Anzeige(1)

  • Liebe Forenteilnehmer,

    Im Sinne einer respektvollen Forenkultur, werden die Moderatoren künftig noch stärker darauf achten, dass ein freundlicher Umgangston untereinander eingehalten wird. Unpassende Off-Topic Beiträge, Verunglimpfungen oder subtile bzw. direkte Provokationen und Unterstellungen oder abwertende Aussagen gegenüber Nutzern haben hier keinen Platz und werden nicht toleriert.

Leben unter der Glasglocke

Ändre mal lieber nichts, hat doch bis jetzt funktioniert.
Könnte ja alles noch schlimmer werden!
Wie bei denen unter der Brücke, willst du das?
 
Ein Bekannter von mir ist z. B. immer dann, wenn er motivations- und kraftlos war, an den Fluss und hat unter eine Brücke geschaut, wo obdachlose Menschen ihr Lager haben. Dann hat er sich gesagt: So will ich nicht enden und ist zurück ins Büro und hat weitergearbeitet ...
Lol, ich habe jetzt laut losgebrüllt und lache immer noch- genau, so gehe ich auch vor, ich schau den Schlürfenden zu und dann zieh ich aber gern meine Turnschuhe an.
 
Darf ich erzählen, wie ich das mal machte?
Ich saß da und überlegte, welche Ängste gibts...dann habe ich eine Liste gemacht, immer mehr fielen mir ein und dann merkte ich, die meisten habe ich selber.
Zb fürchtete ich mich irrsinnig vor dem Dreimeterturm am See- das habe ich dann als erstes in Angriff genommen, bin alleine hingefahren, hab den Kleinen zugesehen, wie sie ohne Nachdenken runtersprangen und hab dann mit extrem zittrigen Knien ein kurzes Stoßgebet gemacht ( Herr, du bist bei mir..) und sprang. Niemand wusste es, nur ich war mein Zeuge.
Bei einem Symposium verlangte ich das Mikrofon, ich fürchtete nichts mehr, als öffentlich vor Puplikum zu sprechen, meine Stimme überschlug sich, aber ich schaffte es, es waren Hunderte Leute im Saal, mir war nach davonlaufen anschließend, denn es wurde nachher noch über meine Gedanken, die ich über diese Sache preisgab hämisch diskutiert, auch das überlebte ich.. und hundertausende andere Große wie kleine Hürden, die ich in Angriff nahm. Krieger sind wir, die gegen die Schatten kämpfen....was mir am meisten genutzt hat, das war ein Taekwondo-Kurs. Solche Kampfsportarten sind ja eigentlich ein mentales, wie körperliches Festigen seiner selbst. Von unsicher, zu sicher- durch gezielte Schritte.
Das ist ein Weg- der lohnt sich, den anzufangen, mit einem ersten Schritt beginnt man den. Für mich ist das DER Glücksweg. Je öfter mir etwas gelang, das ich scheute, umso sicherer trat ich auf, umso leichter war mein Schritt, umso froher wurde mir. Es zahlt sich aus, diesen Weg zu gehen. Für sich selbst, nicht für andere.
Heute ist MEIN Tag. Ich sorge heute gut für mich, ich bekoche mich, ich schlafe mich aus, ich unterhalte mich gut, ich ziehe mich warm an, ich mach es mir gemütlich, ich lerne mir etwas, das ich können möchte, ich werfe etwas weg, das nicht mehr gefällt, ich richte etwas gerade, das schief ist und mich stört, ich lese einen Coach, denn diese gibts gratis zu Tausenden im Internet. Das was ich dort oft sehe oder lese, das beeindruckt mich oft sehr- zb ein Buch, "ich bin neu hier"- das handelt zwar vom Beruf, hilft aber auch im privaten Bereich sehr, sehr... so ungefähr.
 
Ändre mal lieber nichts,
Auch das wäre besser, als immer zornig auf sich sein- akzeptieren, dass man ein kleiner Feigling ist. Das ist sehr mutig, sich "hässlich" sein trauen. Toll = "schön", dann bin ich eben nicht schön, lebt damit, ihr Leut...
Im Grunde ist schon mal zu hinterfragen, WEM man gefallen will. Leute, die über mich herziehen, die müssen mir egal sein und Freunde mögen dich auch so wie du hast.
 

Anzeige (6)

Ähnliche Themen

Anzeige (6)

Anzeige(8)

Regeln Hilfe Benutzer

Du bist keinem Raum beigetreten.

      Du bist keinem Raum beigetreten.

      Anzeige (2)

      Oben