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Leihmutterschaft

Wenn wir uns mit dem Kind befassen, welches auf dem Wege einer Leihmutterschaft geboren wird und aufwächst, so kann es nachvollziehbar sagen: Ich wurde von einer Mutter geboren, die mich weggab und nicht aufziehen wollte, mich nicht liebt. Und ich wurde aufgezogen von einer Frau, die Erzieherin sein wollte, aber nicht Mutter. Ganz schlimm wird es, wenn dann noch Geld eine Rolle spielt.
Würdest Du einem Kind echt so eine Lüge einreden? Die richtige Aussage lautet doch: Ich wurde von einer anderen Frau ausgetragen, weil meine Mutter das nicht konnte. Sonst hätte sie das selbst gemacht, weil sie mich unbedingt wollte. Aber so hat sie viel Geld bezahlen müssen, um mich zu "bekommen". Und wenn ich das will, kann ich vielleicht eines Tages auch die Frau kennenlernen, in deren Bauch ich herangewachsen bin. Dazu muß ich weit reisen, weil sie in einem ganz anderen Land wohnt. Für das Geld, das sie für mich bekam, hat sie ihre eigenen Kinder ernähren und kleiden und ihnen die Schule bezahlen können, weil in diesem Land der Staat das nicht tut. Ich habe echt Glück, daß ich hier leben darf, und daß meine Mutter mich so liebt. Auch wenn sie mich nicht selber austragen konnte.
 
Dabei definieren Menschen "Krank" auf eine nicht immer nachvollziehbare Art und Weise. Für mich stellt sich die Frage, ob es nicht ein Zeichen großer psychischer Störung ist, wenn Menschen versuchen, immaterielle Werte durch meßbare Werte zu ersetzen oder zu definieren.
Zum Beispiel, wenn Liebe mit Geld gleichgesetzt wird, Kinder mit Geschenken abgespeist werden statt mit Fürsorge, oder wenn jemand glaubt, Liebe oder auch Glauben und Vertrauen könnten erkauft oder gar per Zwang erreicht werden. Die Threads dieses Forums sind voll von entsprechenden Geschichten.
 
Beim Differenzieren helfe ich Dir gerne.

Biologische Mutter auf der die Schwangerschaft aufbaut und dem nach der Geburt das Muttersein folgt, ist immer gleich und vergleichbar mit gleichem Prozess. Die Abweichung beruht auf dem Unterschied zwischen das Gleiche und das Selbe.

Und nein, als Kind ist einem die Welt eben nicht klar. Giovanni Guareschi lebte vor 100 Jahren und wusste noch nichts von Leihmutterschaft.

Du biegst dir da, wie so oft wieder was zurecht , damit es in dein Weltbild passt.
Ist aber eben nur dein unbedeutendes!
Als Kind ist einem die Welt klar und einfach gestrickt, da sind nur die Eltern denen man vertraut, das ist die Welt die man kennt.
Du warst im Heim...
Auch vor Hundert Jahren und früher gab es Leihmütter und Ammen, nur eben nicht mit künstlicher Befruchtung wie heute.
Sonst wären manche Geschlechter / Königshäuser ausgestorben.
Das darfst du aber nicht wissen, also vergesse es sofort wieder.
Und was hat die Aussage von Guareschi mit Leihmüttern zu tun, verstehst du diese nicht wirklich?
Dann wollen wir dir das mal erklären:
Bis ins 17. Jahrhundert wurde selten " jemand " reiner Wein eingeschenkt; stattdessen wurde dieser zumindest mit Wasser verdünnt, meist jedoch auch mit Gewürzen versetzt.
Wasser und Wein werden sehr gern als beliebtes Gegensatzpaar benutzt.
Zu "Wein" siehe auch "jemandem klaren / reinen Wein einschenken" .
Dass dieser Spruch richtig ist, kann nicht bewiesen werden, denn Bier auf Wein führt auch nicht zu größerem Unwohlsein als die umgekehrte Reihenfolge - die Menge an Alkohol macht es eben.
Die Engländer haben sogar einen Spruch mit entgegengesetztem Sinn: "Beer after wine and you'll feel fine"
Heißt nix weiter wie: von anderen Enthaltsamkeit fordern, aber selbst verschwenderisch leben.
Musst du nicht alles verstehen:
Es ist schwer, allwissend zu sein, aber ich komm damit klar...
Ich hab nicht gesagt das ich der beste bin, ich kenn nur keinen bessern!
 
Würdest Du einem Kind echt so eine Lüge einreden?

Ob das eine Lüge ist, wage ich zu bezweifeln. Es ist eher eine Frage, welche Fakten zum Gesamtvorgang gehören und mit welcher Brille man den Gesamtvorgang betrachtet.

