Sorry, ich meine es nicht böse, aber wenn Du so platt argumentierst, dann sind alle Kriege und Verbrechen Gott gewollt, denn schließlich gab Gott den Menschen die Intelligenz, mit der die Waffen zur Kriegsführung und für die Durchführung von Verbrechen gebaut werden. Wenn Du mit mir diskutieren möchtest, dann bitte nicht mit solch platten Argumenten. Die sind das Papier nicht wert.
Selbstverständlich sind alle Kriege und Verbrechen gottgewollt, denn da Dein Gott ja angeblich allwissend ist, hat er doch schon von Anfang an genau gewußt, was dabei herauskommt, oder? Und er hat auch nicht eingegriffen und Kriege und Verbrechen verhindert. Wer ein Verbrechen verhindern könnte aber nicht tut, ist mitschuldig. Wer die Grundlagen erschafft in dem hundertprozentig sicheren Wissen, was dabei herauskommen wird, ist ebenso mitschuldig.
... weshalb viele Holocaust-Überlebende, vorher mehr oder weniger gläubig, auch den Glauben an Gott verloren.
Das beste Argument gegen einen allwissenden "liebenden" Gott lautet: Auschwitz.
Wozu Denkkapazität, Zeit, Geld... verschwenden an einen Gott, der einen im Ernstfall eh nicht beschützt? ...
(sorry, OT hier)
Die ständigen Verweise auf Adoption helfen Leuten, die über eine Leihmutter nachdenken, eher nicht.
Die Hürden in D. für eine Adoption sind hoch, nicht genug geeignete Kleinkinder vorhanden, und die Kinder, die für Adoptionen zur Verfügung ständen, meistens älter und nicht selten körperlich oder psychisch beeinträchtigt, Problemfälle also, aufgrund suchtkranker Mütter und/oder problematischer Familien. Im Ausland kommen Probleme mit den Behörden des jeweiligen Heimatlandes hinzu, nicht selten werden Adoptivkinder zu politischen Spielbällen gemacht (Russland...) oder sind hohe Schmiergeldzahlungen zu leisten, und nicht zuletzt werden "exotisch" aussehende Adoptivkinder bis heute gern von der deutschen Umwelt diskriminiert. Von der moralischen Frage abgesehen, ob es ethisch so ganz in Ordnung ist, ein Kind seiner ganzen Herkunft, seinem Heimatland, der Sprache, seinen ggf. noch vorhandenen Familienteilen zu entfremden.
Das einzige was ohne gigantischen Aufwand in Frage käme, wäre eine "offene" Adoption, wenn man in der eigenen Umgebung eine schwangere Frau findet, die das Kind nicht will und herzugeben bereit ist, statt wie geplant abzutreiben. Wenn sich Kindsmutter/vater und Adoptiveltern in spe einig sind, kann das Jugendamt nicht so leicht dazwischenfunken wie bei totalen Fremdadoptionen.