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Leben unter der Glasglocke

Würdest du sagen, du bist so ziemlich auf dich selbst fixiert?
Ob ich, ich zentriert, bin ? Keine Ahnung, aber ja, beruflich habe ich häufig das Gefühl, alleine da zustehen und das "irre Gefühl" in meiner bescheidenen Position, "ohne mich geht nix", dabei könnte es eine entspannte 9to5 Nummer sein.

Aber leider habe ich kein Leben außerhalb des Jobs und ja auf Dauer wird`s mich "aufhaxen"! Ich kann nicht einfach anders...

Im persönlichen habe ich schon Tendenzen in diese Richtung,
 
Und dann denke ich, Ziele zu haben ist gut. Das erreichen dieser Ziele erfolgt oft nur in Etappen. So kann es einem schnell so vorkommen, als würde es nicht reichen, dabei hat man evtl schon die Hälfte des Weges geschafft?
Sicher ist es gut Ziele zu haben, nur kann ich für mich warum auch immer keine definieren. Wahrscheinlich aus der Angst heraus an diesen zu scheitern. Fern Ziele hatte ich noch nie, z.B. auf den Klassiker: "Wo sehen sie sich in Fünf Jahren ?" hatte ich nie eine Antwort. In schwarzen Momenten denke ich dann immer, " Wer weis ob ich da noch lebe".... Natürlich weis das Niemand 😉
 
Da bin ich ganz bei dir, zum Glück habe ich Freude die das auch sehen, nur kann ich mich leider nicht so akzeptieren wie ich bin.
Das ist sehr schade und 😢, dass Du Dich nicht so akzeptieren kannst. Woher kommt dieses Gefühl? Haben Deine Eltern Dich so extrem unter Druck gesetzt, was "Großartiges" erreichen zu MÜSSEN?

Falls ja, ist das eine ganz ungesunde Einstellung zum Leben.

Jeder sollte das machen DÜRFEN, was ihm von den Talenten her vorbestimmt ist. Immer nur nach den Sternen greifen zu wollen, macht nicht unbedingt auch glücklicher. Es kann auch einsam machen. Denn je höher man kommt, desto dünner wird die Luft. Und zweitens kann man auch sehr tief fallen.

Willst Du das?

Ich denke nicht. Von daher, versuche für Dich einen Weg zu finden, mit dem Du einverstanden und wo Du zu Hause bist.

Du sollst für Dich glücklich sein, nicht für Deine Eltern und andere.

Denke bitte daran!

Gib' nicht auf. Du wirst es schaffen!😊

Alles Liebe,

Anja
 
Aber leider habe ich kein Leben außerhalb des Jobs
Gibt es Menschen in deinem Leben, die dir wichtig sind?
Oder fühlst du dich mit etwas anderem verbunden bzw gehst in etwas auf?
Für manche ist das zb die Kunst, Musik oder Natur.
So etwas wie eine Leidenschaft, wo man etwas gar nicht für sich selbst tut sondern eher für eine höhere Sache, etwas schönes oder auch gutes wie zb Tierschutz. Man macht es weil man meint es gehört getan und steckt sein Herzblut hinein.

Fern Ziele hatte ich noch nie, z.B. auf den Klassiker: "Wo sehen sie sich in Fünf Jahren ?"

Ich finde die Sterbebettfrage interessanter.
Man stellt sich vor, man ist an seinem Lebensende und fragt sich, bin ich der Mensch gewesen, der ich sein wollte? Bin ich zufrieden mit meinem Leben und Taten wenn ich zurück schaue?

Da geht's weniger um Erfolge, sondern eher um die Frage, ob man genau dieses Leben noch einmal leben wollte.
 
Leider hinderten mich meine Ängste daran mich beruflich, wie privat zu etablieren,

Hallo lieber Moins

Viele etablieren sich, um Rachegelüste zu befriedigen- was ja verständlich ist. ""Euch werde ich es zeigen, ihr werdet euch noch wundern.."" so etwa.
Wenn man dieses Bestreben aufgibt, zu sich sagt, mir egal, was ihr über mich meint, eure Anerkennung brauch ich nicht, was dann? Dann hat man frei.

Eine meiner Freundinnen hat mal viel Geld in die Hand genommen, sich sehr gequält, freie Abende und Wochenenden durchgelernt, um im zweiten Bildungsweg doch noch das Abitur zu ergattern, weil jemand sagte, du bist doof.
Dann kam der Tag, sie erreichte dieses Ziel und ........ NICHTS war anders.