Die richtige Aussage lautet doch: Ich wurde von einer anderen Frau ausgetragen, weil meine Mutter das nicht konnte. Sonst hätte sie das selbst gemacht, weil sie mich unbedingt wollte.

Das wäre doch nur dann richtig, wenn ausgeschlossen ist, dass die in Auftrag gebende Frau jedes Kind akzeptiert, welches durch die Leihmutterschaft entsteht. Wird ersichtlich, dass der Fötus ein Zwilling ist oder ein behindertes Kind und wird also ein oder der Fötus abgelehnt, dann liegt die Unwahrheit in dem Verschweigen der Tatsachen, die zur vollen Wahrheit gehören. Und tatsächlich muß die in Auftrag gebende Frau über keine funktionierende Gebärmutter verfügen und darf nicht deshalb die eigene Schwangerschaft ablehnen, weil das der Figur abträglich ist.

Aber so hat sie viel Geld bezahlen müssen, um mich zu "bekommen". Und wenn ich das will, kann ich vielleicht eines Tages auch die Frau kennenlernen, in deren Bauch ich herangewachsen bin. Dazu muß ich weit reisen, weil sie in einem ganz anderen Land wohnt. Für das Geld, das sie für mich bekam, hat sie ihre eigenen Kinder ernähren und kleiden und ihnen die Schule bezahlen können, weil in diesem Land der Staat das nicht tut. Ich habe echt Glück, daß ich hier leben darf, und daß meine Mutter mich so liebt. Auch wenn sie mich nicht selber austragen konnte.

Es stellt sich schon die Frage, wie man den Begriff Mutter definieren soll. Bislang war Mutter immer die Person, die sich schwängern lies und das Kind austrug. In Zukunft brauchen wir evt. eine Definition, die mehrere Begriffe für Mutter kennt: Mutter 1. Grades (austragende Mutter); Mutter 2. Grades (ein Ei spendende Mutter); Stiefmutter und Adoptivmutter. Wenn Mutter 1. Grades und 2. Grades die selbe Person ist, können wir bei dem Begriff Mutter bleiben.
 
Das Gefühl Mutter zu sein entsteht wie; durch die Geburt, durch Neurotransmitter im Gehirn, Hormone, das Kindchen Schema.
Ist aber nicht bei jeder Mutter so, also muss da mehr sein.
Sonst brauchten wir keine Babyklappen.
Das Gefühl der Zugehörigkeit hat was mit Besitz zu tun, mit Bedürfnissen, Gefühlen, die haben aber nicht alle Mütter.
Bedürfnisse entscheiden mein Verhalten, nicht nur Gefühle.
Alle Menschen bemühen sich, ihre Bedürfnisse erfüllt zu bekommen, auch Mütter.
Eigene Bedürfnisse erfüllen, ohne andere zu beeinträchtigen.
Manche lehnen eben die Verantwortung für Ihre Gefühle ab, wegen nicht erfüllten Bedürfnissen.
Es gibt auch noch Gefühle, die zu ihrer Entstehung einen Vermittler brauchen.
Solche Vermittler sind unsere Gedanken und inneren Bilder, die Gefühle wie Wut, Ärger und Depression auslösen.
Meistens geht der Vorgang so schnell, dass wir gar nicht bemerken, dass Gedanken dazwischen geschaltet sind.
Wenn wir es schaffen, unsere Aufmerksamkeit darauf gerichtet zu halten, können wir unsere Gedanken kontrollieren und uns so jederzeit bewusst entscheiden, einfühlsam zu sein.
Meistens haben wir mehrere Bedürfnisse zur selben Zeit.
Dabei stehen manche Bedürfnisse mehr im Vordergrund als andere, z.B. wenn der Körper dringend Entleerung braucht, steht dies so sehr im Vordergrund, dass wir keinen klaren Gedanken mehr fassen können.
Oder das Gefühl, was die Handlung des anderen bei mir für Gefühle auslöst und mit dem Bedürfnis, welche Bedürfnisse diese Handlung bei mir befriedigt hat.

Komplexes Thema , würde den Rahmen des Forum sprengen.
 
Ob das eine Lüge ist, wage ich zu bezweifeln. Es ist eher eine Frage, welche Fakten zum Gesamtvorgang gehören und mit welcher Brille man den Gesamtvorgang betrachtet.



