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Leidenschaftliche Frauen

  • Starter*in Starter*in Xandi
  • Datum Start Datum Start
Und ich widerspreche dir Diva...manchmal ist für Männer und auch Frauen Sex einfach nur Sex und hat nichts damit zu tun ob etwas in einer Partnerschaft nicht stimmt.

Ich denke da etwas weiter und über den Tellerrand der klassischen Monogamiebeziehungen hinweg.

Denn: was ist mit Beziehungen die Swingersex praktizieren oder ich kenne ein Dreierhomosexuellenpaar dass seit nunmehr 10 jahren zusammenlebt in einer Dreierbeziehung.
Ich finde es ein wenig kleinkariert immer und generell davon aus zu gehen dass wenn ein Partner fremd geht (allein das Wort ist ja schon einseitig bewertend) oder sagen wir Sex mit weiteren Männern/Frauen hat in der Partnerschaft was nicht stimmt.
Es stimmt zwar dass in vielen Beziehungen etwas schiefläuft und zwar bereits über zu lange Zeit hin wenn ein Partner fremd geht...aber oft läuft dann dieses Fremdgehen auch direkt übers Sexuelle hinaus wenn wirklich in der Partnerschaft vieles nicht mehr stimmt. Wenn ansonsten alles stimmt außer ggf bei sexuellen Dingen sollte man einen Seitensprung oder eine Affaire glaube ich von beiden Seiten her nicht über bewerten.

Du sprichst mir aus dem Herzen, Tyra!

Genau diese Erfahrungen habe ich auch gemacht und mache sie immer noch.

Hier schreiben allerdings überwiegend Leute, die fremdgehen weil in ihrer Beziehung etwas nicht stimmt, oder die einfach wegen der Tradition meinen, dass etwas nicht stimmen müsse, da sie fremd gehen. Oder es schreiben Leute, deren Partner so gehandelt haben.

Von denen können wir unmöglich erwarten, dass sie unsere Lebensweise verstehen.
 
hi, also ich muss sagen, dass ich micch selber zu den leidenschaftlichen Frauen zähle, und bis jetzt immer mehrere männer gleichzeitig gehabt hab. habs ihnen aber immer ehrlich gesagt und es war nie ein problem.
Wollt mich einfach ausprobieren und experimentieren, find ich jetzt net so schlimm, fremd gehn kann eine nicht leidenschaftliche frau auch.
allerdings muss ich sagen, dass ich vor 1,5 jahren meine große liebe gefunden habe und ihm treu bin. bei ihm habe ich auch nicht das bedürfnis einen anderen zu haben. weder sexuell noch zwischenmenschlich.
bei mir was jedenfalls so, aber das muss jeder für sich selber wissen.
auf jeden fall find ich kann man des net so verallgemeinern. das ist als ob man sagt alle blondinnen sind dumm. und wir wissen alle dass das nicht stimmt 😛
 
Was versteht man unter "leidenschaftliche Frau" - eine freie Frau, die baut Beziehungen auf, wann sie will und mit wem sie will. Und wie steht es mit liederlichen Frau? Ich meine, das soll man nicht gleichsetzen, Leidenschaft ist mehr mit Seele zu tun, sie geht aus dem glühenden Herzen aus, und ist mit Gier nicht zu verwechseln!
 
@Diva: wieviele platonische Männerfreundschaften hattest du oder hast du derzeit?
Mit Freundschaft meine ich übrigens mehr als Bekanntschaft, also reale Männer mit denen du über alles reden konntest und die dich sehr genau kannten/kennen.
Anonyme Internetkontakte oder generell Internetbekanntschaften zählen dabei nicht....denn da fehlt ja was 😉

