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ich habe nicht per se was gegen akws. man sollte aber definitiv transparent sein. man sollte die risiken aufzeigen. und man sollte vorallem das versicherungsgeld aufstocken und auch ausweisen. dass wenn was passiert, man diese menschen nicht einfach sich überlässt. wie in tschernobyl. da ist dann niemand mehr zuständig. es sind gemeinnützige organisationen, die sich um diese menschen kümmern!
und dann stöhnen alle, wenn alles teuerer wird. dann soll man eine WIRKLICH billige lösung finden. aber das will niemand. dann soll sich niemand beschweren, dass es teuer ist.

auch die suche nach endlager, die kosten, sollten mit in die bilanz genommen werden. und die transporte. sind ja nicht gratis zu haben.
 
Zweite Generation: Merkel und der Biosprit von morgen | RP ONLINE


Nun will die zweite Generation den Biosprit aus "Holzabfällen"
herstellen.
Woher stammen "Holzabfälle" in ausreichender Menge ?
Nach meiner Meinung gibt es keine Holzabfälle mehr.

Aus Holzabfällen werden Spanplatten und Holzpellets hergestellt.
Bei Holzpellets zum Heizen gab es bereits im letzten Jahr Lieferschwierigkeiten.
Holz zum Heizen wird immer knapper und immer teurer.

Woher also sollen diese Riesenmengen Holzabfälle zur Spritherstellung kommen ? Mir ist es ein Rätsel.

(Auch ich bin der Meinung,dass die zukünftige Energieversorgung ,
ohne Atomkraft in Anspruch zu nehmen ,nicht zu bewerkstelligen ist.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn die AKW-Betreiber Versicherungsbeiträge bezahlen müssten ( keine Versicherung ist so groß dieses Risiko abzudecken ) , die Entsorgung und den Abbau der alten Mailer, wäre ( und ist ) Atomstrom völlig unrentabel.
Atomstrom lohnt sich überhaupt nur dort, wo der Staat mit vielen, vielen Steuermilliarden einspringt. Dies ist aber in der EU, nach einer Auslaufzeit, verboten und gerade die BRD hat schon einige Strafgelder an die EU abdrücken müssen, weil man immer noch subventioniert.
Weiterhin stellt sich die Frage - eben auch wegen des Klimawandels - nach geeigneten Standorten. Niemand hat mehr Stromausfälle als die Franzosen, weil im Sommer oft das Kühlwasser für die AKWs fehlt. Ich selbst kann ein Lied davon singen - denn das hier der Strom mal für Stunden wegbleibt, ist völlig normal. Gottseidank erwirtschaften die Deutschen bzw. die internationalen Stromkonzerne in der BRD ein Plus von gut 30% an Strom, der sich gut ins Ausland verkaufen läßt.
 
Bei uns hier ist Holz - wenn man es selbst im Wald "macht" - immer noch unschlagbar billig. Die sind bei Eiche und Buche immer noch bei etwa 3 Euro/Ster. Und was nicht mitgenommen wird, darf und muß direkt an Ort und Stelle verbrannt werden. ( also das Kleinzeug aus dem man Pellets machen könnte ) Aber das alles wird in Europa von Ort zu Ort verschieden sein.
 
Woher also sollen diese Riesenmengen Holzabfälle zur Spritherstellung kommen ? Mir ist es ein Rätsel.


finnland entwalden? 😉

nein, im ernst,ich hab auch keine ahnung. die holzpreise sind schon seit einigen monaten stark am steigen - das überangebot durch kyrill ist
schon längst geschichte....
und dazu kommen ja noch die brachflächen durch eben diesen sturm....

und wenn man wirklich deutsche wälder 'für den tank' haben will, dann ginge das sicher nur durch fichten-monokulturen - also nichts mehr mit waldverjüngung, in die man so viel mühe investiert hatte.... und wenn DANN der nächste orkan kommt (oder ein 'schneebruch'), knicken die fichten wieder um wie streichhölzer....
 
Wie lange braucht ein Baum,besonders Harthölzer wie Buche und Eiche,
um soweit zu wachsen,dass es sich lohnt diesen Baum zur Weiterverarbeitung zu fällen.
Was wir zur Zeit in einem Jahr an Holz durchjagen ,kann nach meiner
Meinung in der gleichen Zeit nicht nachwachsen.