Das wäre doch nur dann richtig, wenn ausgeschlossen ist, dass die in Auftrag gebende Frau jedes Kind akzeptiert, welches durch die Leihmutterschaft entsteht. Wird ersichtlich, dass der Fötus ein Zwilling ist oder ein behindertes Kind und wird also ein oder der Fötus abgelehnt, dann liegt die Unwahrheit in dem Verschweigen der Tatsachen, die zur vollen Wahrheit gehören. Und tatsächlich muß die in Auftrag gebende Frau über keine funktionierende Gebärmutter verfügen und darf nicht deshalb die eigene Schwangerschaft ablehnen, weil das der Figur abträglich ist.



Es stellt sich schon die Frage, wie man den Begriff Mutter definieren soll. Bislang war Mutter immer die Person, die sich schwängern lies und das Kind austrug. In Zukunft brauchen wir evt. eine Definition, die mehrere Begriffe für Mutter kennt: Mutter 1. Grades (austragende Mutter); Mutter 2. Grades (ein Ei spendende Mutter); Stiefmutter und Adoptivmutter. Wenn Mutter 1. Grades und 2. Grades die selbe Person ist, können wir bei dem Begriff Mutter bleiben.


Es stellt sich die Frage, wer hier Fakten durch eine Brille betrachtet. Du würdest einem Kind also willentlich wehtun, um deine Ideologie zu vertreten statt bei den WIRKLICHEN Fakten zu bleiben (ein Geschäft, welches zustande kam, weil ein Wunsch nach einem Kind mit dem Wunsch nach Geld zusammentraf). Ich finde deine Ausführungen hier sehr kurzsichtig und ideologisch verblendet. Eine Erzeugerin oder "Brutkasten" macht noch lange keine Mutter.
 
Es stellt sich die Frage, wer hier Fakten durch eine Brille betrachtet. Du würdest einem Kind also willentlich wehtun, um deine Ideologie zu vertreten statt bei den WIRKLICHEN Fakten zu bleiben (ein Geschäft, welches zustande kam, weil ein Wunsch nach einem Kind mit dem Wunsch nach Geld zusammentraf). Ich finde deine Ausführungen hier sehr kurzsichtig und ideologisch verblendet. Eine Erzeugerin oder "Brutkasten" macht noch lange keine Mutter.

Da ich nicht sehe, dass ich mal in die Situation komme, einem Kind erklären zu müssen, dass es Gegenstand eines Geschäftes war, tue ich ihm auch nicht weh. Lediglich die Wahrheit der ethisch fragwürdigen Umstände, kann durchaus weh tun. Darauf werden die Kinder von Leihmüttern wohl selbst stoßen, falls ihnen die Wahrheit nicht vorenthalten wird.

Ich finde deine Ausführungen hier sehr kurzsichtig und ideologisch verblendet.

Inwiefern? Welche Ideologie siehst Du? Hier geht es um Ethik.
 
Darauf werden die Kinder von Leihmüttern wohl selbst stoßen, falls ihnen die Wahrheit nicht vorenthalten wird.

Warum sollte man ihnen das vorenthalten, wenn es irgendwie relevant wird, z. B. wenn die Frage aufkommt, warum sie nie ein Geschwisterchen bekommen/hatten oder aber die Mutter noch Kind/er adoptiert hat, statt selber welche zu bekommen? Warum soll man ihnen dann nicht sagen, daß der Weg über eine Leihmutter gewählt wurde, weil die Mutter selber z. B. aufgrund medizinisch nötiger Totaloperation oder Fehlbildung der Gebärmutter oder extremer Schwangerschaftsbeschwerden und vorhergegangener Fehlgeburten austragungsunfähig war?

Lies die Schilderung von GirlOnFire, sie wäre die klassische Kandidatin für die Suche nach einer Leihmutter, wenn sie es wollte und sich finanziell leisten könnte, starker Kinderwunsch aber dummerweise körperlich selber nicht zum Austragen eines Kindes in der Lage, mit entsprechender Leidensgeschichte von fehlgeschlagenen Versuchen.

Frauen die nur aus Angst vor fettem Leib und Schwangerschaftsstreifen und jeden Morgen Übelkeit und den Anstrengungen und Risiken einer Geburt nach einer Leihmutter Ausschau halten gibt´s selbstverständlich auch, vor allem in reichen Kreisen, wo ein Kind als Accessoire "dazugehört" (Brangelina...), aber die sind eigentlich die Ausnahme. Weil selbst bei Leihmutterschaft die echte Mutter in spe einiges auf sich nehmen muß, vor allem die hormonelle Behandlung für die Gewinnung der Eizellen. Und ggf. nach der Geburt ein Kampf mit ausländischen Behörden, weil man in anderen Ländern inzwischen schärfer auf derartige Geschäfte schaut, vor allem nach der Geschichte mit dem behinderten Zwilling, die eine Volldummheit der verantwortlichen leiblichen Eltern war.
 

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