Was ich meine ist ein waschechter Busenfreund sozusagen.
In meinem Bekanntenkreis (der an sich recht groß ist) bin ich da die Einzige die sowas hat. Weil generell die Meinung vorherrscht das sowas gar nicht geht und zwischen Mann und Frau per se immer Sexgeschichten laufen früher oder später.
Ich habe dennoch zwei männliche Busenfreunde (einen davon kenne ich schon seit rd. 17 Jahren) mit denen nie was war (es kam anfangs zwar von Seiten der Jungs "Sexanträge"...aber die wurden nach meinem offenbar überzeugenden Nein nie weiter verfolgt und mir auch nicht übel genommen.)...also sexuell..aber durchaus erotisch (geistig-psychische Anziehung) und emotional-seelisch. Das es funktioniert liegt glaube ich auch daran dass man irgendwo die Kumpelnummer drauf haben muss und auch männlich denken und reden kann (also direkt und klar), weibliches Balzverhalten bewusst auch mal abschalten kann etc. womit ich ja an sich kein Problem habe.
Den beiden muss man zugute halten dass sie offen sind für eine andere Haltung als der Mainstream-Meinung dass Männer und Frauen nie nur Freunde sein können und dass sie sich nicht in ihrer männlichen Eitelkeit gekränkt sehen wenn sie einen Korb kriegen in Sachen Sex oder auch fester Beziehung. Das zeugt an sich von solidem Selbstbewusstsein und Toleranz finde ich und solche Männer findet man glaube ich eher selten.

@Springer....ich gehe ja auch an sich nie heimlich fremd...bzw. das Wort Fremdgehen lehne ich aufgrund der Negativwertung ab und formuliere um: ich habe ja nie heimlich Sex mit einem zweiten Partner und an sich ist es derzeit das erste Mal dass ich 2 Sexpartner gleichzeitig habe....einen permanenten, einen gelegentlichen. Mein Gelegentlicher mit dem mich auch eine erotische, also geistige Freundschaft und Seelenverwandtschaft verbindet lebt in einer festen Beziehung mit Kind und ich würde nie verlangen dass er sich trennt oder so. Und warum sollten wir auf etwas verzichten dass im Augenblick sehr schön (und auch kreativ förderlich und gut für unsere arbeit und festen Beziehungen) ist nur weil wir beide in festen Partnerschaften leben?

Ich kann schon verstehen dass es viele irritiert wenn man sich aus dem vorherrschenden Monogamiespiel ausklinkt und davon redet dass man zwei Menschen gleichzeitig lieben kann....aber seien wir ehrlich: die Realität ist nun einmal oft nicht so einfach dass sich immer 1🤐 alles fügt und gut ist...manchmal gibt es auch Ausnahmesituationen, in denen man anstatt nachzeitig gleichzeitig 2 Menschen begegnet in die man sich verliebt.
Und ehrlich gesagt kaufe ich den meisten nicht ab wenn sie sagen: ich habe alles was ich will und will gar nicht mehr...es gibt sicherlich immer mal wieder Situationen in denen man als Mann oder Frau denkt: meeensch mit der oder dem würdest du augenblicklich in die Kiste springen so lecker ist der oder die...oder man denkt: meensch das ist so ein toller Mann, so eine tolle Frau, ich will den/die näher kennenlernen und einfach mal gucken was sich entwickelt.

Treue finde ich generell auch wichtig aber diese muss sich meiner Ansicht nach nicht zwingend nur auf einen Partner beziehen...
An sich gibt es natürlich einen großen Nachteil in einer Doppelbeziehung: die kostet schon viel Kraft und Zeit..die ich ggf nicht immer haben werde oder auch die anderen beiden nicht immer haben werden. Mir ist also schon klar dass dieses Konzept wacklig und nicht von ewiger Dauer sein wird..auch hier muss man halt realistisch bleiben und gucken was sich so entwickelt.

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Julijakonfi: und ab wann handelt es sich bei einer Frau um Gier also Liederlichkeit und ab wann bei einem Mann? An sich ist der Begriff Liederlichkeit ja eher auf Frauen gemünzt...ein antiquierter viktorianischer Männerbegriff um Frauen die ähnlich wie Männer ihre Sexualität nicht auf eine einzige Person beschränken ab zu werten.
Ist es nicht generell schon gierig in seinem gesamten Leben mehr als nur einen Sexpartner zu haben?
Ich stimme dir zu, Leidenschaft hat was mit dem Herzen zu tun aber das Herz hängt ja auch immer mit dem Geist (Eros) und auch dem Körper (Sexualität) zusammen und bildet eine Einheit mit diesen Dingen, oder?
Ich denke dass erkennt man oft an der Wirkung auf andere.

@Diva: wow zu deinen platonischen Beziehungen! Da hast du mir ja einiges voraus. 😉 Stimmt dass oft die Frauen oder Männer die das nicht auf die Kette kriegen oft ein Problem darstellen ...zunächst, manche lassen sich ja dann doch überzeugen.
Und was sagt dein Mann oder fester Partner zu diesen Freundschaften? Hat er ebenfalls platonische Frauenfreundschaften und wenn ja, wie kommst du damit klar?