Ich will dich nur daran erinnern, dass du dir selbst dein Zögling bist und dein bester Freund zu sein hast, also hab dich lieb, auch wenn du nicht ein Nobelpreisträger bist in diesem Leben. Vor Gott ist das egal und mir sind Nobelpreisträger auch nicht wichtig, ich kenne nie deren Namen, ihr etwa?
Für wen leben wir? Für wen malochen wir? Für wen setzen wir unsere Gesundheit aufs Spiel?
 
Bedingt durch meine Ängste , lebe ich seit Jahren in der Stagnation,

Ängste sind wie Hologramme, wenn man das macht, wovor man Angst hat, lösen sie sich auf.

Manchmal schafft man das im Alleingang, aber leichter klappt das mit einem Coach. Das ist doch ein klassisches Problem, das JEDER zu überwinden hat. Meist gibts in der Kindheit genügend Training, wo die Eltern coachen, die Großeltern, usw. - Angst ist der Ausgangspunkt und bis man Angst hinter sich lassen kann, brauchts ein ÜBERWINDEN von dieser. Mut ist, wenn man trotz Angst etwas tut. Nachher gibts strahlendes Erkennen- man kanns!!!

Mach halt eine Lektion nach der anderen, du wirst merken, das ist wie Sport, du wirst immer fitter.
Zb- heute tu ich etwas, zu dem ich bisher nie in der Lage war...

Bei meinen Kindern gabs in der Schule einen Lehrer, der ein Freifach einführte, das in England ein Pflichtfach sein soll, wie er erzählte. Man übt in dieser Stunde alles mögliche- zb jemanden Fremden auf der Straße um den Weg fragen, in einem Lokal "nur" ein Glas Wasser erbitten, etwas zu reklamieren wagen, sich gegenseitig heftig kritisieren und dabei Ruhe bewahren lernen, den anderen aufhören zu fürchten lernen, mit allerhand Tricks jemanden zum Lachen bringen usw- wie ich gestern zb beim Einkauf- mein Wagen war aufgestapelt bumvoll und ich fragte an der Kassa einen jungen Mann mit einer Cola in der Hand, " lassen sie mich bitte vor, ich habs eilig, gggg- "

Nicht trauern, nicht fürchten, locker werden lernen... das ist wirklich rein nur Übungssache. Lächle wem zu, übe das mal. Man lächelt dir zurück. Fang an, lächle uns zu. Einmal kurz hersitzen zu uns und schon klopfen dir alle auf die Schulter und heißen dich willkommen und hören mit, was du sagst, antworten dir, guck mal, wie viele innerhalb kürzester Zeit nachdenken, wie sie dich aufmuntern könnten und beruhigen und trösten und helfen usw.

Bleib gesund und wenn du es nicht bist, gute Besserung. Gute Besserung ist weniger Angst denken, öfter mal was anderes.
 
Sicher ist es gut Ziele zu haben, nur kann ich für mich warum auch immer keine definieren. Wahrscheinlich aus der Angst heraus an diesen zu scheitern. Fern Ziele hatte ich noch nie, z.B. auf den Klassiker: "Wo sehen sie sich in Fünf Jahren ?" hatte ich nie eine Antwort.
Nach meiner Erfahrung ist es besser, sich kurzfristig erreichbare (Zwischen-)Ziele zu setzen – vor allem solche, die eine recht hohe Attraktivität haben – also die einen bedeutenden Unterschied zum Besseren bewirken.

Und natürlich ist wichtig, dass man sie auch durch eigene Anstrengung erreichen kann, sonst entsteht keine Motivation. Statt einem Ziel kann das auch ein Wunsch, ein Traum oder einfach eine ärgerliche bzw. bedrohliche Situation sein, der man entkommen möchte. Manchmal taucht eine solche Ziel- oder Wunschvorstellung auch dadurch auf, dass man bei anderen etwas sieht, das man selbst möchte oder nicht möchte.

Ein Bekannter von mir ist z. B. immer dann, wenn er motivations- und kraftlos war, an den Fluss und hat unter eine Brücke geschaut, wo obdachlose Menschen ihr Lager haben. Dann hat er sich gesagt: So will ich nicht enden und ist zurück ins Büro und hat weitergearbeitet ...

Wünsche dir, dass zumindest mit der Zeit etwas Kraft zurückkommt. Auch einen Zustand, selbst wenn er nicht perfekt ist, zu halten kann ja durchaus anstrengend und der Mühe wert sein 🙂
 

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