L
Lebensdeserteurin
Gast
Ich meine auch nicht, "dass man seine Liebe ins Leere laufen lassen sollte".
Eher meine ich, wie bereits angemerkt, dass man im Grunde nur Einfluss darauf hat, "Liebe zu geben", aber nicht so sehr oder gar nicht darauf, "Liebe zu bekommen" bzw. "zurückzubekommen". Da muss man sich gewissermaßen "überraschen lassen", was einem das Leben gibt oder eben auch nicht gibt.
Insofern sehe ich Liebe nicht zuletzt als Lebens- bzw. Handlungsmaxime, nicht zwingend als liebevolle Partnerschaft zwischen zwei Individuen. Auf das erstere hat man aus meiner Sicht Einfluss, auf das zweitere nicht oder zumindest weniger.
Das gewaltige Problem dahinter erkenne ich trotzdem nicht. Ich finde es nur natürlich, wenn der Mensch nicht nur Liebe geben, sondern auch empfangen möchte und halt danach strebt (ebenfalls nicht nur partnerschaftlich gesehen).
Gut, das geht jetzt sehr weit, aber ja, nennen wir es ruhig "Seelenheil". Im Leben und in der Liebe ist mein Seelenheil doch wichtig.
Wenn nun ein anderer mein Seelenheil versteht, es respektiert, mag, gar liebt, dann ist eine gute Beziehung oder gar Liebesbeziehung möglich.
Wenn ein anderer mein Seelenheil jedoch nicht versteht, es nicht respektiert, es zu dezimieren sucht, es gar angreift, dann ist das doch ganz klar eine Kriegsansage.
Hier gehe ich auf jeden Fall mit.