Tyra
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich sehe es genauso wie Tyra:

Für mich ist beides Polygamie: Mehrere Sexpartner parallel oder nacheinander (serielle Monogamie) wo ist da der Unterschied?

Treue heißt für mich, dass ich die feste Absicht habe, mit meiner Frau bis zum Lebensende das Schöne und Schwere, was uns die Zukunft bringen wird, gemeinsam zu erleben.

Und deshalb darf ich mit keiner anderen Frau mehr Sex haben? Was ist moralischer: Sich alle paar Jahre zu trennen und einen neuen Partner zu suchen, oder gemeinsam eine gute Ehe mit Seitensprüngen ab und an zu führen?
 
Treue heißt für mich, dass ich die feste Absicht habe, mit meiner Frau bis zum Lebensende das Schöne und Schwere, was uns die Zukunft bringen wird, gemeinsam zu erleben.
Ja, Springer, wenn beide Partner dieser Meinung sind, wird das so in Ordnung sein, sowie auch der Gelegenheitspartner weiß, was er da eingeht und nicht auf eine gemeinsame Zukunft hofft.

FG Gelinda
 
Ich sehe es genauso wie Tyra:

Für mich ist beides Polygamie: Mehrere Sexpartner parallel oder nacheinander (serielle Monogamie) wo ist da der Unterschied?

Hmm? Willst du durch diesen komischen Vergleich relativieren?
Wenn man mehreres gleichzeitig betreibt, büßt jede einzelne Sache an Exklusivität ein.

Treue heißt für mich, dass ich die feste Absicht habe, mit meiner Frau bis zum Lebensende das Schöne und Schwere, was uns die Zukunft bringen wird, gemeinsam zu erleben.
Das klingt gut.

Und deshalb darf ich mit keiner anderen Frau mehr Sex haben? Was ist moralischer: Sich alle paar Jahre zu trennen und einen neuen Partner zu suchen, oder gemeinsam eine gute Ehe mit Seitensprüngen ab und an zu führen?
Dieser Argumentation kann ich nichts abgewinnen.
Das klingt, als wolltest du Absolution für deinen Lebensstil und die kann dir hier keiner geben. Dein erster Satz oben wirkt so, als müsstest du irgendwas entschuldigen, indem du deine Seitensprünge in den Bereich des aktuellen gesellschaftlichen Konsens' mit Biegen und Brechen hinein definierst. Schließlich ist "serielle Monogamie" anscheinend halbwegs anerkannt. Seitensprünge sind es nicht.

Da hilfts dir auch nichts, beides unter die Klammer der "Polygamie" zu stecken.

Auch deine Frage nach der Moral richtet sich an die gesellschaftliche Norm. Hier unterstellst du aber unlautererweise, alle monogamen Beziehungen liefen mit der Zeit auf serielle Monogamie heraus. Anscheinend weil es bei dir so lief. Oder beziehst du das nur auf dich selbst?

In diesem Fall kannst du das mit den hier vorherrschenden Moralvorstellungen doch einfach bei Seite wischen und dich darauf konzentrieren, wie du das Ganze mit deiner Partnerin und deinen "Nebenfrauen" möglichst fair regelt.

Insgesamt wirkt dein Beitrag auf mich so, als wolltest du uns deinen Lebensstil verkaufen, teils, indem du monogame Beziehungen abqualifizierst.
 
Ich verstehe Springer so, daß es andere (größere) Werte in einer Beziehung geben sollte, als nur daß die körperliche Treue der springende Punkte sein sollte. Es gibt so viel Leid für alle Beteiligten durch Trennungen, wo die neuen Verbíndungen über kurz oder lang an dem gleichen Punkt wiederum enden.
Wobei ich die Sache mit der Freizügigkeit nicht auf junge Verbindungen beziehe, wo ja doch auch erst mal unter anderem eine gewisse Romantik der Liebe dazugehört. Es müßte schon etwas besonderes vorliegen, wenn man von vornherein heiratet unter dem Aspekt: ich gehe eh bei nächster Gelegenheit "fremd". So wird das Springer gewiß auch ähnlich meinen.

FG Gelinda
 

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