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Leihmutterschaft

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Re: Leihmutterschaft
Hallo Nordrheiner,

schau mal hier:
Leihmutterschaft. Hier findest du vielleicht was du suchst.
Du kannst Deine eigene Ideologie nicht erkennen? Sie liegt offen vor den Augen aller anderen. Posts wie die Lügengeschichte für das Kind entlarven Dich immer wieder. 🙄

Ich vertrete hier ethische Grundeinstellung, dass Menschen nicht zu Objekten degradiert werden dürfen und dies unabhängig davon, ob es im jeweiligen Land rechtlich legal ist oder nicht. Diese Ethik alleine bildet meine Weltanschauung noch nicht. Insofern ist der Ausdruck Ideologie fehl am Platze.

Was Du als Lügengeschichte bezeichnest, ist das Verständnis aus einer Sicht, die Dir nicht passt. Auch wenn es aus medizinischer Sicht nicht möglich ist, dass eine Frau selbst ein eigenes Kind austrägt, von daher ihre Eizelle extern befruchten und von einer anderen Frau austragen lässt, so wird durch diese "Dienstleistung" der Mensch zum Objekt.

Und das finde ich ethisch nicht in Ordnung.

Deine Einstellung "Hauptsache es nützt mir" ist eine ethisch sehr fragwürdige.
 
Deine Einstellung, Menschen das Recht auf eigene Entscheidung, was sie mit ihrem Körper machen, absprechen zu wollen, finde ich fragwürdig. Ebenso wie Deine Einbildung, daß alle Deinen "ethischen" Vorstellungen (was Du darunter verstehst) folgen müßten. Und natürlich die schlecht verkappten Andeutungen, Kindern das möglichst Schlechteste über ihre Eltern einzureden (das höchstwahrscheinlich überhaupt nicht stimmt), um ihnen Schuldgefühle und zusätzlich Deine ganz persönlichen Abneigungen einimpfen zu können. Du hast selber geschrieben, Du kannst keinem Kind das einreden, weil Du (dummerweise...?) keines kennst, das per Leihmutterschaft entstanden ist. Aber wenn Du eines kennen würdest...?

Leihmutterschaft ist ja nur ein Thema unter vielen, wo Du mit deutlicher Abneigung reagierst.
Könnte man ein Kind überhaupt in Deine Nähe lassen, ohne befürchten zu müssen, daß Du ihm zweifelhafte Dinge einzureden versuchst? 😕
 
Das Problem ist , dass zwar schon jeder das Recht hat , mit seinem Körper zu tun, was er will.

Nur dass manche auch indirekt, z. B. durch Armut , gezwungen werden etwas mit ihrem Körper zu tun, was sie eigentlich nicht wollen.

Aus diesem Grunde ist ja auch der An- und Verkauf von Organen hierzulande verboten.

Und eine Leihmutterschaft ist ja kein Spaziergang, das ist schon eine enorme körperliche Belastung.

Nichtzuletzt weil dieser ja auch eine massive Hormonbehandlung vorausgeht.
 
Mit Verlaub, andere Sichtweise ist legitim. Deine Mama wollte dich nicht und gab dich weg für Geld an die skrupellose Frau, die dich aus niederen Motiven gekauft hat, Ist was anderes.

Sind das nicht unzulässige vorverurteilungen?

Auch der Einwand ist berechtigt. Wie käme ich dazu, einem Kind, welches auf Grund ethisch fragwürdiger Umstände auf die Welt kam, von mir aus mitzuteilen, dass ich die Umstände fragwürdig und die vorausgehenden Motive gar verwerflich finde?

Sollte das Kind bzw. später der Erwachsene glücklich und zufrieden sein, freue ich mich mit und gut ist's.
Sollte das Kind bzw. der Erwachsene jedoch Umstände und Motive selbst hinterfragen, kann ich das nachvollziehen.
 
Deine Einstellung, Menschen das Recht auf eigene Entscheidung, was sie mit ihrem Körper machen, absprechen zu wollen, finde ich fragwürdig.

Was Du fragwürdig findest, ist schon im Bereich "Suizidgefährdung" und auch im Bereich der Abtreibung seit vielen Jahren Praxis und ist gesetzlich legitimiert. Und das aus gutem Grund, den ich auch ethisch nachvollziehen kann. Im Bereich der Leihmutterschaft sind - im Gegensatz zur Abtreibung - drei Personen involviert. Insofern sind nicht nur rechtliche sondern vorausgehend auch ethische Fragen noch umfangreicher zu prüfen.


