Gut, dass Du hier noch schreibst, weil Dein Thread ja schon von September war.
Ich hab mir Deine Geschichte durchgelesen und muss mal vielleicht ein bis zwei, vielleicht auch drei Sachen dazu schreiben:
Das, was Du "Depression" bezeichnest sind keine Depressionen, sondern das kommt vom Kiffen. Wer dauerhaft kifft, der leert seine Nieren aus, es fehlen wichtige Hormone, die Stimmungen, aber auch Schlaf regulieren. Das passiert so schleichend, dass sich die Leute noch als "normal" erleben, obwohl sie eigentlich schon langsam wie Schnecken, aber aggressiv wie Tiger sind. Dass so ein Verhalten wenig beziehungstauglich ist weisst Du glaube ich selbst.
Anstatt nun also das Kiffen zu lassen geht es ins andere extrem. Jetzt sind es rezeptpflichtige Drogen. Ja, aber die werden Deinen Zustand eben auch nicht verbessern. Das einzige, was Dir hilft: Keine Drogen und sich klar machen, dass es Wochen dauern kann, bis der Körper wieder normal funktioniert.
Und vor allen Dingen: Endlich Dein Leben mal strikt in den Griff bekommen.
Ja vor 100 Jahren gab es auch keine Playstation und Netflix. Keine Ahnung wie die Leute das psychisch durchgestanden haben. Alles Probleme der Neuzeit.
Die waren den ganzen Tag auf einem Feld und haben sich den Hintern für 200 Gramm Brot abgearbeitet. Wenn Du das ausprobieren willst, dann rate ich Dir zu einer Staatsbürgerschaft in Nordkorea. Habe erst gestern in einer Doku gesehen, dass sie die Leute auch mit kommunaler Arbeit beschäftigen, weil sie sich zwar eine Atombombe, aber keine Kehrmaschinen leisten können. ich glaube nicht, dass sich da irgendwer über Langeweile beschwert. Aber frag nicht, wie die die Nichtfreiheit psychisch packen.