Im letzten Jahr sind hier bei uns Holzhändler pleite gegangen,
weil sie Schiffsladungen mit Brennholz geordert hatten.
Dieses Holz durfte nicht verwendet werden, sondern musste entsorgt werden,weil hochgradig verstrahlt.
Ich möchte nicht wissen,welche Holzmengen bereits hier angekommen sind,
die nicht auf Verstrahlung geprüft wurden.

Im letzten Jahr kostete bei hiesigen Holzhändlern der
Schüttraummeter (ca.0,7 Raummeter) "gemischtes" Brennholz ab Hof 60 Euro.Wobei der Anteil an Hartholz ziemlich gering ausfiel.


Ein Raummeter Hartbrennholz ,wie Eiche /Buche,ca.755 kg.
kann 2oo Liter Heizöl ersetzen.
Ein Raummeter Weichbrennholz bei einem Gewicht von ca. 507 Kg.
entsprechend weniger.

Im Dezember letzten Jahres kostete das Heizöl ab Hof / 200 Liter
Kleinmengenpreis 135,66 Euro.
Für diese Summe war hier kein Hartholz mit entsprechender Heizleitung
zu bekommen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei uns in Europa ist die Forstwirtschaft nachhaltig d.h. es wird nicht mehr an Festmetern weggemacht, wie nachwächst. Ich bin zwar kein Fachmann, kann es aber in 10 jähriger Beobachtung nachvollziehen. Wo vor eben diesen 10 Jahren vollends abgeholzt wurde, wachsen heute wieder etwa 7m hohe Buchen und Eichen. Und zwar so dicht an dicht, das eben wieder jeder dritte oder vierte Baum ( armdick ) wieder herausgeschnitten wird. Das taugt natürlich nur zum verheizen. Ein Jahr später wird dann wieder jeder dritte oder vierte herausgeschnitten und so weiter. Das ist ein kontinuierlicher Prozess im ganzen Wald, bis halt nach 30 oder 40 Jahren nur noch ein paar große Bäume übrig bleiben. Ich habe aber gesehen, das man auch hier mehr zu einem Mischwald übergeht. Der Förster hat jetzt Tannen eingepflanzt, die durch grüne Netze gesichert werden. Wahrscheinlich vor Rehen, oder so.
 
Nicht nur durch Kahlschlag und Rodung sind unsere Wälder gefährdet, sondern auch durch ihre Umwandlung in Baumplantagen. Ein Wald, nur zu dem Zweck der Holzernte angepflanzt, kann nicht mit einer komplexen natürlichen Waldgemeinschaft verglichen werden.
Zwar werden in Deutschland die Wälder seit 200 Jahren nach dem "Nachhaltigkeitsprinzip" bewirtschaftet d.h. es werden immer nur so vieleBäume geerntet, wie nachwachsen können, doch ökologische Aspekte wurden völlig außer Acht gelassen. So zeigt es sich leider, daß viele Pflanzen und Tiere, die vom Wald abhängig sind, auf der Roten Liste der bedrohten Tierarten stehen.
Auch sind die Forste anfällig gegenüber Sturm, Insektenbefall u.a.

"Greenpeace"

( 100 Liter Heizöl kosteten am 21.12.2007 67,83 Euro.
Am 9.4.2008 bereits 90,56 Euro )
 
Zuletzt bearbeitet:
Viele Milchprodukte sind ja wieder im Preis etwas gefallen.
Hab ich eben mit erstaunen festgestellt.....
 
Hmm - das mit den Preisen für Milchprodukte war vor ein paar Tagen auch nachzulesen - die EU hat (man höre und staune) schnell reagiert und die Milchquoten angehoben bzw. freigegeben.
Heute las ich von massiver Kritik am Biosprit aus verschiednen Ländern, u.a. dass dies ein Verbrechen an der Menschheit sei. Und das sich in der EU Stimmen häufen, die 2007 beschlossene Anhebung der Beimischung wieder zu kippen.
Manchmal gibts auch mal gute Nachrichten. 🙂

Peter
 
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