Ebenso wie Deine Einbildung, daß alle Deinen "ethischen" Vorstellungen (was Du darunter verstehst) folgen müßten.

Wie kommst Du darauf, dass ich die Ansicht haben könnte, dass alle meiner Einstellung folgen müssten?
Schließlich unterstelle ich Dir auch nicht, dass Du in Sachen Leihmutterschaft nur ein gewissenloser Handlungsutilitarist bist, auch wenn das nahe liegt.

Und natürlich die schlecht verkappten Andeutungen, Kindern das möglichst Schlechteste über ihre Eltern einzureden (das höchstwahrscheinlich überhaupt nicht stimmt), um ihnen Schuldgefühle und zusätzlich Deine ganz persönlichen Abneigungen einimpfen zu können. Du hast selber geschrieben, Du kannst keinem Kind das einreden, weil Du (dummerweise...?) keines kennst, das per Leihmutterschaft entstanden ist. Aber wenn Du eines kennen würdest...?

Dazu habe ich mich vor einigen Minuten gegenüber Trampelzwerg erklärt. Dort findest Du die Antwort auf Deine Frage.

Leihmutterschaft ist ja nur ein Thema unter vielen, wo Du mit deutlicher Abneigung reagierst. Könnte man ein Kind überhaupt in Deine Nähe lassen, ohne befürchten zu müssen, daß Du ihm zweifelhafte Dinge einzureden versuchst? 😕

Zweifelhaft kann alles sein. Das liegt nicht immer in der Natur der Sache, sondern oft auch an der Person, hier Zweifler genannt. Das Problem von grundsätzlichen Zweiflern liegt darin, dass sie auf Grund ihrer permanenten Unsicherheit alles bezweifeln und so keinen eigenen Grund finden, der dem Kant'schen kategorischen Imperativ entspricht oder entsprechen könnte. In der Folge hängen sie ihre Fahne nach dem Wind.
 
Zweifelhaft kann alles sein. Das liegt nicht immer in der Natur der Sache, sondern oft auch an der Person, hier Zweifler genannt. Das Problem von grundsätzlichen Zweiflern liegt darin, dass sie auf Grund ihrer permanenten Unsicherheit alles bezweifeln und so keinen eigenen Grund finden, der dem Kant'schen kategorischen Imperativ entspricht oder entsprechen könnte. In der Folge hängen sie ihre Fahne nach dem Wind.
Oder der Zweifler ist einfach ein paarmal zu oft angelogen worden und mußte das auf die unangenehme Art herausfinden, so daß er sich einfach kein Vertrauen in anderer Leute Aussagen mehr leisten kann und will.
Lügen haben die peinliche Unart, daß sie irgendwann auffliegen können. Wer auf Nummer Sicher gehen will, nicht angelogen worden zu sein, muß selber nachprüfen.
Vor allem, wenn derjenige, der eine Behauptung aufgestellt hat, schon ein paarmal mit Lügen erwischt wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
Was Du fragwürdig findest, ist schon im Bereich "Suizidgefährdung" und auch im Bereich der Abtreibung seit vielen Jahren Praxis und ist gesetzlich legitimiert. Und das aus gutem Grund, den ich auch ethisch nachvollziehen kann. Im Bereich der Leihmutterschaft sind - im Gegensatz zur Abtreibung - drei Personen involviert. Insofern sind nicht nur rechtliche sondern vorausgehend auch ethische Fragen noch umfangreicher zu prüfen.
Es geht aber nicht um Suizid oder Abtreibung, sondern um eine gewollte Geburt. Bei der die biologische Elternschaft feststeht - nämlich Ei- und Samenspender, nur die rechtliche auf der Kippe steht, da "normalerweise" die Frau, die ein Kind gebärt, auch die biologische Mutter ist, was hier aber nicht mehr der Fall ist.
Sobald technische Neuerungen für Möglichkeiten sorgen, die das althergebrachte Recht nicht abdeckt (in vielen Bereichen), muß das Recht nachgebessert werden.
Nachbesserungen, die sich an realen Verhältnissen orientieren, nicht an einer hochtrabenden, von Wunschträumen geleiteten Ethik. Genauso also wie bei Abtreibungen, die sich real auch nicht verhindern lassen, trotz aller schönen Ethik-Gedanken.
 
Wie gesagt, es geht eher darum , dass sich keine Frau unter finanziellem Druck dem aussetzt, obwohl es eigentlich nicht in ihrer Absicht liegt.
 

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