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Letzten 4 Wochen krankschreiben lassen?

  • Starter*in Starter*in Gelöscht 117571
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Ich fühle mich nur so schuldig und habe Angst, dass ich belangt werden könnte. Ich wollte da schon nach 3 Monaten weg als es mit kug anfing und sie einfach nur ihr rubtergewirtschaftetes Unternehmen retten wollten. Und wenn dann mal was mit dem Antrag nicht stimmte bzw. per Post abhanden gekommen ist, was leider immer mal passieren kann, wurde ich angemacht, dass ich doch auch mein Geld kriegen will. Ja aber wenn die so mein Gehalt nicht zahlen können, ist das nicht mein problem. Der Zustand ist nicht durch corona, sondern durch deren Unternehmensführung.
Habe mich seitdem beworben und beworben und erst jetzt was gefunden.
Hätte ich gekündigt, wäre eine sperrfrist auf mich zu gekommen. Für mein Alter habe ich zwar schon seht gute Lebenserfahrung, aber auch einfach nicht genug um mich aus der Situation hätte befreien können.

Und was habe ich von den 1 Jahrt dort ? Eine generalisierte Angsstörung und eine depressive Anpassungsstörung und dann noch die riesige Angst belangt werden zu können, bzw. ein schlechtes Gewissen , dass ich nicht schon früher dort weg gehen konnte.
 
Mich nerven diese dummen Menschen immer so, die es nur mit Betrug schaffen, nennenswert Geld zu akkumulieren, um sich dann ein dickes Auto zu kaufen und zu zeigen: Schaut mal, wie erfolgreich ich bin!

Wenn jemand durch ehrliche Leistung und Einhaltung der Gestze das schafft, habe ich dagegen großen Respekt aber dieses ständige Bescheissen ist unerträglich. Klar gibt Corona diesen unerfolgreichen Unternehmer einen guten Grund für ihre miese Lage, die natürlich immer externale Gründe für ihr Scheitern suchen, nie sind sie selbst schuld.

Dein Chef ist ja kein Stück besser als die Abgeordneten der CDU, CSU mit Ihren Maskenprovisionen. Das würde ich ihm direkt so sagen!

Übrigens habe ich alle Fälle, wo ich solche Kleinbetrüger habe hochgehen lassen, niemals bereut. Mir fiel es als Juristin natürlich auch leicht, den Sachverhalt so darzustellen, dass die Behörde sich dann dafür interessiert. Man sollte schon gute Indizien nennen, e-mails vorlegen, etc. Beweisen muß man allerdings nicht und ein Risiko gibt es auch nicht, im schlimmsten Fall findet eben kein Verfahren statt.
 
Ich fühle mich nur so schuldig und habe Angst, dass ich belangt werden könnte.

Du darfst nur nicht aktiv mitgemacht haben bei einem Subventionsbetrug, sonst wäre es Beihilfe zum Subventionsbetrug. Du hast als Angestellte aber keine Garantenstellung iSv. § 13 StGB. Insofern ist bloße Passivität trotz Kenntnis vom Betrug nicht strafbar für Dich.

Rede mit Deiner Anwältin darüber und überlege Dir, was aus moralischen Gründen die richtigen Handlungen sind.
 
Ich habe sonst auch noch einen guten Tipp für Deinen Chef, den Du so an ihn weiter leiten kannst. Einfach einen kleinen Neuwagen kaufen mit niedrigem Listenpreis und dazu am besten noch ein reines E-Auto, das wird nur mit 0,5% angesetzt.

Das Elektroauto Renault Zoe Life kostet ab 21.900 Euro. Bei 0,5% hat er dann einen geldwerten Vorteil von ca. 100 Euro pro Monat zu versteuern, wenn er die 1% Regelung nimmt und braucht weder durch Dich, noch selbst noch durch einen nachfolgenden Mitarbeiter Fahrtenbücher faken lassen!
 
Ich habe sonst auch noch einen guten Tipp für Deinen Chef, den Du so an ihn weiter leiten kannst. Einfach einen kleinen Neuwagen kaufen mit niedrigem Listenpreis und dazu am besten noch ein reines E-Auto, das wird nur mit 0,5% angesetzt.

Das Elektroauto Renault Zoe Life kostet ab 21.900 Euro. Bei 0,5% hat er dann einen geldwerten Vorteil von ca. 100 Euro pro Monat zu versteuern, wenn er die 1% Regelung nimmt und braucht weder durch Dich, noch selbst noch durch einen nachfolgenden Mitarbeiter Fahrtenbücher faken lassen!

Ich danke dir so sehr! Ich werde jetzt bei der Rechtsschutz anrufen und mir einen Fachanwalt empfehlen lassen und dort einen Termin für nächste Woche machen
 
Mach das! Und sammel ausreichend Nachweise vom Server bzw. leite Dir E-Mails weiter, weil Du niemals weißt, ob Du sie noch brauchst. Wie gesagt: Höchstrichterlich entschieden, dass ein Mitarbeiter das darf, solange er in der Privatwirtschaft arbeitet und nicht in einer Behörde.

Natürlich dürfen diese Information nicht an sonstige Dritte weiter gegeben werden sondern nur für die Straverfolgung genutzt werden.
 
Zuletzt bearbeitet:
Werde ich jetzt machen. Ich danke dir wirklich sehr! Das hat enorm meinen Rücken gestärkt. Habe einen Termin für nächsten Montag und werde jetzt Beweise sammeln und auch Screenshots vom Server machen, bzw. von dem Zeit und Namenstempel. Von dem MItarbeiter, der bereits das Unternehmen verlassen hat, habe ich auch das GO und werde hier auch die E-Mails weiterleiten.
 
Das mit dem mail weiter leiten kannst Du noch mal durchdenken.
Zwecks Beweissammlung könnten sich nämlich auf Bilder vom handy anbieten.
Dazu machst Du mit jemandem eine whattsapp Gruppe auf und entlässt den nachher. So bist Du die einzige in der Gruppe. Die Gruppe nennst Du "Notizen" oder "Willi" - egal, und dann postest Du Dir selbst munter Bilder zu. Beweise in der EDV des AG gibts dann nicht.
Zuhause kannst Du wahttapp web einrichten und via StrC StrgV die Inhalte in einen Ordner kopieren. Die whattapp Inhalte löschst Du. Dann kann sogar das handy verloren gehen...
 
Das mit dem mail weiter leiten kannst Du noch mal durchdenken.
Zwecks Beweissammlung könnten sich nämlich auf Bilder vom handy anbieten.
Dazu machst Du mit jemandem eine whattsapp Gruppe auf und entlässt den nachher. So bist Du die einzige in der Gruppe. Die Gruppe nennst Du "Notizen" oder "Willi" - egal, und dann postest Du Dir selbst munter Bilder zu. Beweise in der EDV des AG gibts dann nicht.
Zuhause kannst Du wahttapp web einrichten und via StrC StrgV die Inhalte in einen Ordner kopieren. Die whattapp Inhalte löschst Du. Dann kann sogar das handy verloren gehen...

ich danke dir !
 
Deswegen habe ich (...)
Das da kannst Du gleich auf einen stick ziehen und den weit ausserhalb Deines "Wirkungsbereichs" verbuddeln.
Nennt sich im Zweifelsfall "straffreier Rücktritt von Beihilfe zu versuchtem Betrug".
Findet dann keiner, ausser Du offenbarst es jemandem wenn Du gezwungen bist.
Wie die anderen Dinge ja nun mal auch.
 

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