Wenn nun ein anderer mein Seelenheil versteht, es respektiert, mag, gar liebt, dann ist eine gute Beziehung oder gar Liebesbeziehung möglich.

Wenn ein anderer mein Seelenheil jedoch nicht versteht, es nicht respektiert, es zu dezimieren sucht, es gar angreift, dann ist das doch ganz klar eine Kriegsansage.

Hier gehe ich auf jeden Fall mit.
 
Hmm, ja. Ich denke, dass man sich sein "Seelenheil" bzw. Glück von nichts und niemandem nehmen lassen sollte. Wenn jemand anders dazu beitragen kann und will, okay, aber wenn nicht, dann eben nicht.
 
Vielleicht ist Selbstliebe ein gigantischer Faktor, den wir noch nicht ausreichend berücksichtigt haben?

~~~

Unter anderem dieses "uralte" Argument: Wenn man sich selbst nicht liebt, warum sollte es dann ein anderer tun?
 
Das gewaltige Problem dahinter erkenne ich trotzdem nicht. Ich finde es nur natürlich, wenn der Mensch nicht nur Liebe geben, sondern auch empfangen möchte und halt danach strebt (ebenfalls nicht nur partnerschaftlich gesehen).

Das Problem damit ist, dass du dich in eine abhängige bzw. Verlierer-Position begibst.

Es wollen wohl viele "Liebe bekommen". Klar, warum nicht?

Der schwierigere Part ist jedoch, "Liebe zu geben".

~~~

Und wohlgemerkt, ich meine gar nicht unbedingt eine Partnerschaft, sondern die höchst eigene Lebensgestaltung.

Manche Menschen trainieren sich darin, irgendwann irgendwelche Dinge zu bekommen.

Andere wiederum trainieren sich darin, Dinge zu geben.

Es sollte eigentlich klar sein, was der Unterschied zwischen diesen beiden Persönlichkeiten im Alltag und in der Liebe ist.
 
Das Thema der Nächstenliebe sollte nicht vernachlässigt werden!


Ich empfinde es als höchst bedenklich, daß beim Thema Liebe, hier niemand auf die Nächstenliebe zu sprechen kommt, denn dies ist ja sehr viel umfassender und spielt bei jeder menschlichen Begegnung die entscheidende Rolle!
 
Ja, der Begriff der Liebe darf auf keinen Fall auf die Partnerschaft reduziert werden oder generell auf die Beziehung zwischen Mann und Frau. Liebe zu anderen Menschen, zu Tieren, zu Dingen, zur Natur, zu speziellen Themen, zur Schöpfung generell - das macht das Leben aus, das ist genau das, was wesentlich ist. Ohne die Liebe sind wir verloren, ohne die Liebe ist alles sinnlos und leer. Wo wir Liebe finden, finden wir das Leben. Sie ist die Grundsubstanz der Seele.
 
Ich wage mich hier mal wieder auf glattes Eis.

Und so würde ich wie ehemals sagen, dass Liebe höchste Effizienz ist.

Liebe bzw. wahre Liebe wirkt nicht nur in eine Richtung, sondern in alle Richtungen.

Wenn man das mal verstanden hat, sollte das mit der Liebe nicht mehr so schwer fallen.

Es ist unerheblich, ob man mit Pflanzen, Tieren, der Natur, einem Partner oder sich selbst anfängt. Das Prinzip ist immer dasselbe.

~~~

Fürsorge bzw. gutes Kümmern, wenn man so will.
 
Das mag jetzt etwas hart klingen, aber ja:

Wie will man sich jemals gut um einen Partner oder ein Kind kümmern, wenn man sich noch nicht mal gut um sich selbst kümmern kann?

~~~

"Ich kann mich sehr gut um mich kümmern, brauche nur einen Partner."

Und genau das ist die falsche Antwort.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das mag jetzt etwas hart klingen, aber ja:

Wie will man sich jemals gut um einen Partner oder ein Kind kümmern, wenn man sich noch nicht mal gut um sich selbst kümmern kann?

~~~

"Ich kann mich sehr gut um mich kümmern, brauche nur einen Partner."

Und genau das ist die falsche Antwort.

~~~

Es ist aber die perfekte Lösung dafür, dass aus 1+1 weniger als 2 wird, anstatt, dass aus 1+1 ein Vielfaches aus 2 wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
Okay, falsch bzw. schlecht formatiert. Sorry.

Was ich aber meine, ist, dass Liebe auch bedeutet, aus dem Vollen zu schöpfen und niemals weniger als 1 zu sein.

Verständlich?
 
Status
Für weitere Antworten geschlossen.

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben